Kirchenkreis Göttingen

Vortrag zur Ausstellung "Sichtlich evangelisch"

(20.07.2017) Die Kirchengemeinde St. Jacobi lädt am Sonntag, dem 23. Juli 2017, um 11.15 Uhr zum letzten Vortrag zur Ausstellung "Sichtlich evangelisch – die Fenster der St. Jacobikirche von 1901" ein. Pastor Harald Storz referiert über "Die Menschen hinter den Fenstern: Superintendent Kayser, der Kirchenvorstand und die Stifter".
Die Fenster in St. Jacobi verdanken sich dem Engagement vieler Göttinger. Superintendent Kayser, der Architekt Alexander Freise, aber auch die Stifter der verschiedenen Fenster haben durch Anregungen und finanzielle Unterstützung zum Bildprogramm und zu dessen Realisierung beigetragen.

Gospel trifft Taizé!

(02.08.2017) Unter dem Motto "Du siehst mich" lädt die Region 5KiNO (Fünf Kirchengemeinden im Nord-Osten Göttingens) zum Gottesdienst mit Liedern und Gebeten aus Taizé ein. Er ist am Sonntag, dem 6. August 2017, um 18 Uhr in der Klosterkirche Nikolausberg, Augustinerstraße. 
Die Taizé-Gesänge werden von den Damian Gospel Singers aus Herberhausen unterstützt. Anschließend ist Gelegenheit zum persönlichen Gebet und zur Segnung. Neben den Damian Gospel Singers wirken der Popularkirchenmusiker Rüdiger Brunkhorst, Lisa Hintz (Chorleitung) und Pastorin Charlotte Scheller mit.

Sichtlich evangelisch: Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901

(17.03.2017) Die St. Jacobigemeinde Göttingen eröffnet im Gottesdienst am Sonntag, dem 26. März 2017, um 10 Uhr, die Ausstellung "Sichtlich evangelisch: Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901". Sie ist bis zum 23. Juli 2017 täglich geöffnet (Mo-Do 11-16 Uhr, Fr-So 11-18 Uhr).
Wichtige Ereignisse der Göttinger Reformationsgeschichte 1529/30 sind in den Fenstern im Südschiff der Kirche dargestellt. Das erste zeigt die Störung einer altgläubigen Prozession am Bartholomäustag 1529 durch die evangelisch gesinnten Wollenweber. Das zweite erinnert an die Einführung der Göttinger Kirchenordnung 1530. Ein drittes Fenster zeigte den Auszug der Mönche aus dem Paulinerkloster und den Einzug der Schüler ins Paedagogium (Vorgänger der Universität und des Max-Planck-Gymnasiums). Dieses Fenster wurde bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört. Darüber hinaus wurde die Kirche mit einem betont evangelischen Bildprogramm in den Chorraumfenstern ausgestattet.
In der Ausstellung erläutern Poster mit Texten, historischen Fotos und Dokumenten und Detailaufnahmen der Fenster dieses Bildprogramm. Erstmals werden die Glasmaler vorgestellt, die auch die übrigen Innenstadtkirchen St. Albani, St. Johannis und St. Marien und andere Kirchen der Region mit Buntglasfenstern ausgestattet haben.

"Die Zeit läuft..."

Ökumenischer Gottesdienst von und für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler
(30.05.2017) Am Dienstag, dem 13. Juni 2017 findet um 19 Uhr ein Gottesdienst von und für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Universität Göttingen in der Universitätskirche St. Nikolai, Nikolaikirchhof, statt. Bei diesem ökumenischen Gottesdienst geht es um die (Un-)Verfügbarkeit von Arbeits- und Lebenszeit und die Ambivalenz verrinnender Zeit aus der Perspektive der akademischen Nachwuchskräfte. Mitarbeitende verschiedener Fakultäten bereiten ihn in Kooperation mit der Evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (ESG) und der Katholischen Hochschulgemeinde (khg) vor. Er wird in offener und moderner Form unter dem Motto "Die Zeit läuft..." gefeiert. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es einen Imbiss und die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

"Der mit dem Wort tanzt..."

Luther-Aktionen und -Stationen zum Reformationsjubiläum
(08.06.2017) Am Sonnabend, dem 10. Juni 2017 gibt es ab 15 Uhr Angebote für Groß und Klein rund um das Leben und Wirken Martin Luthers in der Kirche und im Kirchgarten von Klein Schneen.
An Stationen können Kinder sich verkleiden, Geschichten rund um Luther erleben und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. In der Kirche wird ein kurzer Film zum Leben und Wirken Martin Luthers gezeigt. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen und überraschende Leckereien.
Erwachsene können Wünsche für und an ihre Kirche formulieren, so wie Luther seine 95 Thesen geschrieben hat. Diese Aktion wurde von den Wegewarten und Pilgerbeauftragten des Pilgerweges Loccum-Volkenrode entwickelt.
Um 17 Uhr ist ein Offenes Singen mit alten und neuen Liedern zum Zuhören und Mitsingen.
Bei einem Abendgebet um 19 Uhr, bei dem der Singkreis Klein Schneen mitwirkt, gibt es Luthers Abendsegen.

"Suchen und Finden" – Gospel und Pop in St. Nikolai

(07.06.2017) Im Rahmen der "Nacht der Kultur" spielt am Sonnabend, dem 10. Juni 2017, um 20 Uhr die Band Lean On Me in der St. Nikolaikirche, Nikolaikirchhof, in Göttingen.
Die Gruppe für Pop, Gospel und Neues Geistliches Lied wird von Rüdiger Brunkhorst geleitet, der Popularkirchenmusiker des Kirchenkreises Göttingen ist. Für die "Nacht der Kultur" haben die Veranstalter ein buntes Programm zusammengestellt. Neben bekannten Gospel- und Popliedern gibt es Blues und Soul, African-Gospel und Balladen. Bei diesem Konzert wird Lean On Me von einem Bläserensemble unterstützt.
Außerdem ist in diesem Jahr der Gospelchor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée zu hören, der ein "Best of" seiner Musicals darbietet. Diese Musicals, in deren Mittelpunkt immer berühmte Menschen des öffentlichen Leben standen, so zum Beispiel Martin Luther King, Harry Belafonte, Nelson Mandela und Mutter Teresa, sind in den letzten Jahren zwischen Gosia Borrée, dem Diakon Michael Borrée und Rüdiger Brunkhorst entstanden.
Solosängerinnen und -sänger vervollständigen das Programm mit eigenen Beiträgen. Moderiert wird der Abend von dem Theologieprofessor Florian Wilk, der Universitätsprediger in der St. Nikolaikirche ist.

Die Welt braucht Gottes starken Geist

Pfingstbotschaft von Landesbischof Ralf Meister
(02.06.2017•Landeskirche) Die Welt hat Gottes starken Geist heute nötiger denn je. Machthaber suchen die Auseinandersetzung und bringen Waffen in Stellung. Cyberattacken werden gegen zivile Einrichtungen geritten. Gesellschaften in Angst und Schrecken zu versetzen ist jedoch Ausdruck einer zerrütteten Geisteslage. Wir brauchen keinen Geist der Trennung sondern den Geist der Versöhnung.
Die Pfingstgeschichte erzählt, dass Gottes starker Geist die Menschen einander näher bringt. Pfingsten ist das Fest der neuen Perspektiven und Möglichkeiten: Gott entmachtet das Trennende in Sprache und Herkunft, Verschiedenheit wird zum Anlass für Staunen und Neugierde, die Menschen rücken nahe zusammen.
Christen und Christinnen feiern an Pfingsten die Geburt der Kirche Jesu Christi. Sie üben die gemeinsame Sprache der Liebe, die Gott allen ins Herz gelegt hat und treten damit für eine Haltung ein, in der kulturelle Unterschiede als Bereicherung erfahren werden. Ich wünsche uns, dass der Pfingstgeist in unsere Welt kommt und Angst und Schrecken vertreibt!

"Suchen und Finden..."

Gospel und Pop zur Nacht der Kultur
(30.05.2017) Anlässlich der Nacht der Kultur präsentiert die Popularmusik im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Göttingen eine bunte Mischung von Gospel und Pop. Das Programm umfasst Blues und Soul, African-Gospel, Balladen und Popsongs.
Zu hören sind Lean On Me & Band, der Popchor des Kirchenkreises Göttingen, der bei diesem Auftritt von Bläsern unterstützt wird. Er wird geleitet von Rüdiger Brunkhorst, dem Popularkirchenmusiker des Kirchenkreises. Außerdem mit dabei ist der Gospelchor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée. ToGether singt ein "Best of" seiner Musicals der letzten Jahre. Hinzu kommen Solosängerinnen und -sänger mit besonderen Beiträgen.
Moderiert wird die Veranstaltung von Florian Wilk, dem Universitätsprediger an der St. Nikolai-Kirche.

Gastvortrag im Theologicum

(24. Mail 2017) Am Freitag, dem 9. Juni 2017 ist um 16 Uhr im Theologicum Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 2, im Raum T0.136 ein Gastvortrag von Canon Dr. George Lings, Domherr der Sheffield-Kathedrale in Großbritannien.
Lings ist Experte für die sogenannte "fresh expressions of church" in England. Mit diesem Begriff wird dort in der Anglikanischen und der Methodischen Kirche eine wachsende Bewegung bezeichnet, in der neue christliche Projekte, Initiativen und auch Gemeinden gegründet werden. Diese sollen Menschen erreichen, die von der herkömmlichen kirchlichen Arbeit nicht erreicht werden.
Diese Initiativen, etwa Café-Gemeinden oder Projekte für benachteiligte Jugendliche, werden von den Kirchen stark unterstützt, weil sie als "neue Ausdrucksformen von Kirche" – eben: fresh expressions of church – gelten.
Der Vortrag von Lings wird sich mit der Frage befassen, wie die neuen Gemeinden und Initiativen sich auf den "context", auf das soziale Umfeld und die besonderen Erwartungen und Bedürfnisse der Kirchenfernen einlassen: "How contextual are fresh expressions of church"?

Albani-Glocken läuten in Wittenberg

(22.05.2017) Bevor die neuen Glocken der St. Albani-Kirche am Sonntag, dem 29. Oktober 2017 (Sontag vor dem Reformationstag) zum ersten Mal in Göttingen läuten, machen sie einen Umweg über Wittenberg. Dort werden sie am Sonntag, dem 28. Mai 2017 den Schlussgottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentages mit ihrem Geläut begleiten, der von kommenden Mittwoch an in Berlin und Wittenberg stattfinden wird. Der Gottesdienst wird in der St. Albani-Kirche ab 11.15 Uhr live übertragen. Das "Probeläuten" in Wittenberg ist schon jetzt hier zu sehen und zu hören:

Bachs Orgelmesse in St. Jacobi

(15.05.2107) Im diesjährigen Rahmenprogramm der Internationalen Händelfestpiele erklingt am Freitag, dem 19. Mai 2017, um 18 Uhr Johann Sebastian Bachs Orgelmesse in der St. Jacobikirche in Göttingen. Den Beginn darin macht das festliche Präludium in Es-Dur. Es folgen Choralbearbeitungen zu Kyrie und Gloria sowie zu Luthers Katechismus und die Fuge in Es-Dur über drei Themen. Diese Messe gehört zu den wenigen, die Bach selbst für den Druck freigegeben hat – für ihn eine seiner wichtigsten Kompositionen. Sie liefert die verschiedenen Kompositionsformen, wie kunstvolle fünfstimmige Kanons, verspielte Duette und Trios, kleine Fughetten bis hin zu Stücke für vier Manualstimmen und Doppelpedal.
In den letzten Jahren vor seinem Tod stellte Bach seine bedeutendsten Stücke zusammen, um sie für die Nachwelt zu erhalten. So entstanden auch die h-Moll-Messe und die Kunst der Fuge.
Diese selten zu hörende Orgelmesse wird gespielt von Kantor Stefan Kordes, die Schola St. Jacobi singt unter Leitung von Arne zur Nieden die Choräle. Prof. Dr. Christian Polke gibt eine Einführung zu Luthers Liedern.
Dieser Abend ist der Höhepunkt der Reihe "Luthers Lieder", die die St. Jacobi-Kantorei im Rahmen der Feierlichkeiten zu 500 Jahre Reformation im Jahr 2017 durchführt. Das Konzert dauert mit Pause etwa zweieinhalb Stunden.

Vortrag und Buchvorstellung „sichtlich evangelisch“ in St. Jacobi

(05.05.2017) Anlässlich der Ausstellung "Sichtlich evangelisch" ist nach dem Gottesdienst am Sonntag, dem 21. Mai 2017 um 11.15 Uhr ein Vortrag über die Glasmalwerkstatt Henning & Andres. Außerdem wird der Katalog zur Ausstellung präsentiert, die die St. Jacobigemeinde selbst konzipiert und erstellt hat. Im Vortrag berichtet Pastor Harald Storz über den Glasmaler Hubert Henning (1859-1940) und die Werkstatt Henning & Andres, die die Fenster im Chorraum St. Jacobi geschaffen haben. Bis heute sind in über 100 Kirchen Fenster aus dieser hannoverschen Werkstatt zu sehen, auch im Raum Göttingen (St. Albani, St. Johannis, St. Marien, St. Petri Weende, Harste, Nörten-Hardenberg, Northeim, Einbeck) und im Eichsfeld. Die Arbeiten zeigen ein großes kunsthandwerkliches Können und eine beachtliche stilistische Vielfalt von der Neoromanik und -gotik bis zum Neobarock.
"Der vorliegende Katalog stellt diese Fenster zum ersten Mal in umfassender Weise vor. Er erschließt ihre Entwurfsgeschichte, ihr theologisches und künstlerisches Programm sowie ihre gestalterische Ausführung. Weiterführende Beiträge widmen sich der historistischen Renovierung der Jacobikirche, in deren Zusammenhang die Fenster entstanden, sowie dem Schaffen der bedeutenden Hannoveraner Glasmalwerkstätten Henning & Andres sowie Lauterbach & Schröder, das hier erstmals für die Forschung erschlossen wird." (aus dem Klappentext des Kataloges)

20 Jahre "Canto Allegro"

(02.05.2017) Am 19. Mai 2017 um 19.30 Uhr in der Baptistengemeinde Göttingen, Bürgerstraße 14, und am 20. Mai 2017 um 18 Uhr in der Kirche in Groß Lengden gibt es wieder Konzerte mit dem Chor "Canto Allegro".
Vor 20 Jahren gründeten junge Erwachsene aus Groß und Klein Lengden diesen Kirchenchor. Sie wollten es den Kindern und Jugendlichen aus Groß Lengden gleichtun, die mit dem Jugendchor "Glory Singers" und der Kindersinggruppe das Gemeindeleben bereicherten.
Diese drei Chöre werden von der Kirchenmusikerin Ona Stoertz geleitet. Ihr ist es zu verdanken, dass sich "Canto Allegro" über die Jahre hinweg weiterentwickeln konnte. Musikalisch selbstbewusst präsentieren die Sängerinnen und Sänger ihr Programm. Das Repertoire reicht von modernen christlichen Liedern über klassische Stücke bis hin zur Gospelmusik. Für die ungefähr 30 Chormitglieder ist neben der Freude am Singen auch die Gemeinschaft untereinander ein wesentlicher Bestandteil ihrer Motivation.
Neben den wöchentlichen Proben findet einmal im Jahr eine Chorfreizeit statt, bei der die Konzerte intensiv vorbereitet werden. Aber auch die Teilnahme an Kirchenkreis-Projekten, das gemeinsame Singen mit befreundeten Chören und die musikalische Gestaltung von besonderen Gottesdiensten sind dem Chor wichtig.

Himmelfahrt in Hottenrode

(02.05.2017) Am 25. Mai 2017 ist um 10 Uhr der traditionelle Himmelfahrtsgottesdienst in Hottenrode. Christen aller Konfessionen aus der Region Friedland feiern ihn gemeinsam mit Christen aus dem benachbarten Bundesländern Hessen und Thüringen.
Musikalisch gestaltet wird dieser Gottesdienst von den Bläserchören der Region und dem ökumenischen Kirchenchor Friedland. Mitwirken wird auch Pastor Philipp Hocher aus Reiffenhausen. Die Predigt hält Superintendent Andreas Piontek, der den um das Eichsfeld vergrößerten Kirchenkreises Mühlhausen leitet: "Es ist ein besonderer Anlass, an diesem besonderen Ort im Drei-Länder-Eck mit der damit auch mitunter verbundenen leidvollen Geschichte der Trennung zu predigen. Wie groß ist bei mir doch immer noch die Freude, dass wir die Teilung Deutschlands überwunden haben."
Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein gemütliches Beisammensein bei einer Suppe aus dem Johanniterhaus Heiligenstadt und Getränken. Der Veranstalter bittet Löffel und Teller mitzubringen.

Klinikseelsorge bietet Musikprogramm

(25.01.2017) Die Klinikseelsorge an der Asklepios-Psychiatrie Niedersachsen GmbH veranstaltet in Göttingen das Projekt "Musik als Ressource in der seelsorglichen und spirituellen Praxis im Krankenhaus". In diesem Rahmen ist jetzt der Flyer für das erste Halbjahr 2017 veröffentlicht worden. Die Veranstaltungen zeigen verschiedene Facetten der Musik und eröffnen unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten. So gibt es Werkstätten für Klang, Rhythmus, Stimme und Lieder, in denen die einzelnen Elemente der Musik entdeckt weden können.
In der Veranstaltung "Singen und Schweigen" für Menschen mit Chorerfahrung können die Teilnehmenden herausfinden, welche Klänge in ihnen angelegt sind und zu ihnen passen. Sie können sich selbst als "klingenden Menschen" erleben.
Außerdem gibt es Gospel- und Liedermacherkonzerte mit den "Street Doves", dem Gospelchor "ToGether" und dem Liedermacher David Bosem. Der Kantatengottesdienst mir der Bachkantate "Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn" rundet das Programm ab.
(-> Der Veranstaltungsflyer zum Download)
Im Jahr 1866 wurde auf dem Leineberg in Göttingen die "Königliche Landesirrenanstalt" in Betrieb genommen. Inspiriert von klösterlichen Vorbildern und im neugotischen Baustil errichtet, entstand ein bis heute unverändert erhaltenes Gebäudeensemble von großer architektonischer Harmonie. Die Lukaskirche beeindruckt durch ihre sorgfältig renovierten Buntglasfenster und eine kunstvoll gestaltete Holzdecke. Im Jahr 2016 konnte das Asklepios Fachklinikum Göttingen, das heute das Gebäudeensemble nutzt, das 150-jährige Jubiläum der Psychiatrie in Göttingen feiern.

Bachkantaten zu Lutherliedern

(12.01.2017) Göttinger Chöre und Kantoreien beginnen am kommenden Wochenende mit einem ganz besonderen Projekt. Mit Unterstützung des Kirchenkreises und des Kulturbüros Göttingen führen sie im Reformationsjubiläumsjahr alle Kantaten von Johann Sebastian Bach auf, denen Lieder von Martin Luther als Textgrundlage dienen.
Am kommenden Sonntag, dem 15. Januar 2017, singt um 11.30 Uhr im Gottesdienst in der Universitätskirche St. Nikolai der Universitätschor der Georg-August-Universität die Kantate „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (BWV 178).
Superintendent Friedrich Selter als Schirmherr schreibt in einem Vorwort zu diesem Projekt: "Auch in der Musik hat sich die Reformation verwirklicht. Martin Luther übersetzte nicht nur die Bibel ins Deutsche, sondern fasste auch für ihn zentrale theologische Gedanken in Lieder. Er dichtete mehr als 30 Choräle und komponierte teilweise auch die Melodien dazu. Der Kirchenkreis Göttingen unterstützt diese Reihe geistlicher Musik und fördert damit zugleich, dass hier eine Kooperation Göttinger Chöre und Kantoren auch über Konfessionsgrenzen hinaus entstanden ist – Grenzen, die beim Musizieren und bei der Verkündigung des Evangeliums keine Rolle mehr spielen."
Alle Termine im Überblick:
Sonntag • 15. Januar 2017 • 11.30 Uhr • St. Nikolaikirche:
Wo Gott der Herr nicht bei uns hält (BWV 178)
Sonntag • 22. Januar 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Ein feste Burg (BWV 80)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 10.00 Uhr • Stephanuskirche:
Herr Gott, dich loben wir (BWV 16)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 16.00 Uhr • St. Jacobikirche:
Mit Fried und Freud (BWV 125)
Samstag • 4. März 2017 • 18.30 Uhr • Citykirche St. Michael:
Ach Gott, vom Himmel sieh darein (BWV 2)
Sonntag • 5. März 2017 • 10.00 Uhr • St. Petrikirche Grone:
Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir (BWV 131)
Sonntag • 26. März 2017 • 11.00 Uhr • St. Martinkirche:
Aus tiefer Not (BWV 38)
Ostersonntag • 16. April 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Christ lag in Todesbanden (BWV 4)
Sonntag • 25. Juni 2017 • 11.30 Uhr Universitätskirche St. Nikolai:
Erhalt uns Herr, bei deinem Wort (BWV 126)
Samstag • 11. November 2017 • 20.00 Uhr • St. Pauluskirche:
Christ, unser Herr zum Jordan kam (BWV 7)

Taufe einmal anders

(13.12.2016) Mit der Taufe werden Menschen in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Oft geschieht dieser „Vereinsbeitritt“ in einem extra dafür geplanten Gottesdienst oder im Hauptgottesdienst am Sonntag. Ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie!
Damit das „Erlebnis Taufe“ noch einprägsamer für den Täufling, seine Familie, aber auch für die aufnehmende Kirchengemeinde ist, gibt es im Kirchenkreis Göttingen Tauffeste, die unter freiem Himmel stattfinden
Die Kirchengemeinden Kreuz, Stephanus und St. Martin feiern am Pfingstsonntag, dem 4. Juni 2017 um 11 Uhr ein gemeinsames Tauffest auf den Schillerwiesen. Nach einem gelungenen Auftakt 2015 wollen die drei Gemeinden der Kirchenregion Göttingen-Süd erneut ein Tauffest unter freiem Himmel feiern: mit der Taufe von Kindern und Erwachsenen und einer Tauferinnerung für alle, die schon getauft sind. Ein sehr persönlicher Moment inmitten einer fröhlich feiernden Gottesdienstgemeinde! So wird Glaube lebendig erfahrbar und dieser besondere Tag für Groß und Klein unvergesslich.
In der Region Friedland-Obernjesa (FriedO) findet am 18. Juni 2017 ein Tauffest auf dem Gut Besenhausen statt, bei dem direkt an der Leine mit Leinewasser getauft wird. Im Anschluss an den Gottesdienst, der um 11 Uhr beginnt, sind alle Gemeindemitglieder und Tauffamilien herzlich zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Den Gottesdienst gestalten Pastorin Christine Wackenroder, Pastorin Dr. Dagmar Henze und Pastor Philipp Hocher gemeinsam. Für musikalische Unterstützung sorgen Michael Grabbe und der Posaunenchor Reckershausen.
Interesse an einer Taufe auf den Schillerwiesen? Wenn Sie zu einer Kirchengemeinde der Region Göttingen-Süd gehören, melden Sie sich einfach telefonisch: Kreuz-Telefon: (0551) 71160, Stephanus-Telefon: (0551) 797679-10, St. Martin-Telefon: (0551) 791100. Die Anmeldungen für die Taufen in der Region FriedO geschehen über die beiden Pfarrbüros in Friedland (Telefon: (05504) 437, E-Mail: pfarramt.friedland@evIka.de) und Obernjesa (Telefon: (05509) 343, E-Mail: pfarramt@oberniesa.de).
Taufe ist ein Symbol dafür, dass Menschen mit Gott verbunden sind und dass er sie auf ihrem Lebensweg begleitet. Taufe ist ursprünglich und lebensspendend – ihre Kraft lässt sich besonders in der Natur unmittelbar spüren.

"Luther in Worms" in St. Johannis

(02.05.2017) Am Sonntag, dem 21. Mai 2017 gibt es um 19 Uhr in der Göttinger St. Johanniskirche, Johanniskirchhof, ein besonderes Konzert mit der Göttinger Stadtkantorei. Im Rahmen der diesjährigen Internationalen Händelfestspiele wird das Oratorium "Luther in Worms" für vier- bis achtstimmigen Chor, fünf Solisten und Sinfonieorchester von Ludwig Meinardus aufgeführt.
Dieses letzte Oratorium des Komponisten Meinardus aus dem Jahr 1872 erlangte in seiner Zeit große Popularität. Im Jahr 1883, zum 400. Geburtstag Martin Luthers, gab es in fast allen protestantischen Städten Deutschlands Aufführungen, in Göttingen unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Eduard Hille. Im 20. Jahrhundert verschwand das Werk aus dem Blickfeld der Aufführungsverantwortlichen, bis es die Göttinger Musikwissenschaftlerin Christa Kleinschmidt wiederentdeckte, und die Göttinger Stadtkantorei unter der Leitung von Hermann Amlung es 1983 wiederaufführte. Dieses Konzert wurde damals vom NDR im Radio übertragen.
"Stilistisch ist das Werk sowohl klanglich als auch formal stark von Mendelssohn beeinflusst", so Kleinschmidt. Die Musik "trägt alle Merkmale der Spätromantik. Ihre Stilelemente sind romantischer Lyrismus, eine dem Historismus entspringende polyphone Schreibweise und ein von Wagner beeinflusster Orchesterklang." Was dieses Oratorium herausragen lässt, ist die dramatische Konzeption, die konsequent durchgehalten wird und dem Werk einen spannungsgeladenen Handlungsfaden verleiht.
Unter der Leitung von Bernd Eberhardt singen Stephanie Henke (Sopran, siehe Foto), Anna Haase (Mezzosopran), Clemens Löschmann (Tenor), Andreas Scheibner (Bariton), Jürgen Orelly (Bass) und die Göttinger Stadtkantorei. Die instrumentale Begleitung übernimmt das Göttinger Symphonie Orchester.
Zu diesem Werk gibt es am Mittwoch, dem 17. Mai 2017 um 20 Uhr im Gemeindesaal der St. Johannisgemeinde Göttingen eine Werkeinführung. Bernd Eberhardt erklärt den Aufbau anhand von Hörbeispielen, die einen Vorgeschmack auf das Konzert geben sollen.

Kurs für Chorleiter und Organisten beginnt

(24.04.2017) Ende April beginnt ein neuer Kurs für Musikinteressierte, die einen Chor leiten oder das Orgelspiel erlernen möchten. Er dauert in der Regel zwei Jahre und kann mit der C-Kirchenmusiker-Prüfung abgeschlossen werden. Eine Einführungsveranstaltung für Interessierte ist am kommenden Donnerstag, dem 27. April 2017, um 16.30 Uhr im Gemeindesaal der St. Jacobigemeinde, Jacobikirchhof 2. Kantor Stefan Kordes stellt hier die Inhalte der Ausbildung vor und steht für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung zu diesem Termin ist nicht erforderlich.
Der Kurs ist dann donnerstags vom 16.30-19.00 im Gemeindesaal der St. Jacobigemeinde. Er wird geleitet von Elke Hahn, Kantorin in der St. Petrigemeinde in Grone und Stefan Kordes, dem Kantor an St. Jacobi, der gleichzeitig einer der beiden Kirchenkreiskantoren ist. (->
Weitere Informationen)

Kirchentags-Workshop mit Miriam Buthmann

(24.04.2017) Miriam Buthmann ist eine junge Künstlerin aus Hamburg, die neben einer ganzen Reihe moderner Kirchenlieder auch das aktuelle Lied für den diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentag, der im Mai in Berlin und Wittenberg stattfindet, komponiert hat.
Buthmann ist am Donnerstag, dem 27. April 2017 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der St. Johannisgemeinde in Göttingen zu Gast. Mit dem Mitsinge-Konzert "Du bist ein Gott, der mich anschaut" stimmt sie auf den Kirchentag ein. Begleitet wird Buthmann am Klavier von Malte Müller. Veranstaltet wird dieser Wokshop, bei dem die neuen Kirchentagslieder kennengelernt werden können, von der Evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (ESG) und der St. Johannisgemeinde Göttingen.

Cello-Kammerkonzert in St. Jacobi

(18.04.2017) Mit dem Cellisten David Drost aus Berlin findet am Freitag, dem 21. April 2017 um 18 Uhr ein Kammerkonzert statt. Im Gemeindesaal der St. Jacobigemeinde Göttingen spielt der gebürtige Göttinger und jetzt u.a. Mitglied des Konzerthausorchesters Berlin und der "Berliner Cellharmoniker" die große Sonate in g-Moll von Sergej Rachmaninoff, eines der anspruchsvollsten Werke der Cello- und Klavierliteratur. Außerdem sind die Stücke im Volkston von Robert Schumann sowie solistisch die 3. Cellosuite von Johann Sebastian Bach zu hören. Als Referenz an das Luther-Jahr spielt Drost außerdem eine Rarität: Die Choralbearbeitung "Vater unser im Himmelreich" von Johann Sebastian Bach in der Bearbeitung für Violoncello und Klavier des ungarischen Komponisten Zoltán Kodaly. Begleitet wird David Drost am Flügel von Kantor Stefan Kordes, der auch solistisch mit Frédéric Chopins Scherzo cis-Moll zu hören sein wird.

Syrisch-deutsche Bilderausstellung in Reinhausen

(03.04.2017) Die Kulturinitiative "Musik auf dem Kirchberg" veranstaltet vom 8. bis zum 23. April 2017 eine Bilderausstellung mit den Künstlern Nagham Hamoush und Ammar Hatem aus Syrien und Helmut Boeder aus Diemarden.
Die feierliche Eröffnung ist am Sonnabend, dem 8. April 2017 um 18 Uhr in der St. Christophorus Kirche in Reinhausen, die von Pastorin Christiane Scheller und einer Flötengruppe gestaltet wird.
Die Ausstellung mit dem Titel "Öffne mir die Augen, dass ich sehe – Erinnerung – Mahnung – Zukunft" ist täglich von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am Ostermontag, dem 17. April 2017 gibt es um 16 Uhr einen zusätzlichen Impuls mit einem syrischen Musiker. Der Abschluss ist am Sonntag, dem 23. April 2017 um 16.00 Uhr mit afghanischen Musikern geplant.

Plastiken und Skulpturen in der Friedenskirche

(21.03.2017) Bis zum 25. April 2017 ist in der Friedenskirche Göttingen, Auf dem Hagen 21, die Wanderausstellung "Bernward und Michael" zu sehen, die Werke von dem Künstler und Pastor Hans-Jürgen Kutzner zeigt. Sie wird in einem Gottesdienst am Sonntag, dem 26. März 2017 um 11 Uhr eröffnet. Beim anschließenden Empfang ist der Künstler anwesend.
Kutzner, geboren 1951, hat nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer Theologie, Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften studiert und ist künstlerisch seit Ende der 1960er Jahre tätig. Seit 2014 arbeitet er im "Zentrum für Qualitätsentwicklung im Gottesdienst" im Michaeliskloster in Hildesheim.
Die Ausstellung zeigt Plastiken und Skulpturen in Anlehnung an Bischof Bernward von Hildesheim, der zur Zeit der Ottonen eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik spielte. Er vereinigte in sich außerdem die Spiritualität benediktinischen Mönchtums mit einem vitalen und schöpferischen Interesse an Baukunst, Plastik und Malerei.
Bernward mochte die Engel. Als seinen besonderen Schutzpatron hatte er sich den Erzengel Michael erwählt, den er auch zum Namensgeber der Michaeliskirche in Hildesheim erwählte.
Von Hildesheim über Rom nach Hannover kommend, macht die Ausstellung nun auf dem Gelände der ehemaligen Pfalz Grona in Göttingen Station. Dort verbrachte der junge Bernward Jahre einer ersten Unterweisung durch seinen Onkel.
Bernwards Erbe verpflichtet, bildet Kutzners Bemühen um einen zeitgemäßen Beitrag zur lkonografie dieses Themas den Kern dieser Ausstellung. Kutzner über Kutzer: "Ich bin ein Augenmensch. Die Augen offen zu halten für alles: Dieser Grundgedanke bestimmte von Anfang an auch meine Auseinandersetzung mit dem Material Holz."
Geöffnet ist die Ausstellung werktags von 9 bis 15 Uhr. Gruppen und Führungen können im Gemeindebüro unter der Telefonnummer (0551) 61175 angemeldet werden.

Ostermusical in Jona

(09.04.2017) Am Gründonnerstag, dem 13. April 2017 wird um 19.30 Uhr in der Jonagemeinde, Jonaplatz/Deisterstraße in Grone ein Ostermusical aufgeführt. Der preisgekrönte Gracias-Chor der "Gute Nachricht Mission" in Offenbach – vorwiegend Studierende aus Korea – spielen und singen darin Szenen zur Verurteilung, Kreuzigung und Auferstehung Jesu.
Zu diesem Musical, das zum Gedenken an die Reformation aufgeführt wird, schreiben die Künstlerinnen und Künstler im Programm: "Die Reformation durch Martin Luther bekehrte die Menschen zu Gott und ermöglichte allen Bürgern den Zugang zu Gottes Wort. Sie ist der Inbegriff der Auferstehung und kann nicht von der Sünde oder dem Tod überschattet werden. Denn in der Reformation lebte die Gerechtigkeit und das Licht Jesu Christi."
Die Studierenden der "Gute Nachricht Mission" befinden sich in einem Austauschprogramm. Sie gehen für ein Jahr ins Ausland, um dort freiwillige Arbeit zu leisten. Die sogenannten "ausgesendeten Volontäre" kommen durch Missionsaktivitäten und Bildungs- und Kulturprogramme in direkten Kontakt mit Einheimischen. "So lernen die, die nur den Wohlstand kennen und Vieles als selbstverständlich erachten, während des Auslandsjahres sich selbst zu reflektieren. Durch Krisen und schwierige Verhältnisse entwickeln sie Fähigkeiten, um ihre eigenen Schwächen zu überwinden.", heißt es in dem Programm zur Aufführung.

Szenen zur Passion in Nikolausberg

(09.04.2017) In der Karwoche sind in der Klosterkirche Nikolausberg, Augustinerstraße 17, am Montag, dem 10. April, am Dienstag, dem 11. April und am Mittwoch, dem 12. April 2017, jeweils um 20 Uhr, Szenen zur Passion. Der umgestaltete Raum der Kirche, Dialoge und Musik prägen diese Andachten unter dem Titel "Widerspenstige Wahrheit". Ungewohnte Zugänge zu Gestalten und Erfahrungen der Passionsgeschichte zeichnen die Abende aus und spannen einen Bogen zu heutigen Fragen. Sie sind in sich abgeschlossen, so dass auch einzelne dieser Abende besucht werden können.
Am Gründonnerstag, dem 13. April 2017 feiert die Kirchengemeinde um 20 Uhr in der Klosterkirche Tischabendmahl. Statt der gewohnten Stuhlreihen sind Tische im Kirchenraum aufgebaut. Ein gottesdienstlicher Rahmen führt in das Abendmahl ein und lässt Zeit für Gespräche bei Brot, Trauben, Wein, Wasser und Käse.

Kar-Tage in St. Jacobi

(07.04.2017) Am Karfreitag, dem 14. April 2017, ist um 15 Uhr die Andacht zur Todesstunde Jesu in der St. Jacobikirche. Auf dem Programm steht ein zentrales, und dennoch weitgehend unbekanntes Werk der Lutherischen Kirchenmusik: Die Matthäuspassion Johann Walters aus dem Jahr 1530. Außerdem erklingen Motetten von Heinrich Schütz, sowie norddeutsche Orgelmusik.
Walter gilt als der "Urkantor" der evangelischen Kirchenmusik. Als guter Freund und Wegbegleiter Martin Luthers setzte er dessen reformatorische Ideen auf dem Gebiet der Kirchenmusik um, z.B. durch viele Lieder und Gesangbücher, durch die Einführung des Bürgerlichen Gesangswesens in der Torgauer Kantorei, durch die gemeinsam mit Luther entwickelte "deutsche Messe" und nicht zuletzt durch die Komposition von Passionsberichten für die liturgische Aufführung an Palmsonntag und Karfreitag.
Der Kammerchor St. Jacobi schlägt mit der Aufführung von Walters Matthäuspassion den Bogen zwischen liturgischem Anlass und Reformationsjubiläum. Das musikalisch sehr schlichte, aber deshalb besonders eindrückliche Werk war aus der Musikpraxis nahezu vollständig verschwunden, weswegen die Noten für die diesjährige Aufführung erst nach alten Quellen erstellt werden mussten.
Die Soli übernehmen Andreas Jedamzik als Evangelist und Arne zur Nieden als Jesus. Die Leitung hat Stefan Kordes. Die Ansprache hält Pastor Harald Storz.
Am darauffolgenden Karsamstag ist um 23 Uhr die Liturgische Osternacht, die musikalisch von der Kantorei St. Jacobi in der St. Jacobikirche statt. Die zu Beginn dunkle Kirche wird am Übergang zum Ostersonntag nach und nach durch Entzünden vieler Kerzen immer heller, bis mit dem Osterevangelium und der Wandlung des Altars der Ostermorgen spürbar anbricht. Hier wirken neben der Kantorei St. Jacobi, Kantor Stefan Kordes und Pastor Harald Storz mit.

Passionsandachten mit van Gogh

(12.03.2017) In diesem Jahr haben die Passionsandachten, die jedes Jahr in der Kirchenregion Friedland-Obernjesa (FriedO) angeboten werden, ein außergewöhnliches Thema: "Vincent van Gogh – ein Leben in Leidenschaft". An vier Abenden wird Diakon Michael Borrée dabei das Leben Vincent van Goghs in den Mittelpunkt seiner Gedanken stellen. Er betrachtet ihn als "verzweifelten Gottsucher", als "leidenschaftlichen Prediger", als "Franziskus der Bergleute", als "liebenden Samariter", als "im Leben Gescheiterten" und als "begnadeten Maler".
Die vier Andachten sind donnerstags im Gemeindehaus Groß Schneen, Am Mühlenberg, 37133 Friedland-Groß Schneen immer um 19 Uhr. Die Andachtsreihe beginnt am 16. März 2017 und wird am 23. März, 30. März und 6. April fortgesetzt.


Vortragsreihe "Juden und Christen – 500 Jahre nach der Reformation."

In der Kreuzkirchengemeinde, Immanuel-Kant-Straße 46 in Göttingen, findet an drei Abenden eine Vortragsreihe statt. Unter dem Titel „Juden und Christen – 500 Jahre nach der Reformation.“ versuchen die beiden Veranstalterinnen – die Kreuzkirchengemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit – im Reformationsjubiläumsjahr eine Ortsbestimmung.
Unter dem Titel „Die EKD, Paulus und die Juden“ stellt Prof. Dr. Florian Wilk am Mittwoch, dem 22. März 2017 dar, wie die Evangelische Kirche in Deutschland an der Erneuerung ihres Verhältnisses zum Judentum gearbeitet hat. Wilk ist am Seminar für Neues Testament an der Theologischen Fakultät in Göttingen tätig.
Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken, langjähriger Leiter des Instituts „Kirche und Judentum“ in Berlin, hat sich als Thema „Martin Luthers Stellung zu den Juden“ gegeben. Er versucht am Mittwoch, dem 29. März 2017 die Spannbreite zu umschreiben, in der sich die Auseinandersetzung um Luthers Stellung zu den Juden bewegt. Der ehemalige Professor für Neues Testament stellt sich dem schwierigen Erbe, das der Reformator im Blick auf das Judentum hinterlassen hat und sucht zugleich nach Perspektiven der Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden.
Am Mittwoch, dem 5. April 2017 erhebt Dr. Gabor Lengyel, Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinden Hannover und Göttingen seine Stimme. Unter dem Motto „Reformationsjahr 2017 - Eine jüdische Stimme im Dialog mit dem Christentum“ berichtet der seit Mitte der achtziger Jahre im christlich-jüdischen Dialog engagierte Lehrbeauftragte der Leibniz-Universität Hannover von der Entwicklung und den Veränderungen in der Verhältnisbestimmung zwischen Juden und Christen.

Die drei Abende beginnen alle um 19:30 Uhr. Nach dem jeweiligen Vortrag besteht die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch.

NachtKirche mit "Starken Frauen"

(07.03.2017) Bei der nächsten NachtKirche in Weende kommen Frauen der Reformation zu Wort. Am Freitag, dem 24. März 2017 um 21 Uhr lesen in der St. Petrikirche, Petrikirchstraße, Pastorin Esther Gosebruch-Seelig, Christine und Friedrich Kofahl und Gabriele Prang Texte von Ursula von Münsterberg, Katharina Zell, Argula von Grumbach und Elisabeth von Braunschweig-Calenberg-Göttingen.
Diese Frauen, die ihren Männern den Rücken gestärkt, sie tatkräftig unterstützt und von der Haushaltsführung entlastet haben, wurden in der männlich geprägten Reformationsgeschichte weitgehend vergessen. Nur wenige erlangten zu ihrer Zeit Beachtung oder politische Wirksamkeit. Den Texten dieser "Starken Frauen der Reformation" werden an diesem Abend passende Bibelstellen zur Seite gestellt.
An der Orgel spielt Elizabeth Henking van Horne Choralvorspiele zu Liedern von Martin Luther und Elisabeth Cruciger.

Fritz Baltruweit mit geistlichen Volksliedern in St. Johannis Göttingen

(07.03.2017) In die Welt der geistlichen Volkslieder entführen Fritz Baltruweit und sein Ensemble am Sonnabend, dem 11. März 2017 um 19 Uhr in der St. Johanniskirche Göttingen. Auf einer Zeitreise durch fünf Jahrhunderte lassen die Musiker ursprüngliche Frische und Lebendigkeit der Volkslieder neu aufleuchten, die alle miteinander singen. Die Situationen leben auf, in denen diese einmal zu Hause waren. Und sie finden ihren Weg in die Gegenwart und in unser Lebensgefühl: Lieder, die Menschen gern miteinander singen oder gern zusammen gesungen haben, wie "Weißt du, wie viel Sternlein stehen", "Wir pflügen und wir streuen", "Wie lieblich ist der Maien" oder "Gott gab uns Atem".
Für Martin Luther gehörten einst geistliche Volkslieder zu den wichtigsten Motoren der Reformation. Durch sie verbreitete sich seine Lehre nicht nur in den Kirchen, sondern auch landesweit auf den Marktplätzen. Deswegen stehen die Volkslieder aus der Luther-Zeit im Mittelpunkt. In der Begegnung mit Luther und seiner Welt, seiner Theologie, den Volks- und Liebesliedern, den Tänzen. Dabei treten die "alten" lebendig eingespielten Lieder und Tänze mit den "neuen" Liedbeiträgen in einen inspirierenden Dialog.
Der Liedermacher und Pastor Fritz Baltruweit ist bekannt von Kirchentagen und aus Rundfunk- und Fernsehsendungen. Einige seiner Lieder sind in das Evangelische Gesangbuch und auch in das neue katholische Gesangbuch "Gotteslob" aufgenommen worden.
Konstanze Kuß (Hamburg) gibt mit ihrer Whistle-Flöte und ihrer Harfe den Liedern ihre ganz eigene liebenswerte Farbe. Der Pianist und Kulturpädagoge Valentin Brand (Hildesheim) sorgt für die sensiblen Klavierparts und der Musiker Sebastian Brand (Lüneburg) für die Musik so wichtigen Percussion-Instrumente sowie für den Bass.


Die "Gute Nachricht" im GT

(07.03.2017) Der Gemeindeabend der Kreuzwegkirchengemeinde kann am Mittwoch, dem 15. März 2017 hochrangigen Besuch begrüßen. Bei der regelmäßig stattfindenden Veranstaltung „mittwochs, halb acht“ ist diesmal Dr. Uwe Graells, Geschäftsführer und Chefredakteur des Göttinger Tageblattes zu Gast. Er referiert ab 19.30 Uhr im Gemeinderaum Bremke, Backofen, über das Thema „Nur eine schlechte Nachricht ist eine gute“ und bezieht zu den Fragen „Wie schaffen es fast ausschließlich schlechte Nachrichten in die Schlagzeilen?“ und „Wie viel schlechte Nachrichten verträgt ein Mensch?“ Stellung.
Der Medienmensch Graells weist in seinen Ausführungen auf die Wächterfunktion hin, die Medien seines Erachtens haben. Er schildert den spannenden Alltag in der Redaktion und die Fragen, die den dortigen Arbeitsablauf bestimmen: Wieviel Zeit steht für die Recherche des Artikel zur Verfügung? Wieviel Platz benötigt er und wann soll er erscheinen? Habe ich den richtigen Redakteur auf das aktuelle Thema angesetzt?
Aber nicht nur das gedruckte GT sondern auch die Sozialen Medien gehören zum Alltag Graells. Er schildert an diesem Abend auch die umfangreichen Arbeiten aller Mitarbeitenden in den unterschiedlichen Medien. Spannend!
Die vier Orte Bischhausen, Bremke, Ischenrode, Weißenborn haben sich 2011 zur Kreuzwegkirchengemeinde in Gleichen zusammengeschlossen. Seitdem gibt es diese Form der Gemeindeabende, die Diakon Henry Wörmcke konzipiert, vorbereitet und durchführt.


Weltgebetstag 2017: "Was ist denn fair?"

(20.02.2017) Das diesjährige Schwerpunktland des Weltgebetstags am 3. März 2017 sind die Philippinen. Auf der ganzen Welt werden an diesem Tag Gottesdienste gefeiert, zu denen Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche gleichermaßen eingeladen sind. Der Ablauf des Gottesdienstes, die Lieder, Geschichten und Gebete wurden von mehr als 20 christlichen Frauen unterschiedlichen Alters und aus allen Regionen der Philippinen erarbeitet. Als Motto haben sich die Frauen des Inselstaates "Was ist denn fair?" ausgedacht. Diese Frage wird besonders dann gestellt, wenn man liest, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Die über 7.000 Inseln sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut.
In der Region Göttingen finden folgende Weltgebetstagsgottesdienste statt (wenn nicht anders angegeben ist der Veranstaltungsort die evangelische Kirche):
Stadt
St. Albani: 16 Uhr und 18.30 Uhr | Christophorus: 18 Uhr | Christus: 18 Uhr mit Musikgruppe Schöffel | Esebeck: 18.45 Uhr | Holtensen: 18 Uhr | Jona: 18 Uhr | St. Martin-Geismar: 17.30 Uhr im Wohnstift und 18 Uhr in der Kirche | Nikolausberg: 18 Uhr
Landkreis
Adelebsen: 18 Uhr im katholischen Pfarrheim | Bovenden: 19 Uhr in der katholischen Kirche | Bremke: 18.30 Uhr | Eberhausen: 19 Uhr | Gladebeck: 17 Uhr | Groß Schneen: 19 Uhr | Kerstlingerode: 19 Uhr | Klein Lengden: 18 Uhr | Klein Schneen 19 Uhr |  Niemetal: 19 Uhr | Nörten: 18 Uhr in der Waisenhaus-Kapelle | Obernjesa: 18 Uhr im Gemeindezentrum | Reckershausen: 19 Uhr im Gemeindehaus | Settmarshausen: 19 Uhr | Seulingen: DONNERSTAG! 19 Uhr

Barockmusik mit dem Kammerchor St. Jacobi und dem Göttinger Barockorchester

(16.02.2017) Kirchenmusik aus dem 18. Jahrhundert steht auf dem Konzertprogramm am Sonntag, dem 26. Februar 2017 um 16 Uhr in der St. Jacobikirche Göttingen. Der Kammerchor St. Jacobi singen und das Göttinger Barockorchester spielen Kompositionen von Johann Friedrich Doles, einem Bachschüler und Nachfolger Bachs als Leipziger Thomaskantor, von Jan Dismas Zelenka, einem Dresdner Hofkomponisten und von Johann Sebastian Bach.
Im Rahmen der Reihe "Bachkantaten zu Lutherliedern" erklingt die Bachkantate "Mit Fried und Freud ich fahr dahin" (BWV 125). Außerdem wird Bachs achtstimmiger Kantatensatz "Nun ist das Heil" zu hören sein.
Als Gesangssolisten konnten Theresia Taube (Sopran), Ulrike Schneider (Alt), Henning Kaiser (Tenor) und Gotthold Schwarz (Bass) gewonnen werden. Die Leitung des Konzerts hat Jacobikantor Stefan Kordes.

Jugendgottesdienst mit den "Rockies"

(14.02.2017) Am 26. Februar 2017 um 10.45 Uhr ist in der Kirche in Groß Lengden der jährlich stattfindende Jugendgottesdienst. Der Jugendchor – die "Rockies" – haben unter der Leitung von Ona Stoertz Lieder zur Jahreslosung und zum Thema "Glauben = mit dem Herzen suchen" einstudiert.
Eva M. Thienemann-Ahlers hat gemeinsam mit Jugendlichen den Gottesdienst thematisch vielfältig gestaltet. So gibt es unter anderem kleine Theaterszenen, eine Umfrage, die Präsentation eines "Glaubensbaumes" und ein Interview.
Die Arbeit von Stoerz, Thienemann-Ahlers und den "Rockies" steht wohl genauso wie der Gottesdienst unter dem Psalmwort "Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl." Inzwischen ist der Chor auf über 40 Mitglieder zwischen 10 und 19 Jahren angewachsen, 14 Sängerinnen und Sänger mehr als noch vor einem Jahr.

"VIVA la Reformation!" • Kirchenkabarett mit Ingmar Maybach

(09.02.2017) Wie Kirche und Kabarett eine gelingende Einheit bilden können, zeigt der bundesweit erfolgreiche Kabarettist und Pfarrer Ingmar Maybach in seiner Christlich-Satirischen-Unterhaltung (CSU), mit der er am 24. Februar 2017 um 19 Uhr in der Christophoruskirche, Theodor-Heuss-Straße 47, gastiert.
Auch im dritten Programm "VIVA la Reformation!" wird der bewährte humoristische Brückenschlag zwischen Politik und Religion geübt. Hier wird das Beste und das Neueste von der bundesweiten CSU geboten: Neben der Frage nach den Spuren des Protestantismus in der deutschen Politik gibt es "Reformation zum Selbermachen", eine Analyse der konfessionellen Aspekte der Eurokrise, sowie eine aktuelle Betrachtung des Münsteraner Täufer-Reichs als evangelischem IS. Ja, auch der Protestantismus kann radikal sein!
Zum großen Jubiläumsjahr wird die bundesweite CSU verstärkt durch "Die fabelhaften Wartburg-Brothers". Zwei ehrliche Country-Blues-Gitarren und die Kirchenorgel – Johnny Cash meets Johann Sebastian Bach. Mit Überraschungen muss gerechnet werden!
Ein großer Spaß für alle, die zum 500-järigen Reformationsjubiläum einen neuen Blick auf kirchliches Treiben und Selbstverständnis wagen wollen. Dabei muss man nicht bibelfest oder ein fleißiger Kirchgänger sein, um über die Ausführungen des Soziologen, Theologen und Kabarettisten herzhaft lachen zu können.
Pfarrer Ingmar Maybach stand als politischer Kabarettist bereits mit Bodo Wartke, Arnulf Rating, Urban Priol und Kurt Krömer auf der Bühne. Durch den Kontakt zum Babenhäuser Pfarrerkabarett während des Vikariates erfolgte vor zehn Jahren der Wechsel in das Genre des Kirchenkabaretts. Seitdem haben in über 600 Vorstellungen mehr als 80.000 begeisterte Zuschauer den "Spaßmacher Gottes" (Tagesspiegel) erlebt.

"I will follow him" GospelMusical am 11. Februar 2017 ausverkauft!

(07.02.2017) Immer beliebter werden die Aufführungen des GospelMusical "I will follow him" vom Gospelchor ToGether, der mit diesem Stück die Lebensgeschichte Mutter Teresas würdigt. Jetzt gibt die Chorleiterin Gosia Borrée bekannt, dass es für Sonnabend, dem 11. Februar 2017 um 19.30 Uhr keine Karten mehr in der Citykirche St. Michael Göttingen gibt.
Das Musical ist im November 2016 uraufgeführt worden. Es wird vom Chor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée, gemeinsam mit der Projektband, die unter der Leitung von Rüdiger Brunkhorst agiert aufgeführt. Michael Borrée, von dem die Idee und das Script sind, führte Regie. Alle Beteiligten haben bei den ersten Aufführungen erfahren, dass Mutter Theresas Funke überspringt und ihre Botschaft "Menschen, gleich welcher Religion, sind dazu berufen, zu lieben und geliebt zu werden. Jeder kann dazu beitragen, diese Welt zu heilen!" mit nach Hause genommen wird.
Die vorerst letzte Aufführung ist am Sonntag, dem 12. Februar 2017 um 18.00 Uhr in der Bethlehemgemeinde auf dem Holtenser Berg. Noch ist nicht bekannt, ob es zu weiteren Aufführungen in der Region Göttingen kommt.

"Wenn Engel lachen" in St. Petri Weende

(03.02.2017) Am 12. Februar 2017 gibt Miriam Küllmer-Vogt ein Gastspiel in der St. Petri-Kirche in Weende. Um 17 Uhr spielt sie ihr "reformatorisches Kammer-Musical" Wenn Engel lachen – Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora in der Petrikirchstraße 17 in 37077 Göttingen.
Die Handlung spielt in Wittenberg im Jahr 1524 im Atelier von Lukas Cranach. Dort versuchen die entlaufene Nonne Katharina von Bora und Martin Luther ihr Beziehungsleben in den Griff zu bekommen. Katharina hat sich unsterblich verliebt – in den Nürnberger Patriziersohn Hieronymus Baumgartner. Mutig bittet sie den bekannten Professor Martin Luther, der Familie ihres Angebeteten einen Brief zu schreiben. Und der Reformator erklärt sich auch dazu bereit; wenn Katharina ihrerseits ein gutes Wort für ihn bei ihrer Freundin Ava einlegt. In die hat der große Denker sich nämlich verguckt. Und plötzlich wird aus der Begegnung der beiden ein lustvoller Ausflug in die vielschichtigen Facetten der Liebe.
Doch währenddessen droht die Reformation gerade zu scheitern – an machthungrigen Politikern, aufständischen Bauern, schwärmerischen Splittergruppen und übereifrigen Pfarrern. Es gibt also einigen Klärungsbedarf.
Miriam Küllmer-Vogt, die bundesweit als "Elisabeth von Thüringen" begeistert hat, spielt und singt die Katharina voller Leidenschaft, Spielfreude und Hingabe. Begleitet wird sie von Peter Krausch oder Gernot Blume am Klavier. Die Texte sind von Fabian Vogt, der auch die Regie bei diesem Stück geführt hat. Die Musik ist von Daniel Baginski, Rene Rudisile, Verena Küllmer und Fabian Vogt. "Wenn Engel lachen" ist eine Produktion des "Theater Zauberwort".

"lassAb von deiner Angst und staune"

Ein Konzert mit reformatorischen Liedern und Gedanken von und mit Insina Lüschen und Jens Pape
(02.02.2017) Am Freitag, dem 17. Februar 2017 ist um 19.30 Uhr das Konzert "lassAb" in der Kreuzkirche Göttingen, Immanuel-Kant-Straße 46. Insina Lüschen (Gesang) und Jens Pape (Gesang und Klavier) sammelten dafür fünf Leitgedanken zur Reformation und Texte und Lieder aus fünf Jahrhunderten und stellten sie für diesen Liederabend zusammen. Nun laden sie zum "Staunen und Genießen, zum Innehalten und Durchatmen zum Zuhören und Weiterdenken" ein. Sie versprechen, dass die Zuhörenden an diesem Abend reformatorische Gedanken entdecken und Lieder und Texte von Martin Luther, Bodo Wartke, Reinhard Mey, Bettina von Arnim, Wolf Biermann und Martin Luther King hören werden.
Lüschen und Pape präsentieren "lassAb" zurzeit deutschlandweit, "damit das Reformationsjubiläum 2017 nicht in Erinnerungen stecken bleibt, sondern Aufbruch stattfindet".
Die Sängerin und Schauspielerin und der Pianist und Komponist aus Hamburg singen und arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam. Mit ihrer CD "Schlaflieder für Dich" haben sie sich bereits einen Namen gemacht. Mit einfühlsamem Klavierspiel und wunderbarem zweistimmigen Gesang sind sie mittlerweile für viele Kinder und Familien fester Bestandteil des Gutenacht-Rituals geworden.
Lüschen wurde 1978 in Ostfriesland geboren. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung an der Stage School in Hamburg und studierte anschließend an der Universität in Oldenburg Musik, Deutsch und Religionspädagogik auf Lehramt. Inzwischen arbeitet Lüschen freiberuflich als Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin.
Pape ist Pianist und Komponist aus Hamburg. Er studierte Klavier und Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Bereits neben seinem Studium unterrichtete er Klavier und musikalische Früherziehung und sang als Countertenor in der A-cappella-Formation "Maybebop". Jens Pape übernahm 2007 die Leitung des von Rolf Zuckowski ins Leben gerufenen Chores "Die Jungs".
Die Premiere von "lassAb" war im November 2016 in der Christianskirche in Ottensen. Das Konzert ist 2017 noch in Halle, Leipzig, Lehrte, Ramelsloh, Schmalförden und Wiesmoor zu erleben. Karten für das Konzert in Göttingen gibt es für 9 €/7€ (ermäßigt) an der Abendkasse in der Kreuzkirche.


Quartett für vier Soli

(19.01.2017) Vom 22. Januar bis zum 19. Februar 2017 ist in der Region "5 Kirchen im Nord-Osten" (5KiNO) eine Predigtreihe zum Reformationsjubiläum. Das "Quartett" dafür bilden die Pastorinnen Esther Gosebruch-Seelig und Elke Reichardt und ihre Kollegen Superintendent i.R. Heinz Behrends und Gert Liebenehm. Sie haben Predigten vorbereitet, mit denen sie durch ihre Region ziehen und an verschiedenen Orten predigen. Für diese "vier Soli" dienen als Grundlage die Kernpunkte reformatorischer Theologie Martin Luthers "Allein durch Glauben" (sola fide), "Allein Christus" (solus Christus), "Allein durch Gnade" (sola gratia) und "Allein durch die Schrift" (sola scriptura).
Die Predigten versuchen der Frage nachzugehen, ob diese vier "Allein" noch heute die Menschen erreichen und sie in Zukunft gehört werden. Regen sie heute noch zum Glauben an? Welche biblischen Anknüpfungspunkte liegen ihnen zugrunde? Die vier "Solisten" werden in evangelischer Freiheit in den fünf Kirchen der Region auf persönliche Art Stellung beziehen.

Über "Allein durch Glauben" predigt Pastorin Elke Reichardt:
  • am 22.01. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 12.02. um 10 Uhr in Nikolausberg
  • am 19.02. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
Über "Allein Christus" predigt Superintendent i.R. Heinz Behrends:
  • am 22.01. um 10 Uhr in Roringen
  • am 29.01. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde (Dr. Hans-Joachim Merrem)
  • am 29.01. um 18 Uhr in Nikolausberg
  • am 12.02. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
Über "Allein durch Gnade" predigt Pastor Gert Liebenehm:
  • am 22.01. um 10 Uhr in Nikolausberg
  • am 29.01. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
  • am 12.02. um 10 Uhr in Roringen
  • am 12.02. um 11.15 Uhr in Herberhausen
  • am 19.02. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
Über "Allein durch die Schrift" predigt Esther Gosebruch-Seelig:
  • am 22.01. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
  • am 12.02. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 19.02. um 10 Uhr in Nikolausberg

"Siehst du mich?"

(17.01.2017) Der Kirchenkreis Göttingen bietet für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen einen Gottesdienst zum Beginn des 2. Schulhalbjahres an. Unter dem Motto "Siehst du mich?" wird den Leitfragen "Nehmen wir uns gegenseitig noch wahr?" und "Sieht mich jemand in dem was mich wirklich bewegt?" nachgegangen.
In einer Zeit, die von großer Verunsicherung geprägt ist, brauchen Menschen Aufmerksamkeit füreinander und gegenseitige Unterstützung. Auch an Schulen besteht die Gefahr, dass die Gemeinschaft in sich gegenseitig abgrenzende, geschlossene Gruppen zerfällt.
Der Gottesdienst findet am Mittwoch, dem 1. Februar 2017 um 19 Uhr im Chorraum der St. Johanniskirche statt und wird von Lehrkräften verschiedener Schulformen vorbereitet. Er nimmt das Motto des diesjährigen Kirchentages in Berlin und Wittenberg "Du siehst mich" aus dem 1. Buch Mose auf.
Die Predigt hält Pastor Torsten-Wilhelm Wiegmann, Beauftragter für Kirche und Schule im Sprengel Hildesheim-Göttingen. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Rüdiger Brunkhorst, dem Popularkirchenmusiker des Kirchenkreises Göttingen.
Nach dem Gottesdienst gibt es Gesprächsmöglichkeiten bei einer Suppe Im Gemeindehaus der St. Johannisgemeinde.

"I will follow him" – Wiederaufnahme des GospelMusicals

(10.01.2017) Schon zu Lebzeiten war sie eine Legende und wurde wie eine Heilige verehrt. Am 4. September 2016 ist sie – 19 Jahre nach ihrem Tod – heiliggesprochen worden: Mutter Teresa.
Manche werden sich mit "Heiligen" schwer tun, aber es gibt eine einfache Erklärung: Heilige sind Nobelpreisträger des Glaubens. Sie haben außergewöhnliche Leistungen vollbracht. So, wie Mutter Teresa, deren Lebensgeschichte beeindruckend ist. "Ich will Jesus folgen" war ihr Lebensmotto.
Mit dem Musical "I will follow him" will der Gospelchor ToGether diese Lebensgeschichte würdigen. In bewährter Form wird die Geschichte Mutter Teresas durch gespielte Szenen und viele Lieder "erzählt". Zu hören sind "Let it be" von den Beatles, "Heal the world" von Michael Jackson und ein Lied von den Puhdys. Dazu kommen bekannte Lieder wie "I will follow him" aus dem Film "Sister Act" sowie Gospelsongs.
"I will follow him" greift drängende Fragen auf, die in unserer Zeit hochaktuell sind: Warum wirkte Mutter Teresa als Christin in einem hinduistisch-muslimischen Umfeld? Warum beschäftigte sie sich mit sich selbst überlassenen Kindern, mit Sterbenden und gesellschaftlich Ausgegrenzten? Wie sah ihr christliches Menschenbild aus? Das Musical versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden und Verantwortung für den Menschen zu benennen.
Das Musical ist im November 2016 uraufgeführt worden. Es wird vom Chor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée, gemeinsam mit der Projektband, die unter der Leitung von Rüdiger Brunkhorst agiert aufgeführt. Michael Borrée, von dem die Idee und das Script sind, führte Regie. Alle Beteiligten haben bei den ersten Aufführungen erfahren, dass Mutter Theresas Funke überspringt und ihre Botschaft "Menschen, gleich welcher Religion, sind dazu berufen, zu lieben und geliebt zu werden. Jeder kann dazu beitragen, diese Welt zu heilen!" mit nach Hause genommen wird.
Auftrittsorte und -termine:
3. Februar 2017 • 19.30 Uhr: Pancratiuskirche Barterode
4. Februar 2017 • 19.30 Uhr: Corvinuskirche Göttingen
11. Februar 2017 • 19.30 Uhr: Citykirche St. Michael Göttingen
12. Februar 2017 • 18.00 Uhr: Bethlehemgemeinde, Göttingen

"Das war der echte Weihnachtsmann"

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer erfüllen Weihnachtswünsche
(02.01.2017) Die Mitarbeitenden des Diakonieverbandes Göttingen staunten nicht schlecht, als sie die unzähligen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum in der Kantine der Gothaer Versicherungen in Göttingen sahen. "Es sind genau 118. Somit hat sich etwa ein Viertel unserer Beschäftigten am Standort Göttingen in diesem Jahr an der Charity-Tree-Weihnachtsaktion beteiligt. Und: Die Geschenke sind alle für Sie!", freute sich Sabine Wegener aus dem Personalbereich der Gothaer Versicherungen.
Mit leuchtenden Augen nahmen die Mitarbeitenden des Diakonieverbandes Göttingen die Geschenke entgegen. "Eine tolle Aktion! Es ist faszinierend, wie viele Mitarbeitende der Gothaer an Menschen denken, die wenig haben!", kommentiert Christina Wehrmann, Mitarbeiterin der Kirchenkreissozialarbeit Göttingen die Übergabe. Matthias Schökel, Mitarbeiter der Bahnhofsmission Göttingen ergänzt: "Na, wenn das mal nicht der 'richtige' Weihnachtsmann ist, der uns hier besucht! So viele Geschenke für die Leute, die zu uns in die Einrichtungen kommen! Die werden sich freuen!"
Nach der erfolgreichen Weihnachtswunsch-Aktion des letzten Jahres hat die Gothaer Versicherung auch in diesem Jahr ihre Mitarbeitenden zur Charity-Tree-Weihnachtsaktion eingeladen. Motivation ist es, die Wünsche von sozial Benachteiligten zu erfüllen und nicht nur an sich, sondern auch an diese Menschen zu denken.
An den Standorten Göttingen, Hamburg, Köln und Stuttgart hingen in der Adventszeit Wunschkarten an Pinwänden, die zur Erfüllung eines Wunsches ausgesucht werden konnten. Bis zum vierten Advent war Zeit, die Päckchen zu packen und unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Wie im letzten Jahr ist auch 2016 der Wunschpartner der Gothaer in Göttingen der Diakonieverband Göttingen. "Wir informieren, beraten und unterstützen Menschen, die in Not, Krisen oder sozial schwierigen Verhältnissen leben. Viele von ihnen können noch nicht mal an Weihnachten denken, so schlecht geht es Ihnen! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer denken an die Menschen, an denen der wirtschaftliche Wohlstand vorbeizieht. Durch diesen Akt der christlichen Nächstenliebe werden Hilfsbedürftige nicht vergessen. Danke!", so Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen.
Mit den Spenden der Gothaer-Weihnachtsaktion werden in diesem Jahr Menschen bedacht, die von der Bahnhofsmission, der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, der Kirchenkreissozialarbeit, dem Migrationszentrum oder der Straßensozialarbeit begleitet und unterstützt werden.
Geschäftsführer Jörg Mannigel dankte in einem Schreiben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gothaer Versicherung. (-> Dankesschreiben)



















"Aktuelles" aus Vorjahren