Kirchenkreis Göttingen

Ostermusical in Jona

(09.04.2017) Am Gründonnerstag, dem 13. April 2017 wird um 19.30 Uhr in der Jonagemeinde, Jonaplatz/Deisterstraße in Grone ein Ostermusical aufgeführt. Der preisgekrönte Gracias-Chor der "Gute Nachricht Mission" in Offenbach – vorwiegend Studierende aus Korea – spielen und singen darin Szenen zur Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung Jesu.
Zu diesem Musical, das zum Gedenken an die Reformation aufgeführt wird, schreiben die Künstlerinnen und Künstler im Programm: "Die Reformation durch Martin Luther bekehrte die Menschen zu Gott und ermöglichte allen Bürgern den Zugang zu Gottes Wort. Sie ist der Inbegriff der Auferstehung und kann nicht von der Sünde oder dem Tod überschattet werden. Denn in der Reformation lebte die Gerechtigkeit und das Licht Jesu Christi."
Die Studierenden der "Gute Nachricht Mission" befinden sich in einem Austauschprogramm. Sie gehen für ein Jahr ins Ausland, um dort freiwillige Arbeit zu leisten. Die sogenannten "ausgesendeten Volontäre" kommen durch Missionsaktivitäten und Bildungs- und Kulturprogramme in direkten Kontakt mit Einheimischen. "So lernen die, die nur den Wohlstand kennen und Vieles als selbstverständlich erachten, während des Auslandsjahres sich selbst zu reflektieren. Durch Krisen und schwierige Verhältnisse entwickeln sie Fähigkeiten, um ihre eigenen Schwächen zu überwinden.", heißt es in dem Programm zur Aufführung.

Szenen zur Passion in Nikolausberg

(09.04.2017) In der Karwoche sind in der Klosterkirche Nikolausberg, Augustinerstraße 17, am Montag, dem 10. April, am Dienstag, dem 11. April und am Mittwoch, dem 12. April 2017, jeweils um 20 Uhr, Szenen zur Passion. Der umgestaltete Raum der Kirche, Dialoge und Musik prägen diese Andachten unter dem Titel "Widerspenstige Wahrheit". Ungewohnte Zugänge zu Gestalten und Erfahrungen der Passionsgeschichte zeichnen die Abende aus und spannen einen Bogen zu heutigen Fragen. Sie sind in sich abgeschlossen, so dass auch einzelne dieser Abende besucht werden können.
Am Gründonnerstag, dem 13. April 2017 feiert die Kirchengemeinde um 20 Uhr in der Klosterkirche Tischabendmahl. Statt der gewohnten Stuhlreihen sind Tische im Kirchenraum aufgebaut. Ein gottesdienstlicher Rahmen führt in das Abendmahl ein und lässt Zeit für Gespräche bei Brot, Trauben, Wein, Wasser und Käse.

Kar-Tage in St. Jacobi

(07.04.2017) Am Karfreitag, dem 14. April 2017, ist um 15 Uhr die Andacht zur Todesstunde Jesu in der St. Jacobikirche. Auf dem Programm steht ein zentrales, und dennoch weitgehend unbekanntes Werk der Lutherischen Kirchenmusik: Die Matthäuspassion Johann Walters aus dem Jahr 1530. Außerdem erklingen Motetten von Heinrich Schütz, sowie norddeutsche Orgelmusik.
Walter gilt als der "Urkantor" der evangelischen Kirchenmusik. Als guter Freund und Wegbegleiter Martin Luthers setzte er dessen reformatorische Ideen auf dem Gebiet der Kirchenmusik um, z.B. durch viele Lieder und Gesangbücher, durch die Einführung des Bürgerlichen Gesangswesens in der Torgauer Kantorei, durch die gemeinsam mit Luther entwickelte "deutsche Messe" und nicht zuletzt durch die Komposition von Passionsberichten für die liturgische Aufführung an Palmsonntag und Karfreitag.
Der Kammerchor St. Jacobi schlägt mit der Aufführung von Walters Matthäuspassion den Bogen zwischen liturgischem Anlass und Reformationsjubiläum. Das musikalisch sehr schlichte, aber deshalb besonders eindrückliche Werk war aus der Musikpraxis nahezu vollständig verschwunden, weswegen die Noten für die diesjährige Aufführung erst nach alten Quellen erstellt werden mussten.
Die Soli übernehmen Andreas Jedamzik als Evangelist und Arne zur Nieden als Jesus. Die Leitung hat Stefan Kordes. Die Ansprache hält Pastor Harald Storz.
Am darauffolgenden Karsamstag ist um 23 Uhr die Liturgische Osternacht, die musikalisch von der Kantorei St. Jacobi in der St. Jacobikirche statt. Die zu Beginn dunkle Kirche wird am Übergang zum Ostersonntag nach und nach durch Entzünden vieler Kerzen immer heller, bis mit dem Osterevangelium und der Wandlung des Altars der Ostermorgen spürbar anbricht. Hier wirken neben der Kantorei St. Jacobi, Kantor Stefan Kordes und Pastor Harald Storz mit.

Passionsandachten mit van Gogh

(12.03.2017) In diesem Jahr haben die Passionsandachten, die jedes Jahr in der Kirchenregion Friedland-Obernjesa (FriedO) angeboten werden, ein außergewöhnliches Thema: "Vincent van Gogh – ein Leben in Leidenschaft". An vier Abenden wird Diakon Michael Borrée dabei das Leben Vincent van Goghs in den Mittelpunkt seiner Gedanken stellen. Er betrachtet ihn als "verzweifelten Gottsucher", als "leidenschaftlichen Prediger", als "Franziskus der Bergleute", als "liebenden Samariter", als "im Leben Gescheiterten" und als "begnadeten Maler".
Die vier Andachten sind donnerstags im Gemeindehaus Groß Schneen, Am Mühlenberg, 37133 Friedland-Groß Schneen immer um 19 Uhr. Die Andachtsreihe beginnt am 16. März 2017 und wird am 23. März, 30. März und 6. April fortgesetzt.


Vortragsreihe "Juden und Christen – 500 Jahre nach der Reformation."

In der Kreuzkirchengemeinde, Immanuel-Kant-Straße 46 in Göttingen, findet an drei Abenden eine Vortragsreihe statt. Unter dem Titel „Juden und Christen – 500 Jahre nach der Reformation.“ versuchen die beiden Veranstalterinnen – die Kreuzkirchengemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit – im Reformationsjubiläumsjahr eine Ortsbestimmung.
Unter dem Titel „Die EKD, Paulus und die Juden“ stellt Prof. Dr. Florian Wilk am Mittwoch, dem 22. März 2017 dar, wie die Evangelische Kirche in Deutschland an der Erneuerung ihres Verhältnisses zum Judentum gearbeitet hat. Wilk ist am Seminar für Neues Testament an der Theologischen Fakultät in Göttingen tätig.
Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken, langjähriger Leiter des Instituts „Kirche und Judentum“ in Berlin, hat sich als Thema „Martin Luthers Stellung zu den Juden“ gegeben. Er versucht am Mittwoch, dem 29. März 2017 die Spannbreite zu umschreiben, in der sich die Auseinandersetzung um Luthers Stellung zu den Juden bewegt. Der ehemalige Professor für Neues Testament stellt sich dem schwierigen Erbe, das der Reformator im Blick auf das Judentum hinterlassen hat und sucht zugleich nach Perspektiven der Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden.
Am Mittwoch, dem 5. April 2017 erhebt Dr. Gabor Lengyel, Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinden Hannover und Göttingen seine Stimme. Unter dem Motto „Reformationsjahr 2017 - Eine jüdische Stimme im Dialog mit dem Christentum“ berichtet der seit Mitte der achtziger Jahre im christlich-jüdischen Dialog engagierte Lehrbeauftragte der Leibniz-Universität Hannover von der Entwicklung und den Veränderungen in der Verhältnisbestimmung zwischen Juden und Christen.

Die drei Abende beginnen alle um 19:30 Uhr. Nach dem jeweiligen Vortrag besteht die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch.

NachtKirche mit "Starken Frauen"

(07.03.2017) Bei der nächsten NachtKirche in Weende kommen Frauen der Reformation zu Wort. Am Freitag, dem 24. März 2017 um 21 Uhr lesen in der St. Petrikirche, Petrikirchstraße, Pastorin Esther Gosebruch-Seelig, Christine und Friedrich Kofahl und Gabriele Prang Texte von Ursula von Münsterberg, Katharina Zell, Argula von Grumbach und Elisabeth von Braunschweig-Calenberg-Göttingen.
Diese Frauen, die ihren Männern den Rücken gestärkt, sie tatkräftig unterstützt und von der Haushaltsführung entlastet haben, wurden in der männlich geprägten Reformationsgeschichte weitgehend vergessen. Nur wenige erlangten zu ihrer Zeit Beachtung oder politische Wirksamkeit. Den Texten dieser "Starken Frauen der Reformation" werden an diesem Abend passende Bibelstellen zur Seite gestellt.
An der Orgel spielt Elizabeth Henking van Horne Choralvorspiele zu Liedern von Martin Luther und Elisabeth Cruciger.

Fritz Baltruweit mit geistlichen Volksliedern in St. Johannis Göttingen

(07.03.2017) In die Welt der geistlichen Volkslieder entführen Fritz Baltruweit und sein Ensemble am Sonnabend, dem 11. März 2017 um 19 Uhr in der St. Johanniskirche Göttingen. Auf einer Zeitreise durch fünf Jahrhunderte lassen die Musiker ursprüngliche Frische und Lebendigkeit der Volkslieder neu aufleuchten, die alle miteinander singen. Die Situationen leben auf, in denen diese einmal zu Hause waren. Und sie finden ihren Weg in die Gegenwart und in unser Lebensgefühl: Lieder, die Menschen gern miteinander singen oder gern zusammen gesungen haben, wie "Weißt du, wie viel Sternlein stehen", "Wir pflügen und wir streuen", "Wie lieblich ist der Maien" oder "Gott gab uns Atem".
Für Martin Luther gehörten einst geistliche Volkslieder zu den wichtigsten Motoren der Reformation. Durch sie verbreitete sich seine Lehre nicht nur in den Kirchen, sondern auch landesweit auf den Marktplätzen. Deswegen stehen die Volkslieder aus der Luther-Zeit im Mittelpunkt. In der Begegnung mit Luther und seiner Welt, seiner Theologie, den Volks- und Liebesliedern, den Tänzen. Dabei treten die "alten" lebendig eingespielten Lieder und Tänze mit den "neuen" Liedbeiträgen in einen inspirierenden Dialog.
Der Liedermacher und Pastor Fritz Baltruweit ist bekannt von Kirchentagen und aus Rundfunk- und Fernsehsendungen. Einige seiner Lieder sind in das Evangelische Gesangbuch und auch in das neue katholische Gesangbuch "Gotteslob" aufgenommen worden.
Konstanze Kuß (Hamburg) gibt mit ihrer Whistle-Flöte und ihrer Harfe den Liedern ihre ganz eigene liebenswerte Farbe. Der Pianist und Kulturpädagoge Valentin Brand (Hildesheim) sorgt für die sensiblen Klavierparts und der Musiker Sebastian Brand (Lüneburg) für die Musik so wichtigen Percussion-Instrumente sowie für den Bass.


Die "Gute Nachricht" im GT

(07.03.2017) Der Gemeindeabend der Kreuzwegkirchengemeinde kann am Mittwoch, dem 15. März 2017 hochrangigen Besuch begrüßen. Bei der regelmäßig stattfindenden Veranstaltung „mittwochs, halb acht“ ist diesmal Dr. Uwe Graells, Geschäftsführer und Chefredakteur des Göttinger Tageblattes zu Gast. Er referiert ab 19.30 Uhr im Gemeinderaum Bremke, Backofen, über das Thema „Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute“ und bezieht zu den Fragen „Wie schaffen es fast ausschließlich schlechte Nachrichten in die Schlagzeilen?“ und „Wie viel schlechte Nachrichten verträgt ein Mensch?“ Stellung.
Der Medienmensch Graells weist in seinen Ausführungen auf die Wächterfunktion hin, die Medien seines Erachtens haben. Er schildert den spannenden Alltag in der Redaktion und die Fragen, die den dortigen Arbeitsablauf bestimmen: Wieviel Zeit steht für die Recherche des Artikel zur Verfügung? Wieviel Platz benötigt er und wann soll er erscheinen? Habe ich den richtigen Redakteur auf das aktuelle Thema angesetzt?
Aber nicht nur das gedruckte GT sondern auch die Sozialen Medien gehören zum Alltag Graells. Er schildert an diesem Abend auch die umfangreichen Arbeiten aller Mitarbeitenden in den unterschiedlichen Medien. Spannend!
Die vier Orte Bischhausen, Bremke, Ischenrode, Weißenborn haben sich 2011 zur Kreuzwegkirchengemeinde in Gleichen zusammengeschlossen. Seitdem gibt es diese Form der Gemeindeabende, die Diakon Henry Wörmcke konzipiert, vorbereitet und durchführt.


Weltgebetstag 2017: "Was ist denn fair?"

(20.02.2017) Das diesjährige Schwerpunktland des Weltgebetstags am 3. März 2017 sind die Philippinen. Auf der ganzen Welt werden an diesem Tag Gottesdienste gefeiert, zu denen Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche gleichermaßen eingeladen sind. Der Ablauf des Gottesdienstes, die Lieder, Geschichten und Gebete wurden von mehr als 20 christlichen Frauen unterschiedlichen Alters und aus allen Regionen der Philippinen erarbeitet. Als Motto haben sich die Frauen des Inselstaates "Was ist denn fair?" ausgedacht. Diese Frage wird besonders dann gestellt, wenn man liest, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Die über 7.000 Inseln sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut.
In der Region Göttingen finden folgende Weltgebetstagsgottesdienste statt (wenn nicht anders angegeben ist der Veranstaltungsort die evangelische Kirche):
Stadt
St. Albani: 16 Uhr und 18.30 Uhr | Christophorus: 18 Uhr | Christus: 18 Uhr mit Musikgruppe Schöffel | Esebeck: 18.45 Uhr | Holtensen: 18 Uhr | Jona: 18 Uhr | St. Martin-Geismar: 17.30 Uhr im Wohnstift und 18 Uhr in der Kirche | Nikolausberg: 18 Uhr
Landkreis
Adelebsen: 18 Uhr im katholischen Pfarrheim | Bovenden: 19 Uhr in der katholischen Kirche | Bremke: 18.30 Uhr | Eberhausen: 19 Uhr | Gladebeck: 17 Uhr | Groß Schneen: 19 Uhr | Kerstlingerode: 19 Uhr | Klein Lengden: 18 Uhr | Klein Schneen 19 Uhr |  Niemetal: 19 Uhr | Nörten: 18 Uhr in der Waisenhaus-Kapelle | Obernjesa: 18 Uhr im Gemeindezentrum | Reckershausen: 19 Uhr im Gemeindehaus | Settmarshausen: 19 Uhr | Seulingen: DONNERSTAG! 19 Uhr

Barockmusik mit dem Kammerchor St. Jacobi und dem Göttinger Barockorchester

(16.02.2017) Kirchenmusik aus dem 18. Jahrhundert steht auf dem Konzertprogramm am Sonntag, dem 26. Februar 2017 um 16 Uhr in der St. Jacobikirche Göttingen. Der Kammerchor St. Jacobi singen und das Göttinger Barockorchester spielen Kompositionen von Johann Friedrich Doles, einem Bachschüler und Nachfolger Bachs als Leipziger Thomaskantor, von Jan Dismas Zelenka, einem Dresdner Hofkomponisten und von Johann Sebastian Bach.
Im Rahmen der Reihe "Bachkantaten zu Lutherliedern" erklingt die Bachkantate "Mit Fried und Freud ich fahr dahin" (BWV 125). Außerdem wird Bachs achtstimmiger Kantatensatz "Nun ist das Heil" zu hören sein.
Als Gesangssolisten konnten Theresia Taube (Sopran), Ulrike Schneider (Alt), Henning Kaiser (Tenor) und Gotthold Schwarz (Bass) gewonnen werden. Die Leitung des Konzerts hat Jacobikantor Stefan Kordes.

Jugendgottesdienst mit den "Rockies"

(14.02.2017) Am 26. Februar 2017 um 10.45 Uhr ist in der Kirche in Groß Lengden der jährlich stattfindende Jugendgottesdienst. Der Jugendchor – die "Rockies" – haben unter der Leitung von Ona Stoertz Lieder zur Jahreslosung und zum Thema "Glauben = mit dem Herzen suchen" einstudiert.
Eva M. Thienemann-Ahlers hat gemeinsam mit Jugendlichen den Gottesdienst thematisch vielfältig gestaltet. So gibt es unter anderem kleine Theaterszenen, eine Umfrage, die Präsentation eines "Glaubensbaumes" und ein Interview.
Die Arbeit von Stoerz, Thienemann-Ahlers und den "Rockies" steht wohl genauso wie der Gottesdienst unter dem Psalmwort "Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl." Inzwischen ist der Chor auf über 40 Mitglieder zwischen 10 und 19 Jahren angewachsen, 14 Sängerinnen und Sänger mehr als noch vor einem Jahr.

"VIVA la Reformation!" • Kirchenkabarett mit Ingmar Maybach

(09.02.2017) Wie Kirche und Kabarett eine gelingende Einheit bilden können, zeigt der bundesweit erfolgreiche Kabarettist und Pfarrer Ingmar Maybach in seiner Christlich-Satirischen-Unterhaltung (CSU), mit der er am 24. Februar 2017 um 19 Uhr in der Christophoruskirche, Theodor-Heuss-Straße 47, gastiert.
Auch im dritten Programm "VIVA la Reformation!" wird der bewährte humoristische Brückenschlag zwischen Politik und Religion geübt. Hier wird das Beste und das Neueste von der bundesweiten CSU geboten: Neben der Frage nach den Spuren des Protestantismus in der deutschen Politik gibt es "Reformation zum Selbermachen", eine Analyse der konfessionellen Aspekte der Eurokrise, sowie eine aktuelle Betrachtung des Münsteraner Täufer-Reichs als evangelischem IS. Ja, auch der Protestantismus kann radikal sein!
Zum großen Jubiläumsjahr wird die bundesweite CSU verstärkt durch "Die fabelhaften Wartburg-Brothers". Zwei ehrliche Country-Blues-Gitarren und die Kirchenorgel – Johnny Cash meets Johann Sebastian Bach. Mit Überraschungen muss gerechnet werden!
Ein großer Spaß für alle, die zum 500-järigen Reformationsjubiläum einen neuen Blick auf kirchliches Treiben und Selbstverständnis wagen wollen. Dabei muss man nicht bibelfest oder ein fleißiger Kirchgänger sein, um über die Ausführungen des Soziologen, Theologen und Kabarettisten herzhaft lachen zu können.
Pfarrer Ingmar Maybach stand als politischer Kabarettist bereits mit Bodo Wartke, Arnulf Rating, Urban Priol und Kurt Krömer auf der Bühne. Durch den Kontakt zum Babenhäuser Pfarrerkabarett während des Vikariates erfolgte vor zehn Jahren der Wechsel in das Genre des Kirchenkabaretts. Seitdem haben in über 600 Vorstellungen mehr als 80.000 begeisterte Zuschauer den "Spaßmacher Gottes" (Tagesspiegel) erlebt.

"I will follow him" GospelMusical am 11. Februar 2017 ausverkauft!

(07.02.2017) Immer beliebter werden die Aufführungen des GospelMusical "I will follow him" vom Gospelchor ToGether, der mit diesem Stück die Lebensgeschichte Mutter Teresas würdigt. Jetzt gibt die Chorleiterin Gosia Borrée bekannt, dass es für Sonnabend, dem 11. Februar 2017 um 19.30 Uhr keine Karten mehr in der Citykirche St. Michael Göttingen gibt.
Das Musical ist im November 2016 uraufgeführt worden. Es wird vom Chor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée, gemeinsam mit der Projektband, die unter der Leitung von Rüdiger Brunkhorst agiert aufgeführt. Michael Borrée, von dem die Idee und das Script sind, führte Regie. Alle Beteiligten haben bei den ersten Aufführungen erfahren, dass Mutter Theresas Funke überspringt und ihre Botschaft "Menschen, gleich welcher Religion, sind dazu berufen, zu lieben und geliebt zu werden. Jeder kann dazu beitragen, diese Welt zu heilen!" mit nach Hause genommen wird.
Die vorerst letzte Aufführung ist am Sonntag, dem 12. Februar 2017 um 18.00 Uhr in der Bethlehemgemeinde auf dem Holtenser Berg. Noch ist nicht bekannt, ob es zu weiteren Aufführungen in der Region Göttingen kommt.

"Wenn Engel lachen" in St. Petri Weende

(03.02.2017) Am 12. Februar 2017 gibt Miriam Küllmer-Vogt ein Gastspiel in der St. Petri-Kirche in Weende. Um 17 Uhr spielt sie ihr "reformatorisches Kammer-Musical" Wenn Engel lachen – Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora in der Petrikirchstraße 17 in 37077 Göttingen.
Die Handlung spielt in Wittenberg im Jahr 1524 im Atelier von Lukas Cranach. Dort versuchen die entlaufene Nonne Katharina von Bora und Martin Luther ihr Beziehungsleben in den Griff zu bekommen. Katharina hat sich unsterblich verliebt – in den Nürnberger Patriziersohn Hieronymus Baumgartner. Mutig bittet sie den bekannten Professor Martin Luther, der Familie ihres Angebeteten einen Brief zu schreiben. Und der Reformator erklärt sich auch dazu bereit; wenn Katharina ihrerseits ein gutes Wort für ihn bei ihrer Freundin Ava einlegt. In die hat der große Denker sich nämlich verguckt. Und plötzlich wird aus der Begegnung der beiden ein lustvoller Ausflug in die vielschichtigen Facetten der Liebe.
Doch währenddessen droht die Reformation gerade zu scheitern – an machthungrigen Politikern, aufständischen Bauern, schwärmerischen Splittergruppen und übereifrigen Pfarrern. Es gibt also einigen Klärungsbedarf.
Miriam Küllmer-Vogt, die bundesweit als "Elisabeth von Thüringen" begeistert hat, spielt und singt die Katharina voller Leidenschaft, Spielfreude und Hingabe. Begleitet wird sie von Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier. Die Texte sind von Fabian Vogt, der auch die Regie bei diesem Stück geführt hat. Die Musik ist von Daniel Baginski, Rene Rudisile, Verena Küllmer und Fabian Vogt. "Wenn Engel lachen" ist eine Produktion des "Theater Zauberwort".

"lassAb von deiner Angst und staune"

Ein Konzert mit reformatorischen Liedern und Gedanken von und mit Insina Lüschen und Jens Pape
(02.02.2017) Am Freitag, dem 17. Februar 2017 ist um 19.30 Uhr das Konzert "lassAb" in der Kreuzkirche Göttingen, Immanuel-Kant-Straße 46. Insina Lüschen (Gesang) und Jens Pape (Gesang und Klavier) sammelten dafür fünf Leitgedanken zur Reformation und Texte und Lieder aus fünf Jahrhunderten und stellten sie für diesen Liederabend zusammen. Nun laden sie zum "Staunen und Genießen, zum Innehalten und Durchatmen zum Zuhören und Weiterdenken" ein. Sie versprechen, dass die Zuhörenden an diesem Abend reformatorische Gedanken entdecken und Lieder und Texte von Martin Luther, Bodo Wartke, Reinhard Mey, Bettina von Arnim, Wolf Biermann und Martin Luther King hören werden.
Lüschen und Pape präsentieren "lassAb" zurzeit deutschlandweit, "damit das Reformationsjubiläum 2017 nicht in Erinnerungen stecken bleibt, sondern Aufbruch stattfindet".
Die Sängerin und Schauspielerin und der Pianist und Komponist aus Hamburg singen und arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam. Mit ihrer CD "Schlaflieder für Dich" haben sie sich bereits einen Namen gemacht. Mit einfühlsamem Klavierspiel und wunderbarem zweistimmigen Gesang sind sie mittlerweile für viele Kinder und Familien fester Bestandteil des Gutenacht-Rituals geworden.
Lüschen wurde 1978 in Ostfriesland geboren. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung an der Stage School in Hamburg und studierte anschließend an der Universität in Oldenburg Musik, Deutsch und Religionspädagogik auf Lehramt. Inzwischen arbeitet Lüschen freiberuflich als Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin.
Pape ist Pianist und Komponist aus Hamburg. Er studierte Klavier und Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Bereits neben seinem Studium unterrichtete er Klavier und musikalische Früherziehung und sang als Countertenor in der A-cappella-Formation "Maybebop". Jens Pape übernahm 2007 die Leitung des von Rolf Zuckowski ins Leben gerufenen Chores "Die Jungs".
Die Premiere von "lassAb" war im November 2016 in der Christianskirche in Ottensen. Das Konzert ist 2017 noch in Halle, Leipzig, Lehrte, Ramelsloh, Schmalförden und Wiesmoor zu erleben. Karten für das Konzert in Göttingen gibt es für 9 €/7€ (ermäßigt) an der Abendkasse in der Kreuzkirche.


Quartett für vier Soli

(19.01.2017) Vom 22. Januar bis zum 19. Februar 2017 ist in der Region "5 Kirchen im Nord-Osten" (5KiNO) eine Predigtreihe zum Reformationsjubiläum. Das "Quartett" dafür bilden die Pastorinnen Esther Gosebruch-Seelig und Elke Reichardt und ihre Kollegen Superintendent i.R. Heinz Behrends und Gert Liebenehm. Sie haben Predigten vorbereitet, mit denen sie durch ihre Region ziehen und an verschiedenen Orten predigen. Für diese "vier Soli" dienen als Grundlage die Kernpunkte reformatorischer Theologie Martin Luthers "Allein durch Glauben" (sola fide), "Allein Christus" (solus Christus), "Allein durch Gnade" (sola gratia) und "Allein durch die Schrift" (sola scriptura).
Die Predigten versuchen der Frage nachzugehen, ob diese vier "Allein" noch heute die Menschen erreichen und sie in Zukunft gehört werden. Regen sie heute noch zum Glauben an? Welche biblischen Anknüpfungspunkte liegen ihnen zugrunde? Die vier "Solisten" werden in evangelischer Freiheit in den fünf Kirchen der Region auf persönliche Art Stellung beziehen.

Über "Allein durch Glauben" predigt Pastorin Elke Reichardt:
  • am 22.01. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 12.02. um 10 Uhr in Nikolausberg
  • am 19.02. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
Über "Allein Christus" predigt Superintendent i.R. Heinz Behrends:
  • am 22.01. um 10 Uhr in Roringen
  • am 29.01. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde (Dr. Hans-Joachim Merrem)
  • am 29.01. um 18 Uhr in Nikolausberg
  • am 12.02. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
Über "Allein durch Gnade" predigt Pastor Gert Liebenehm:
  • am 22.01. um 10 Uhr in Nikolausberg
  • am 29.01. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
  • am 12.02. um 10 Uhr in Roringen
  • am 12.02. um 11.15 Uhr in Herberhausen
  • am 19.02. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
Über "Allein durch die Schrift" predigt Esther Gosebruch-Seelig:
  • am 22.01. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
  • am 12.02. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 19.02. um 10 Uhr in Nikolausberg

"Siehst du mich?"

(17.01.2017) Der Kirchenkreis Göttingen bietet für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen einen Gottesdienst zum Beginn des 2. Schulhalbjahres an. Unter dem Motto "Siehst du mich?" wird den Leitfragen "Nehmen wir uns gegenseitig noch wahr?" und "Sieht mich jemand in dem was mich wirklich bewegt?" nachgegangen.
In einer Zeit, die von großer Verunsicherung geprägt ist, brauchen Menschen Aufmerksamkeit füreinander und gegenseitige Unterstützung. Auch an Schulen besteht die Gefahr, dass die Gemeinschaft in sich gegenseitig abgrenzende, geschlossene Gruppen zerfällt.
Der Gottesdienst findet am Mittwoch, dem 1. Februar 2017 um 19 Uhr im Chorraum der St. Johanniskirche statt und wird von Lehrkräften verschiedener Schulformen vorbereitet. Er nimmt das Motto des diesjährigen Kirchentages in Berlin und Wittenberg "Du siehst mich" aus dem 1. Buch Mose auf.
Die Predigt hält Pastor Torsten-Wilhelm Wiegmann, Beauftragter für Kirche und Schule im Sprengel Hildesheim-Göttingen. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Rüdiger Brunkhorst, dem Popularkirchenmusiker des Kirchenkreises Göttingen.
Nach dem Gottesdienst gibt es Gesprächsmöglichkeiten bei einer Suppe Im Gemeindehaus der St. Johannisgemeinde.

"I will follow him" – Wiederaufnahme des GospelMusicals

(10.01.2017) Schon zu Lebzeiten war sie eine Legende und wurde wie eine Heilige verehrt. Am 4. September 2016 ist sie – 19 Jahre nach ihrem Tod – heiliggesprochen worden: Mutter Teresa.
Manche werden sich mit "Heiligen" schwer tun, aber es gibt eine einfache Erklärung: Heilige sind Nobelpreisträger des Glaubens. Sie haben außergewöhnliche Leistungen vollbracht. So, wie Mutter Teresa, deren Lebensgeschichte beeindruckend ist. "Ich will Jesus folgen" war ihr Lebensmotto.
Mit dem Musical "I will follow him" will der Gospelchor ToGether diese Lebensgeschichte würdigen. In bewährter Form wird die Geschichte Mutter Teresas durch gespielte Szenen und viele Lieder "erzählt". Zu hören sind "Let it be" von den Beatles, "Heal the world" von Michael Jackson und ein Lied von den Puhdys. Dazu kommen bekannte Lieder wie "I will follow him" aus dem Film "Sister Act" sowie Gospelsongs.
"I will follow him" greift drängende Fragen auf, die in unserer Zeit hochaktuell sind: Warum wirkte Mutter Teresa als Christin in einem hinduistisch-muslimischen Umfeld? Warum beschäftigte sie sich mit sich selbst überlassenen Kindern, mit Sterbenden und gesellschaftlich Ausgegrenzten? Wie sah ihr christliches Menschenbild aus? Das Musical versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden und Verantwortung für den Menschen zu benennen.
Das Musical ist im November 2016 uraufgeführt worden. Es wird vom Chor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée, gemeinsam mit der Projektband, die unter der Leitung von Rüdiger Brunkhorst agiert aufgeführt. Michael Borrée, von dem die Idee und das Script sind, führte Regie. Alle Beteiligten haben bei den ersten Aufführungen erfahren, dass Mutter Theresas Funke überspringt und ihre Botschaft "Menschen, gleich welcher Religion, sind dazu berufen, zu lieben und geliebt zu werden. Jeder kann dazu beitragen, diese Welt zu heilen!" mit nach Hause genommen wird.
Auftrittsorte und -termine:
3. Februar 2017 • 19.30 Uhr: Pancratiuskirche Barterode
4. Februar 2017 • 19.30 Uhr: Corvinuskirche Göttingen
11. Februar 2017 • 19.30 Uhr: Citykirche St. Michael Göttingen
12. Februar 2017 • 18.00 Uhr: Bethlehemgemeinde, Göttingen

"Das war der echte Weihnachtsmann"

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer erfüllen Weihnachtswünsche
(02.01.2017) Die Mitarbeitenden des Diakonieverbandes Göttingen staunten nicht schlecht, als sie die unzähligen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum in der Kantine der Gothaer Versicherungen in Göttingen sahen. "Es sind genau 118. Somit hat sich etwa ein Viertel unserer Beschäftigten am Standort Göttingen in diesem Jahr an der Charity-Tree-Weihnachtsaktion beteiligt. Und: Die Geschenke sind alle für Sie!", freute sich Sabine Wegener aus dem Personalbereich der Gothaer Versicherungen.
Mit leuchtenden Augen nahmen die Mitarbeitenden des Diakonieverbandes Göttingen die Geschenke entgegen. "Eine tolle Aktion! Es ist faszinierend, wie viele Mitarbeitende der Gothaer an Menschen denken, die wenig haben!", kommentiert Christina Wehrmann, Mitarbeiterin der Kirchenkreissozialarbeit Göttingen die Übergabe. Matthias Schökel, Mitarbeiter der Bahnhofsmission Göttingen ergänzt: "Na, wenn das mal nicht der 'richtige' Weihnachtsmann ist, der uns hier besucht! So viele Geschenke für die Leute, die zu uns in die Einrichtungen kommen! Die werden sich freuen!"
Nach der erfolgreichen Weihnachtswunsch-Aktion des letzten Jahres hat die Gothaer Versicherung auch in diesem Jahr ihre Mitarbeitenden zur Charity-Tree-Weihnachtsaktion eingeladen. Motivation ist es, die Wünsche von sozial Benachteiligten zu erfüllen und nicht nur an sich, sondern auch an diese Menschen zu denken.
An den Standorten Göttingen, Hamburg, Köln und Stuttgart hingen in der Adventszeit Wunschkarten an Pinwänden, die zur Erfüllung eines Wunsches ausgesucht werden konnten. Bis zum vierten Advent war Zeit, die Päckchen zu packen und unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Wie im letzten Jahr ist auch 2016 der Wunschpartner der Gothaer in Göttingen der Diakonieverband Göttingen. "Wir informieren, beraten und unterstützen Menschen, die in Not, Krisen oder sozial schwierigen Verhältnissen leben. Viele von ihnen können noch nicht mal an Weihnachten denken, so schlecht geht es Ihnen! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer denken an die Menschen, an denen der wirtschaftliche Wohlstand vorbeizieht. Durch diesen Akt der christlichen Nächstenliebe werden Hilfsbedürftige nicht vergessen. Danke!", so Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen.
Mit den Spenden der Gothaer-Weihnachtsaktion werden in diesem Jahr Menschen bedacht, die von der Bahnhofsmission, der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, der Kirchenkreissozialarbeit, dem Migrationszentrum oder der Straßensozialarbeit begleitet und unterstützt werden.
Geschäftsführer Jörg Mannigel dankte in einem Schreiben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gothaer Versicherung. (-> Dankesschreiben)

"Aufbruch" mit Bernd Eberhardt, Orgel

(29.12.2016) Silvesterabend, am Sonnabend, dem 31. Dezember 2016 spielt Bernd Eberhardt von 22 bis 23 Uhr ein Orgelkonzert in der St. Johanniskirche, Johanniskirchhof in Göttingen.
Die Besuchenden erwartet die Orchestersuite "Die Planeten" (op. 32) des englischen Komponisten Gustav Holst, die in den Jahren 1914 bis 1916 entstand. Bei dieser spätromantischen Programm-Musik kommen der Mars als Kriegsbringer, die Venus als Friedensbringerin, der Jupiter als Bote der Fröhlichkeit und alle anderen Planeten vor. Die Orgelfassung, bei der die monumentalen Klangeffekte des Werks ihre Wirkung nicht verfehlen werden, stammt von Peter Sykes.
Das zweite Werk des Abends ist die Titelmusik zum Film "Star Wars", geschrieben vom international erfolgreichsten Filmmusikkomponisten unserer Zeit: John Williams. Bernd Eberhardt selbst hat dieses Werk für Orgel arrangiert.
Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Veränderungen in Gremien der Landeskirche und des Kirchenkreises

(16.12.2016) Die Landessynode der Landeskirche Hannovers hat die Mitglieder des Kirchensenats neu gewählt. Gunda-Marie Meyer, Vorsitzende des Kirchenkreistages Göttingen und ehemaliges Mitglied der Synode ist eine von vier Senatorinnen und Senatoren, die aus den Reihen der Mitglieder der Landeskirche gewählt worden sind. Neben diesen ergänzen den Senat drei gewählte Mitglieder der Landessynode. Die Amtsdauer von Friederike Dauer, Gunda Dröge, Alwin Pfanne, Hans-Heinrich Gronau, Klaus Kastmann, Knut Laemmerhirt und Gunda-Marie Meyer beträgt sechs Jahre. Außerdem gehören Vertreterinnen und Vertreter aller kirchenleitenden Organe zum Senat. Neben Landesbischof Ralf Meister sind die Präsidentin des Landeskirchenamtes, der Präsident der Landessynode, der Vorsitzende des Landessynodalausschusses, ein geistliches Mitglied des Landeskirchenamtes und ein Landessuperintendent vertreten.
Der Kirchensenat gehört zu den sechs obersten Entscheidungsgremien der Landeskirche und hat weit reichende Aufgaben und Befugnisse. Unter anderem wirkt er an allen landeskirchlichen Gesetzen mit und darf Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen. (-> weitere Informationen zum Senat) Im Kirchenkreis Göttingen hat es im Kirchenkreisvorstand Veränderungen gegeben. Neu, auf Vorschlag des Kirchenkreisvorstandes vom Kirchenkreistag gewählt, ist Hildgund Broda, die den Platz von Gernot Gebbert aus Waake einnimmt, der aus persönlichen Gründen ausgeschieden ist. Broda ist Mitglied des Kirchenvorstandes der St. Johannisgemeinde Göttingen und hat viele Erfahrungen und Erlebnisse kirchlicher Arbeit gesammelt. Sie ist die Tochter von Pastor im Ruhestand Rudolf Schmidt und der ehemaligen Vorsitzenden des Kirchenkreistages Ulrike Schmidt-Glawatz.

Glühwein und mehr vor St. Johannis

(09.12.2017) Während des Göttinger Weihnachtsmarktes gibt es zwischen der St. Johanniskirche und dem Gemeindehaus einen Stand, an dem der Verein "Aufbruch St. Johannis" heiße Getränke zur Verkostung anbietet. Die Mitglieder des Vereins unterstützen mit ihrem Engagement die Renovierung der St. Johanniskirche.
Den Betreibern geht es aber nicht nur um Glühwein und Kirchensanierung. "Wir wollen auf dem Weihnachtsmarkt mit dabei sein, dessen Angebot erweitern und mit den Leuten über 'Gott und die Welt' ins Gespräch kommen. Kirche gehört in dieser Stadt einfach dazu!", so Superintendent Friedrich Selter, der am heutigen Freitagnachmittag den Ausschank am Stand übernahm. An seiner Seite, als tatkräftige Unterstützung: Petra Broistedt, Dezernentin für Kultur und Soziales der Stadt Göttingen.
"Klar, Glühwein gibt es auch an vielen anderen Ständen, aber hier kann man einfach mal in lockerer Atmosphäre mit Göttinger Prominenten reden!", meinte die 24jährige Julia, die heute zu den ersten Gästen gehörte.
"Promis" werden auch in den nächsten Tagen Superintendent Selter bei seiner Arbeit am Stand begleiten. Am Montag um 18 Uhr schenkt er gemeinsam mit Prof. Dr. Friedrich Schöndube, dem Direktor für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen, Getränke aus. Am Dienstag ist ab 19.30 Uhr Dechant Wigbert Schwarze von der Katholischen Kirche mit dabei.
Eventuelle Überschüsse des Standes werden für die Sanierung der Kirche verwendet. Mit dem Ziel einer "Öffnung der Kirche" soll ein neues, weitreichendes Angebot im Herzen der Göttinger Innenstadt entstehen. Eine Aktualisierung und Neuinterpretation des historischen Titels "Rats- und Marktkirche" öffnet den Horizont für eine neue "Bürgerkirche" mit vielfältigen Möglichkeiten und interessanten Angeboten, die sowohl für die Kirchengemeinde als auch für den Kirchenkreis und die Göttinger Gesellschaft geschaffen werden.

Krippenausstellung noch vier Tage

(14.12.2016) Bekanntheit und Beliebtheit genießt die Krippenausstellung "Vom Advent bis zum Dreikönigstag" der Sammlung Ziehe in der St. Johanniskirche Göttingen. Mit mehr als 6000 Besuchenden an den ersten beiden Adventswochenenden ist sie zu einem festen Bestandteil des kirchlichen Angebots in der Adventszeit in der Region Göttingen geworden.
Neben den Krippen, Pyramiden und Paradiesgärten, zeigt die Ausstellung in diesem Jahr einen Einblick in Großmutters Adventsbäckerei, die Entstehung des Adventskranzes und in die Vielfalt des Weihnachtsschmuckes im Wandel der Zeit.
Noch besteht die Möglichkeit, sich die Ausstellung anzusehen. Sie ist vom kommenden Donnerstag, dem 15. Dezember bis zum Sonntag, dem 18. Dezember 2016, jeweils von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Täglich um 17 Uhr führt die Kirchenpädagogin Bettina Lattke durch die Ausstellung und gibt interessante Hinweise zu den Exponaten.
Außerdem spielt am Samstag, dem 17. Dezember um 18 Uhr Gesine Schellenberg Krippenmusik auf der Querflöte. Am darauffolgenden Sonntag ist als Abschluss um 17 Uhr das Weihnachtsliedersingen mit der Göttinger Stadtkantorei unter der Leitung von Bernd Eberhardt und dem Posaunenchor St. Johannis unter der Leitung von Clemens Cornelius Brinkmann.

Bachs Weihnachtsoratorium und Magnificat in St. Johannis

(06.12.2016) Von kaum einem Werk kann man sich besser auf das Weihnachtsfest einstimmen lassen als vom Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. In diesem Jahr sind es die Kantaten 1 bis 3 mit ihren strahlenden Chören "Jauchzet, frohlocket", "Ehre sei Gott in der Höhe" und "Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen", mit denen die Göttinger Stadtkantorei den dritten Advent am Sonntag, dem 11. Dezember um 19 Uhr in der St. Johanniskirche, Johanniskirchhof 2 in Göttingen feiert.
Darüber hinaus erklingt an diesem Abend das Magnificat. Johann Sebastian Bach hat es in zwölf kurzen anspruchsvollen Sätzen vertont, die der Göttinger Kammerchor singen wird. "Dieses Lied der Maria ist das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurde. Es ist nicht die sanfte, zärtliche, verträumte Maria, wie wir sie auf Bildern sehen, sondern es ist die leidenschaftliche, hingerissene, stolze, begeisterte Maria, die hier spricht... ein hartes, starkes, unerbittliches Lied von stürzenden Thronen und gedemütigten Herren dieser Welt, von Gottes Gewalt und von der Menschen Ohnmacht.", schreibt Dietrich Bonhoeffer.
Solisten des Abends sind die aus Göttingen stammende Sopranistin Johanna Neß, die in Köln und Wien ausgebildet worden ist, außerdem Nicole Pieper (Alt), Clemens Löschmann (Tenor) und Klemens Sander (Bass). Für den Orchesterpart konnte das Göttinger Barockorchester gewonnen werden. Die Leitung hat Bernd Eberhardt.

Krippenausstellung auf Marienstein

(05.12.2016) Eine Krippe ist in vielen Familien Tradition. Manche werden von Generation zu Generation weitergegeben, manche von Reisen mitgebracht, manche mit den Kindern gebastelt...
Bei den Krippendarstellungen geht es nicht um die historische Genauigkeit. Vielmehr sind sie eine Form der Verkündigung, bei der es um die Menschen, die die Krippe betrachten geht. So variieren die Darstellungen von Land zu Land. Die frohe Nachricht von Jesu Geburt ist so weltweit angekommen.
Die Emmaus-Gemeinde Nörten-Hardenberg möchte die Vielfalt der Krippendarstellungen zeigen. In der Marienkirche auf Marienstein ist am Sonnabend, dem 10. Dezember 2016 von 15 bis 19 Uhr und am Sonntag, dem 11. Dezember 2016 nach dem Familiengottesdienst bis ca. 13 Uhr die Ausstellung geöffnet.
Im Rahmenprogramm findet am Sonnabend ab 14.45 Uhr eine Einstimmung vor der Kirche mit den Alphornbläsern des Ev. Posaunenchores Nörten-Bishausen unter Leitung von Walter Wolf statt. Traditioneller weihnachtlicher Schmuck und Hinweise zur Entstehung weihnachtlicher Bräuche sind am Rande der Ausstellung zu sehen. Das Café "Leib und Seele" hält selbstgebackene Kekse, Bibelkuchen, diverse Getränke und Herzhaftes bereit. Um 17 Uhr spielt das Blockflöten-Ensemble "Coro Piccolo" unter Leitung von Reinhild Hüter bevor um 18 Uhr die Abendandacht mit Prädikantin Gertrud Brandtner ist.
Am darauffolgenden Sonntag ist um 10.30 Uhr ein Familiengottesdienst unter dem Motto "mittendrin", den Prädikantin Gertrud Brandtner und ein Team vorbereitet haben und durchführen werden. Die musikalische Begleitung übernimmt die Gitarrengruppe unter der Leitung von Henning Grove.

Oskar Brüsewitz – Gedenken an einen Störenfried

(05.12.2016) Am 18. August 1976 übergoss sich der evangelische Pastor Oskar Brüsewitz vor der Michaeliskirche in Zeitz mit Benzin und zündete sich an. Auf dem Dach seines Autos hatte er Plakate aufgestellt, die seine Selbstverbrennung erklären sollten, eines lautete "Funkspruch an alle – Die Kirche in der DDR klagt den Kommunismus an: Wegen Unterdrückung in Schulen an Kindern und Jugendlichen."
Das geschah zur Zeit der außenpolitischen Entspannungspolitik, als die Kirchen in der DDR versuchten, ihren Ort als Kirche im Sozialismus zu finden, Kirche für andere zu sein, ohne sich an der Machtfrage abzuarbeiten. Repressionen und atheistische Propaganda existierten weiterhin. Oskar Brüsewitz war nicht bereit, sich mit den Nischen zu begnügen, die das DDR-Regime den Kirchen ließ und fiel immer wieder durch spektakuläre Aktionen auf. Gegen die Plakate "25 Jahre DDR" setzte er ein anderes: "2000 Jahre Kirche Jesu Christi".
Die verzweifelte Tat der Selbstverbrennung brachte die DDR-Führung in große Verlegenheit. Der Druck auf die Kirchenleitung, sich von Brüsewitz zu distanzieren, war groß.
Am Donnerstag, dem 8. Dezember 2016 besteht um 19 Uhr in der Corvinusgemeinde Göttingen, Grotefendstraße 36, die Gelegenheit mit Propst i.R. Dr. Heino Falcke aus Erfurt, einem Vordenker der friedlichen Revolution, über die damaligen Ereignisse und ihre Relevanz ins Gespräch zu kommen.

Roter Renner im Adventskalender

Evangelische Familien-Bildungsstätte gibt Programm für Januar-Juli 2017 heraus
(30.11.2016) Ab Montag, dem 5. Dezember 2016 ist es so weit: Die Kurse, Wochenendworkshops und Einzelveranstaltungen der Ev. Familien-Bildungsstätte für Menschen von jung bis alt sind wieder buchbar. Wer sich weiterbilden, mit anderen ins Gespräch kommen oder etwas ganz Neues lernen will, kann sich unter der Telefonnummer (0551) 4886980, per E-Mail fabi-goe@t-online.de oder direkt im Büro in der Düsteren Straße 19 in Göttingen anmelden.
Angeboten werden Gymnastikkurse, Gesprächsgruppen und ein Erste-Hilfe-Kurs für Ältere. Junge Familien können sich in einem Trommelworkshop ausprobieren. Speziell für Väter und Kinder gibt es eine Holzwerkstatt, in der das Schnitzen gelernt werden kann. Eltern-Kind-Gruppen stehen wieder zur Verfügung und auch die beliebte Reihe, in der Göttingens Geheimnisse erkundet werden, wird fortgesetzt.
Für Menschen, die sich in der Arbeit mit Kleinkindern spezialisieren wollen, gibt es eine Zertifikats-Ausbildung zur DELFI-Kursleitung. In Kooperation mit anderen Familien-Bildungsstätten werden Ausbildungsmodule für die Leitung von Eltern-Kind-Gruppen angeboten.
Ein besonderer Schwerpunkt der Göttinger Familienbildungsstätte ist die Arbeit für und mit Trauernden. Diese können in Gruppen Hilfe und Unterstützung finden.
Im September letzten Jahres hat die Ev. Familien-Bildungsstätte Göttingen ihr sechzigjähriges Bestehen gefeiert. Das nun vorliegende Programm "Roter Renner" wird in diesen Tagen verteilt und ist unter www.fabi-goe.de einseh- und downloadbar.
 

"Strålande Jul" – Weihnachtliche a-cappella-Musik bei Kerzenschein

(21.11.2016) Der Junge Kammerchor Braunschweig (JKC) gastiert erstmalig am Sonnabend, dem 3. Dezember 2016 um 17 Uhr in der Klosterkirche Nikolausberg. Hinter dem Titel "Strålande Jul" (strahlende Weihnacht) verbergen sich Variationen von weihnachtlichen Stücken, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. So erklingen u.a. Motetten von Schütz und Praetorius, aber auch Popsongs und Jazzstandards im Chorarrangement. Besinnliche Klänge sind zu hören, die das Publikum von vorweihnachtlicher Hektik befreien und auf die Festtage einstimmen soll. Für musikalische Intermezzi konnte die Blockflötistin Tabea Wink gewonnen werden, die bereits bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen zu hören war.
Der Junge Kammerchor Braunschweig ist ein Ensemble mit ausgewählten Sängerinnen und Sängern zwischen 18 und 27 Jahren. Die Mitglieder kommen größtenteils aus der Stadt Braunschweig und dessen Umland. Der Heimatchor der meisten Sängerinnen und Sänger ist die Braunschweiger Domsingschule. Mittlerweile leben sie jedoch in ganz Deutschland verteilt, darunter Berlin, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Marburg und Osnabrück. Die künstlerische Leitung teilen sich Tjeda Efken und Steffen Kruse.

Orgeleinweihung in der Christuskirche

(05.11.2016) Am Donnerstag, dem 1. Dezember 2016 wird die Orgel in der Christuskirche, Friedrich-Naumann-Straße 66, in Göttingen eingeweiht. Die Veranstaltungen dieses Tages stehen unter dem Leitwort "Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in euren Herzen." aus dem Paulusbrief an die Epheser.
Zu Beginn um 19 Uhr präsentiert der Orgelsachverständige und Orgelbauer Hans-Ulrich Funk, gemeinsam mit Chefintonateur Michael Casper von der Werner Bosch Orgelbau GmbH aus Niestetal in Hessen, die aufwendig restaurierte Orgel.
Nach einem Grußwort von Superintendent Friedrich Selter erfolgt eine Andacht, die von Pastorin Sigrid Harms und dem Organisten Dr. Andreas Brandt gestaltet wird.Um 20 Uhr schließt sich ein Orgelkonzert an. Es spielt der Orgelrevisor Jörg Ehrenfeuchter. Ehrenfeuchter, 1974 in Süddeutschland geboren, absolvierte Studien der Kirchenmusik, Musiktheorie und ein Orgel-Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Es folgten weiterführende Studien an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien und in Paris. Im Februar 2003 trat er die Kantorenstelle an der Nicolai-Kirche in Herzberg an und betreut seit Januar 2006 zusätzlich die Kreiskantorenstelle im Kirchenkreis Harzer Land.

Konzert der "Exotic Harmonists"

(02.11.2016) Die Arbeitsgemeinschaft zum Erhalt der historischen St.-Johannis-Kapelle Lütgenrode hat das Duo "Exotic Harmonists" für ein Konzert gewinnen können. Zum Erhalt der Lütgenröder Kapelle spielen Carola Piechota (Sopran) und Gerd Bergemann (Orgel und E-Piano) "Von Händel bis Elvis – das andere Kirchenkonzert". Es beginnt am Sonnabend, dem 5. November 2016 um 19 Uhr in der Kapelle Lütgenrode.
Der Veranstalter, die "Arbeitsgemeinschaft zum Erhalt der historischen St.-Johannis-Kapelle Lütgenrode" verspricht ein musikalisch vielfältiges Programm. Die „Exotic Harmonists“ präsentieren mit ihrem Leitspruch "Musik aus Leidenschaft" klassische Musik, Kirchenmusik, Lieder verschiedener Stilarten, Chansons, Film- und Kaffeehausmusik und Hits von gestern bis heute. Dazu gehören bekannte Filmmelodien aus „Star Wars“ oder "Bonanza" auf der Orgel gespielt und geistliche Lieder, die schon Elvis Presley sang.
Für die Besuchenden des Konzertes wird ein "Klangteppich mit geistlichem und weltlichem Liedgut aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen" ausgerollt – eben ein Kirchenkonzert der anderen Art, bei dem der Eintritt frei ist und die Spenden am Ausgang dem Erhalt der Kapelle Lütgenrode zu Gute kommen.

Auf den Spuren Martin Luthers

Kinderbibeltage in der Kirchenregion Rosdorf
(19.10.2016) Vom 4. bis zum 7. Oktober 2016 fanden die Kinderbibeltage in der Kirchenregion Rosdorf statt, die ihren Höhepunkt in einem Ausflug zur Wartburg fanden.
Am Freitagmorgen um 8 Uhr fuhr der Zug mit 25 Kindern, einigen Eltern und Teamerinnen und Teamern nach Eisenach. Auf der Fahrt dorthin wurde viel erzählt, gegessen, getrunken und Lieder gesungen, die Diakon Volker Wagner auf der Gitarre begleitete. Einige andere Fahrgäste sangen spontan mit!
"Unser Martin Luther", der alle Teilnehmenden schon bei den Kinderbibeltagen begleitet hatte, ist natürlich auch mitgereist und stieg mit zur Wartburg auf. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto zeigte er den Kindern dann seine Unterkunft, erzählte über seine Kindheit und warum er Mönch wurde.
Bei der Burgführung war den Kindern besonders wichtig, den Ort der Bibelübersetzung zusehen. "Unser Martin Luther" zeigte ihnen den Raum mit dem Tintenfleck und erzählte, worüber er sich so geärgert hatte, dass er die Kirche verändern wollte.
Nach diesem spannenden Tag mündeten alle Erlebnisse in dem gemeinsam gefeierten Familiengottesdienst am darauffolgenden Sonntag.

Gospel in Corvinus

(19.10.2016) Der Gospelchor Gospelfire der Kirchengemeinde St. Martin Geismar und der Gospelchor der Corvinusgemeinde gestalten gemeinsam ein Konzert der besonderen Art. Am Sonnabend, dem 5. November 2016 sind beide Chöre und das professionelle Musikerduo Natasha und Andreas Hausammann aus der Schweiz beteiligt. An diesem Abend wird in den Texten viel von Licht die Rede sein, aber auch von der Kraft des Glaubens, der Gemeinschaft und des Vertrauens.
Die musikalische Reise beginnt um 18 Uhr in der Corvinuskirche in Göttingen, Grotefendstraße 36, und verspricht viel Abwechslung. Unter der Leitung von Caroline Hempel werden alle Mitwirkenden Chor- und Solostücke präsentieren – Ruhiges, Besinnliches und Schwungvoll-Mitreißendes... ein buntes Programm.
"Auch für mich und alle anderen Mitwirkenden ist es ein besonderes Konzert: Die musikalische Begegnung zweier Chöre untereinander und mit dem Musikerduo Hausammann ist spannend und einmalig!", so Caroline Hempel.

"Reformation und Gegenwart"

(19.10.2016) Über die Vortragsreihe "Reformation und Gegenwart – Evangelisches Profil durch ein vierfaches 'Allein'?", die im letzten Jahr in der St. Albanigemeinde stattgefunden hat, ist eine Dokumentation erschienen, die ab sofort erhältlich ist.
Der Gehalt "reformatorischer Theologie" wird oft durch eine Reihe von "Allein"-Aussagen zusammengefasst: allein Christus (solus Christus), allein aus Gnade (sola gratia), allein durch Glauben (sola fi de), allein durch die Schrift (sola scriptura). Kann mit diesen Begriffen prägnant ausgedrückt werden, was gegenwärtiges (evangelisches) Christentum bedeutet? Die Beiträge dieses Bandes gehen der Frage in systematischer, historischer und ökumenischer Perspektive nach.
Landessuperintendent Eckhard Gorka: "Was heute evangelisch ist, das können wir als Christinnen und Christen nur im Gespräch und im gemeinsamen Nachdenken herausfinden. Das war doch eine der wesentlichen Entdeckungen der Reformation, dass alle Christen berufen und befähigt sind, "alle Lehre zu urteilen".
"Reformation und Gegenwart" ist von Hendrik Munsonius herausgegeben worden und im Universitätsverlag als Dokumentation erschienen. (Weitere Informationen)

Offener Brief zum Reformationsjubiläum für die Stadt und den Landkreis Göttingen

(30.09.2016) Am Wochenende 30./31. Oktober 2016 beginnt das Reformationsjubiläumsjahr. Im Jahr 1517 veröffentlichte Martin Luther 95 Thesen, die die Welt veränderten. 500 Jahre danach feiern wir erstmals nicht abgrenzend, sondern offen und gemeinsam auf vielen Ebenen Deutschlands und Europas... ... und auch in Göttingen.
Im Namen des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen lade ich alle Menschen der Stadt und des Landkreis Göttingen ein, dieses besondere Ereignis mitzugestalten und mitzufeiern. Diese Einladung geht bewusst nicht nur an die kirchlichen Konfessionen, son­dern an alle Religionen und alle gesellschaftlichen Gruppen, denn: Wir feiern nicht 500 Jahre Martin Luther. Wir feiern die reformatorischen Aufbrüche und ihre Auswirkungen auf Sprache, Arbeitswelt, Bildung, Fürsorge und Kunst, die bis in unsere heutige Zeit rei­chen.
In Göttingen wird das Jubiläumsjahr ökumenisch eröffnet. Dazu lade ich, gemeinsam mit Wigbert Schwarze, dem Dechanten des Dekanats Göttingen herzlich ein:

  • Am Sonntag, dem 30. Oktober 2016, werde ich um 10 Uhr in St. Godehard im Pfarreigottesdienst der Gemeinden, für die der Dechant pastoral zuständig ist, die Predigt halten. Dort wird Schwarze auch zum Reformationsgottesdienst am folgenden Tag einladen.
  • Am Reformationstag, dem 31. Oktober 2016, werden Dechant Schwarze und ich gemeinsam predigen und dabei wechselseitig zu einer persönlichen Auswahl aus den 95 Thesen Martin Luthers Stellung nehmen. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der St. Johanniskirche.
Beide Gottesdienste finden unter Beteiligung von Freiwilligen und im Reformationsjubiläumsjahr Engagierten statt.
Haben Sie Lust und Zeit, bei einer dieser Veranstaltung mitzuwirken? Gern können Sie das tun! Dafür nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Beauftragten für das Reformationsjubiläum, Andreas Overdick, E-Mail: info@refo2017-goe.de, Tel.: (0551) 5178130 auf.
Im Reformationsjubiläumsjahr sind bis heute mehr als 140 Einzelveranstaltungen geplant. Weitere Informationen dazu unter www.refo2017-goe.de. Auch hierzu herzliche Einla­dung.
Ich freue mich, Sie zu sehen!
Ihr Friedrich Selter, Superintendent

"I will follow him" – Uraufführung eines GospelMusicals

(27.09.2016) Schon zu Lebzeiten war sie eine Legende und wurde wie eine Heilige verehrt. Am 4. September 2016 ist sie – 19 Jahre nach ihrem Tod – heiliggesprochen worden: Mutter Teresa.
Manche werden sich mit "Heiligen" schwer tun, aber es gibt eine einfache Erklärung: Heilige sind Nobelpreisträger des Glaubens. Sie haben außergewöhnliche Leistungen vollbracht. So, wie Mutter Teresa, deren Lebensgeschichte beeindruckend ist. "Ich will Jesus folgen" war ihr Lebensmotto.
Mit dem neuen Musical "I will follow him" will der Gospelchor ToGether diese Lebensgeschichte würdigen. In bewährter Form wird die Geschichte Mutter Teresas durch gespielte Szenen und viele Lieder "erzählt". Zu hören sind "Let it be" von den Beatles, "Heal the world" von Michael Jackson und ein Lied von den Puhdys. Dazu kommen bekannte Lieder wie "I will follow him" aus dem Film "Sister Act" sowie Gospelsongs.
"I will follow him" greift drängende Fragen auf, die in unserer Zeit hochaktuell sind: Warum wirkte Mutter Teresa als Christin in einem hinduistisch-muslimischen Umfeld? Warum beschäftigte sie sich mit sich selbst überlassenen Kindern, mit Sterbenden und gesellschaftlich Ausgegrenzten? Wie sah ihr christliches Menschenbild aus? Das Musical versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden und Verantwortung für den Menschen zu benennen.
Seit einigen Wochen wird das Musical geprobt, mal allein vom Chor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée, mal gemeinsam mit der dazugehörenden Projektband, die unter der Leitung von Rüdiger Brunkhorst agiert. Michael Borrée, von dem die Idee und das Script sind, leitet die Schauspielerinnen und Schauspieler an und führt Regie. Alle Beteiligten hoffen, dass bei den Aufführungen Mutter Theresas Funke überspringt und ihre Botschaft "Menschen, gleich welcher Religion, sind dazu berufen, zu lieben und geliebt zu werden. Jeder kann dazu beitragen, diese Welt zu heilen!" mit nach Hause genommen wird.
Auftrittsorte und -termine:
5. November 2016 - 19.30 Uhr - St. Johanniskirche in Rosdorf
6. November 2016 - 19.00 Uhr - Kirche Maria Frieden in Geismar
11. November 2016 - 19.30 Uhr - St. Christophoruskirche in Reinhausen
12. November 2016 - 19.00 Uhr - St. Laurentiuskirche in Niedernjesa

Buchtipp: Öffentliche Religion im säkularen Staat

(22.07.2016) Religion ist ein Phänomen, das wie wenige andere höchst divergierende Haltungen und Reaktionen auslöst – zwischen Identifikation, Selbstverständlichkeit, Gleichgültigkeit und Gereiztheit. Gegenwärtig stellt die Bewältigung der religiös-weltanschaulichen Pluralität für die Individuen, die Gemeinschaften sowie Staat und Gesellschaft eine besondere, in diesem Ausmaß bisher unbekannte und nicht erwartete Herausforderung dar. Die in diesem Buch versammelten Beiträge beleuchten das Verhältnis von Religionsgemeinschaften, Gesellschaft und Staat aus historischer, religionsrechtlicher und kirchlicher Perspektive. Dabei geht es Hendrik Munsonius um eine Vermittlung zwischen dem Anliegen und Selbstverständnis der (evangelischen) Kirche und dem für Deutschland geltenden religionsrechtlichen Arrangement. Es soll gezeigt werden, wie staatliche, gesellschaftliche und kirchliche Erwartungen zu einem freiheitlichen und pluralitätsfähigen Ausgleich kommen können. Das bestehende Religionsrecht mag so seine Zukunftsfähigkeit erweisen.
Hendrik Munsonius, geboren 1973, ist Referent im Kirchenrechtlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirchenvorsteher in der St. Albanigemeinde in Göttingen, Mitglieder des Kirchenkreistages Göttingen. Er ist vielen über die Region Göttingen hinaus als Prädikant und Organist bekannt.









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