Kirchenkreis Göttingen

Moving Sounds in St. Johannis Göttingen

(03.11.2014) Zur Eröffnung des 40. Göttinger Jazzfestivals ist am Sonntag, dem 5. November 2017, um 18 Uhr ein Jazzgottesdienst. In der St. Johanniskirche Göttingen spielen Markus Stockhausen und Tara Bouman als Duo „Moving Sounds“. Superintendent Friedrich Selter steuert zwischen den Musikstücken Gedanken bei.
Die Bass-Klarinettenvirtuosin Bouman und der Ausnahmetrompeter und musikalische Grenzgänger Markus Stockhausen verweben intuitive Musik mit eigenen Kompositionen – und gestalten dies spontan entsprechend der Schwingung des Raumes und seiner Akustik. Dabei nehmen sie ihr Publikum mit auf ihre musikalische Entdeckungsreise.
Das breite Spektrum in der Klanggestaltung, die von tiefgründigen Linien über heiteres Schwirren bis zu hervorbrechender Exaltiertheit reicht, wird sowohl von der Fachwelt als auch von der Hörerschaft geschätzt. Musikliebhaber verschiedenster Stilrichtungen genießen die Auftritte und lassen sich mitnehmen in neue Klangwelten.
Mit Vorliebe spielen die beiden Künstler an akustisch besonderen Orten, wie Kirchen, Museen o.ä., wo sich der außergewöhnliche Klang der beiden Bläser am schönsten entfalten kann.

"KuKuK" in der Kirche Hetjershausen

(03.11.2017) Am Sonnabend, dem 4. November 2017 gibt es Kunst und Kreatives (KuKuK) in der Kirche in Hetjershausen. Von 11-17 Uhr kann man dort unter anderem Bilder, Skulpturen, und Kalender sehen und erwerben.
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Mittags gibt es eine warme "kreative" Suppe von der Männerkochgruppe, nachmittags Kaffee und Kuche mit den Landfrauen.
Umrahmt wird der Tag mit musikalischen Darbietungen verschiedener Mitwirkender.
Der Tagesablauf:
11.00 Uhr Eröffnung mit einer Andacht und Flötenmusik
12.30 Uhr Die St. Martini-Kita-Kinder singen und der Förderverein stellt den Kita-Kalender vor
14.00 Uhr Musik der Turmzupfer
15.30 Uhr Die Konfis präsentieren ihren Taufspruch, dazwischen Musik von Witchhazel
17.00 Uhr Abschlussandacht mit Posaunen

Über Luther und die Reformation: Im Gespräch mit Thomas Kaufmann

2017 jährt sich Luthers Thesenanschlag zum 500. Mal. Anlässlich dieses Ereignisses stellte sich der Göttinger Kirchenhistoriker und Vorsitzende des Vereins für Reformationsgeschichte Prof. Dr. Thomas Kaufmann den Fragen von Ingeborg Lüdtke rund um Luther und die Reformation.
Dieses Gespräch wird an folgenden Terminen beim StadtRadio Göttingen wiederholt gesendet: Dienstag, den 31.10.2017 um 10 Uhr, Samstag, den 04.11.2017 um 11 Uhr und Mittwoch, den 8.11.2017 um 11 Uhr. Es ist zu empfangen über die Frequenz 107.1 UKW und im Kabelnetz auf 95,35 UKW.

Kirchenkreis-Herbstgottesdienst

(18.10.2017) Am Sonntag, dem 5. November 2017 ist um 15.30 Uhr in der St. Marienkirche Göttingen, Groner-Tor-Straße/Neustadt der alljählich stattfindende Herbstgottesdienst für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und die ganze Gemeinde.
Erinnern Sie sich an die Gute Luise oder an Williams Christ? An den Geschmack von Birnen, Bohnen und Speck? An das Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland"? Birnen stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes, der zum achten Mal im Kirchenkreis Göttingen gefeiert wird.
Im Gottesdienst wird an Vertrautes angeknüpft. Die liebevoll geschmückte Kirche, bekannte Volks- und Kirchenlieder, der Duft der Früchte des Herbstes und eine kurze Meditation sprechen Sinne und Gemüt an. Die musikalische Gestaltung haben die Waaker Harmonika-Freunde übernommen. Nach dem Gottesdienst, der eine gute halbe Stunde dauern wird, gibt es im Gemeindesaal Kaffee, Kuchen und Musik.
Bei der gesamten Veranstaltung stehen geschulte Helferinnen zur Seite, die bei Bedarf gern angesprochen werden können.
Mit dem Auto ist die St. Marienkirche über die
Goetheallee/Neustadt zu erreichen. Direkt an der Kirche steht ein Parkplatz zur Verfügung. Auf Wunsch werden Interessierte auch abgeholt. Dazu bitte bis zum Freitag, dem 27. Oktober 2017, 14 Uhr, bei der Demenzhilfe Göttingen, Tel. 0551 37073970 anmelden.
Die Gestaltung und Durchführung der Veranstaltung haben die Demenzhilfe Göttingen und das Herbstgottesdienst-Team mit Pastorin Charlotte Scheller übernommen.

"Reformation geht weiter"

(30.10.2017) "Aber wirklich wichtig ist, dass Reformation weitergeht. Nur dann bleiben wir als Kirche nahe bei den Menschen und angesichts aktueller Themen hilfreich und gesellschaftlich relevant.", so Superintendent Friedrich Selter heute im Göttinger Tageblatt beim "Thema des Tages", bei dem der Beginn des morgigen Festgottesdienstes leider falsch angegeben ist. Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr. (Alles weitere zum Gottesdienst siehe weiter unten.)
Dass Reformation in Göttingen wirklich weitergeht, zeigen weitere Veranstaltungen am Reformationstag:
Gleichzeitig zum Festgottesdienst ist ein Reformationsgottesdienst für Kinder mit dem Motto "Endlich frei...!", der in der St. Marienkirche gefeiert wird. Ab 10.30 Uhr gibt es ein Vorprogramm, Beginn ist um 11 Uhr, Ende um 12 Uhr. Bis 12.30 Uhr ist ein Nachprogramm mit Kreativangeboten und Gesang. Vorbereitet haben diesen Gottesdienst Diakon Klaus Bendig und Pastorin Uta Callies. Die musikalische Gestaltung hat hier Gosia Borrée übernommen.
Nach dem Festgottesdienst werden Gruppen und Einrichtungen aus dem Kirchenkreis in der St. Johanniskirche über Ihre Arbeit oder Initiative informieren. Mit dabei sind die Kirchenkreissozialarbeit und Lebensberatung, die Straßensozialarbeit, das Kindertagesstättenbüro, die Evangelische Erwachsenenbildung, das Frauenwerk im Sprengel Hildesheim-Göttingen, das Indienprojekt des Kirchenkreises, die Arbeitsgemeinschaft zum Erhalt der historischen St. Johannis-Kapelle Lütgenrode, das Projekt "Aufbruch" der St. Johannisgemeinde Göttingen, ein Ausstellungs- und Lehmziegelprojekt "Christenverfolgung am Beispiel Pakistans" und ein Informationsstand über den Bibelgarten der St. Mariengemeinde Göttingen.
Nach der Veranstaltung in der Kirche wird vor der St. Johanniskirche der Stadtpilgerweg eröffnet, den Pastorin Charlotte Scheller gemeinsam mit Pastorin Amélie zu Dohna, Referentin für Pilgern im Haus Kirchlicher Dienste Hannover erarbeitet haben. Um 15 Uhr schließt sich der Weg "Aus tiefer Not schrei ich zu dir – eine Woche aus der Göttinger Reformationsgeschichte" an, den die Kirchenpädagogin Bettina Lattke anbietet. Treffpunkt ist vor der Marienkirche.
Um 18 Uhr sind Reformationsgottesdienste in der Christuskirche Göttingen, in der Christophoruskirche Reinhausen und in der St. Martinikirche Bovenden mit Diakon Wolfgang Ziehe. Zeitgleich ist die Ökumenische Vesper in St. Paulus. Um 19 Uhr ist "Reformation Day Church Service" (Gottesdienst zum Reformationstag) gemeinsam mit der Presbyterian Church of Cameroon in der Kreuzkirche.
Das Szenische Oratorium "Jan Hus" von Carl Loewe ist um 20 Uhr in der St. Jacobikirche zu hören. Bei diesem Festkonzert wirken Judith Kara (Inszenierung), Clemens Löschmann als "Hus", die Kantorei St. Jacobi, das Göttinger Symphonie Orchester und Stefan Kordes mit, der die Leitung inne hat. (Weitere Informationen siehe weiter unten.)
Außerdem werden von 13 bis 17 Uhr jeweils nach dem Uhrschlag zur vollen Stunde Lutherlieder an der St.Jacobikirche zu hören sein, die Glöckner Ernst Puschmann auf dem Glockenspiel der St. Jacobikirche spielen wird.

Reformationsjubiläum in St. Johannis

von Christian Schräder
(24.10.2017)  Der zentrale Gottesdienst am Reformationstag findet am Dienstag, 31. Oktober 2017 um 11.00 Uhr in der Rats- und Marktkirche St. Johannis in Göttingen statt. Im Gottesdienst wird auch das Abendmahl gefeiert. Dazu werden Kelche und Patenen aus allen Regionen des Kirchenkreises mitgebracht. Damit findet die Verbundenheit der Gemeinden im Kirchenkreis einen sinnfälligen Ausdruck. Die Predigt wird Superintendent Friedrich Selter halten.
Musikalisch wird der Gottesdienst gestaltet durch die Göttinger Stadtkantorei und das Kammerorchester „Göttinger Collegium“ unter der Leitung von Kirchenkreiskantor Bernd Eberhardt sowie durch den Kreisposaunenchor, geleitet von Kreisposaunenwart Christoph Rüling. Dabei erklingt ein breites Spektrum evangelischer Kirchenmusik. Neben klassischen Chorälen wird auch neues geistliches Liedgut zu Gehör gebracht.
Im Anschluss an den Gottesdienst informieren unterschiedliche Initiativen im Kirchenkreis und in den Gemeinden über ihr Engagement und laden damit zugleich zum Verweilen und zur Kommunikation ein.
Die Vorbereitungsgruppe, die Superintendent Selter zu diesem festlichen Ereignis zusammengestellt hat, soll den ganzen Kirchenkreis in seiner Vielfalt abbilden. So hat er jeweils eine Pastorin bzw. einen Pastor sowie eine bzw. einen ehrenamtlich Mitarbeitende(n) aus den zehn Regionen des Kirchenkreises für die Ausgestaltung des Tages gewonnen. Ebenso wirkten in diesem Kreis der Vorstand des Kirchenkreistages und die Leiterinnen der Neuen Arbeit Brockensammlung, der Evangelischen Familien-Bildungsstätte, der Kirchenkreissozialarbeit für den Diakonieverband sowie der stellvertretende Leiter des Kirchenkreisamtes am Gelingen des Vorhabens mit.

Festkonzert zum Reformationsjubiläum

Szenische Aufführung des Oratoriums "Jan Hus" von Carl Loewe am 31. Oktober 2017 um 20 Uhr in der Jacobikirche Göttingen
(24.10.2017) Der Höhepunkt der Feierlichkeiten zu 500 Jahren Reformation steht am 31. Oktober, dem Reformationstag, unmittelbar bevor. So sehr Martin Luther dazu im Mittelpunkt steht, so sehr werden auch seine Wegbereiter und Vordenker vergessen. Deshalb begeht die Kantorei St. Jacobi das Reformationsjubiläum mit der Aufführung eines ganz besonderen Werks in einer ganz besonderen und ungewohnten Weise: Das Oratorium "Jan Hus" von Carl Loewe wird nicht nur gesungen, sondern auch szenisch dargestellt.

Der Prager Theologe Jan Hus kritisierte schon 100 Jahre vor Luther Missstände in der Theologie und Kirche seiner Zeit. Dafür wurde er 1415 auf dem Konzil zu Konstanz als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das Oratorium des frühromantischen Komponisten Carl Loewe – bekannt vor allem durch seine Balladen ("Die Uhr") – nach einem Text von Johann Karl Zeune stellt die Reise Hus' nach Konstanz sowie die dortigen Ereignisse in verschiedenen Szenen dar.

Unter der Regie der Göttinger Tanzpädagogin Judith Kara wurde dieser Stoff zusammen mit den Sängerinnen und Sängern der Kantorei St. Jacobi und ihrem Leiter, Kantor Stefan Kordes, zu einem musikalischen Schauspiel entwickelt. Die Rolle des Jan Hus übernimmt der in Göttingen wohlbekannte Tenor Clemens Löschmann, alle anderen Soli werden aus dem Chor heraus besetzt. Es spielt das Göttinger Symphonie Orchester, die Leitung hat Stefan Kordes.

Als Einstieg in dieses besondere Festkonzert zum Reformationsjubiäum wird zudem die Kirchliche Festouvertüre über "Ein feste Burg ist unser Gott" für Chor und Orchester von Otto Nicolai erklingen.

Orgelentdeckertage für Kinder

(16.10.2017 • LaKi) Vom 23. bis 31. Oktober 2017 bieten Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker bei den Orgelentdeckertagen für Kinder Orgelführungen, Kinderkonzerte, Musikandachten und Aktionen rund um die "Königin der Instrumente" an. Zu den insgesamt 33 Einzelveranstaltungen in 18 Kirchen in Niedersachsen werden über 2.000 Schülerinnen und Schüler und Kindergartenkinder erwartet. Veranstaltet werden die Orgelentdeckertage, die nach der Premiere im letzten Jahr zum zweiten Mal stattfinden, von VISION KIRCHENMUSIK, dem Musikvermittlungsprojekt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, und der Orgelakademie Stade e.V..
"Im letzten Jahr haben wir viele begeisterte und berührende Rückmeldungen von den Kindern bekommen. Manche von ihnen haben zum ersten Mal in ihrem Leben Orgelmusik gehört – oder überhaupt eine Kirche betreten. Deshalb freuen wir uns, dass sich die Orgelentdeckertage in diesem Jahr über eine ganze Woche erstrecken und an vielen unterschiedlichen Orten in Niedersachsen stattfinden", sagt Silke Lindenschmidt von VISION KIRCHENMUSIK.
Orgeln verfügen über eine außerordentliche Klangfülle. Verantwortlich dafür sind einzelne Register, d.h. Pfeifengruppen mit jeweils eigenem Klang, die je nach Bedarf kombiniert werden können. Im Gegensatz zum Klavier wird die Orgel außerdem nicht nur mit den Händen, sondern auch mit den Füßen gespielt. So erreicht sie einen großen Tonumfang, der andere Instrumente bei weitem übertrifft. Dieser Klangreichtum macht die Orgel zu einem besonders vielfältigen Instrument. "Gerade in der Klangvielfalt liegt der Reiz für die Kinder. Im Kindergarten- und Grundschulalter nähern sie sich dem Instrument spielerisch an und haben so eine positive Erstbegegnung mit einem Instrument, das in ihrer Lebenswelt sonst kaum noch vorkommt", erklärt Silke Lindenschmidt die Intention der Orgelentdeckertage.
In Göttingen gibt es am 26. Oktober 2017 in der St. Johanniskirche, Johanniskirchhof 2 Orgelführungen für Kinder mit Bernd Eberhardt. Hierzu kann man sich unter: info@stadtkantorei.de anmelden.

Göttinger Kirchennacht 2017

(06.10.2017) Am Freitag, dem 20. Oktober 2017 findet erstmalig die Göttinger Kirchennacht statt. Die St. Jacobi- und die St. Johannisgemeinde präsentieren ihr umfangreiches Angebot mit vielen Mitwirkenden.
So beginnt um 18 Uhr in der  St. Jacobikirche die "LutherNacht", in der es unter anderem um Luthers Lieder "Vater unser im Himmelreich" (18 Uhr) und "Ein feste Burg ist unser Gott" (20 Uhr) gehen wird. "Was mir dieses Lied bedeutet" werden Superintendentin i.R. Christa Gerts-Isermeyer (18 Uhr) und Pastorin Adelheid Ruck-Schröder (20 Uhr) erzählen. Stefan Kordes spielt dazu die Orgel.
Um 19 Uhr wird PD Dr. Christian Scholl über "Aufregende Bilder – C. F. Lessings Hus-Gemälde" referieren, und um 21 Uhr ist die Lesung "Luther als Seelsorger in seinen Briefen" mit Pastor Harald Storz.
In der St. Johanniskirche beginnt das Programm um 19 Uhr mit dem Posaunenchor St. Johannis unter der Leitung von Clemens Cornelius Brinkmann. Die zweite Zeile des bekannten Lutherliedes "Ein feste Burg ist unser Gott" "Ein gute Wehr und Waffen?" steht als Frage über diesem einstündigen Konzert.
Um 20 Uhr schließt sich eine öffentliche Probe der Göttinger Stadtkantorei an, bei der Teile des Oratoriums "Emmaus" von Carl Rütti – der Auftragskomposition der Göttinger Stadtkantorei zum Reformationsjubiläum – zu hören sein werden.
Die Swinging Amatörs spielen ab 21 Uhr Jazz und Swing mit Leidenschaft. Das Ensemble "La Sprezzatura" (Anne Sabin, Gambe und Andreas Düker, Laute) musizieren um 22 Uhr zum Telemann-Jahr. Bernd Eberhardt spielt um 23 Uhr "Bach zur Nacht" an der großen Ott-Janke-Orgel, bevor Superintendent Friedrich Selter den Segen zur Nacht sprechen wird.

"Bist du sicher, Martinus?"

(06.10.2017) Am 19. Oktober 2017 um 19.30 Uhr liest im Moritz-Jahn-Haus am Thie in Geismar, gegenüber der Kirche St. Martin, Sieglinde Erben-Rickelt die Tischreden der Katharina von Bora. Kurzfristig konnten die Kirchengemeinden Kreuz, St. Martin und Stephanus diese Szenische Lesung noch im Rahmen des Reformationsjubiläumsjahres nach Göttingen holen.
Während Luthers Frau Katharina den Brotteig knetet, denkt sie über ihre Beziehung zu ihrem Mann nach. Grundlage dieses Stückes ist das Buch "Wenn du geredet hättest, Desdemona" von Christine Brückner. Diese ungehaltenen Reden ungehaltener Frauen liest und spielt die Schauspielerin nach.
Auf der Bühne knetet Erben-Rickelt tatsächlich Teig! Die daraus gebackenen Brötchen gibt es in der Pause der Veranstaltung, deren Eintritt nichts kostet. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Wiederentdeckte Kantaten

(02.10.2017) In der Göttinger Universitätsbibliothek ist ein umfangreicher Bestand an Handschriften mit Kantaten wenig bekannter Komponisten vorhanden, die von Arne zur Nieden zur Wiederaufführung ausgewählt und ediert werden. Diese Musik erklingt nach über 300 Jahren nun erneut in zwei Gottesdiensten. Am Sonnabend, dem 7. Oktober 2017 um 18 Uhr in einem Gottesdienst in der Klosterkirche Mariengarten und am Sonntag, dem 8. Oktober 2017 um 10 Uhr in einem Gottesdienst in der St. Martinskirche in Geismar. Die Kantate "Wer Gott will dort ewig sehen" von Johann Cyriakus Kieling (1670-1727) und eine Missa brevis in g-moll eines unbekannten Komponisten werden zu hören sein. Es spielt das Vokal- und Instrumentalensemble der Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft (GFEG) unter der Leitung von Andreas Jedamzik.
Die GFEG wurde 2013 in Göttingen gegründet. Ihr Zweck ist die ideelle und materielle Förderung der Erforschung, Edition und Aufführung von Werken unbekannter, mitteldeutscher Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts. Ein wichtiger Teil der Arbeit der Gesellschaft ist die Aufführung dieser Werke. Damit steht sie in der Tradition der mitteldeutschen Adjuvantenchöre. Der Bach-Schüler Georg Friedrich Einicke lebte 1710–1770 und war unter anderem als Kantor in Nordhausen tätig.

Ökumenischer Studientag "Spiritualität"

von Gisbert Nolte, Referent der Katholischen Kirchen im Dekanat Göttingen und Pädagogischer Mitarbeiter in der Bildungsstätte St. Martin

(30.09.2017) Am Samstag, dem 23. September 2017, unternahmen die Evangelische Erwachsenenbildung Südniedersachsen und das Katholische Bildungswerk Göttingen gemeinsam den Versuch eines spirituellen Brückenbaus.
Würden sich die Brückenköpfe treffen und aneinander fügen oder würden sie aneinander vorbeigehen? Würden sich Menschen im positiven Falle darauf trauen oder doch lieber auf der bekannten eigenen Seite verbleiben. Welche spirituellen Andachtsformen wären gut ökumenisch vertretbar, wenn man niemanden aus der Brüdergemeinschaft von Taize gewinnen kann. Ein spannendes Experiment, das im Vorfeld viele Fragen aufwarf und auf interessierte Besucherinnen hoffte... (-> WEITERLESEN)

St. Johannis trifft Junges Theater

(02.10.2017) Gespräche und Getränke erwarten die Besuchenden der Vorstellung des JUDAS von Lot Vekemans am 13. Oktober 2017 in der St. Johanniskirche Göttingen. Bereits um 19 Uhr wird Pastor Gerhard Schridde mit dem Intendanten des Jungen Theaters, Nico Dietrich in das Thema und die Inszenierung einführen, die Besonderheiten der Arbeit in einer Kirche erläutern und die Kooperation von Kirche und Theater erörtern.
Um 20 Uhr schließt sich die Aufführung mit Jan Reinartz an. Danach bietet sich Raum und Zeit zur Begegnung aller Zuschauenden mit den an der Aufführung beteiligten Akteuren in der Kirche.
Informationen zum Stück und zu weiteren Aufführungen sind unter www.junges-theater.de zu finden. Der Kartenverkauf ist telefonisch unter: 0551 495015 oder per E-Mail an kasse@junges-theater.de möglich.

Gäste aus Nicaragua in Bovenden

(28.09.2017) Am Donnerstag, dem 21. September 2017 sind sie im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Bovenden angekommen: Die Gäste aus Nicaragua.
Nach fast eintägiger Reise ging es gleich musikalisch los. Am Ende der Probe des Kirchenchores Bovenden sangen die Chormitglieder mit den Gästen gemeinsam zwei Abendlieder. Thematisch werden sich die jungen Menschen aus der Partnerschaftsarbeit zwischen der evangelischen Kirche in Nicaragua und dem Kirchenkreis Göttingen mit dem Thema: "Flucht und Fluchtursachen – von Krieg bis Klimawandel" beschäftigen. Und als Highlight ist geplant, mit einen Wagen beim Erntedankumzug dabei zu sein.
Am Sonntag haben die Nicaraguanerinnen und Nicaraguaner beim Gottesdienst in der St. Martini-Kirche mitgewirkt. Gemeinsam mit dem ehemaligen Bovendener Diakon Lothar Weiß, vier jugendlichen Flüchtlingen aus Syrien, Eritrea und Libyen und einem Sozialarbeiter aus Lenglern haben die Gäste aus Nicaragua heftig über "Flucht und Fluchtursachen" gesprochen und sich über allgemeine Themen wie Schule, Ausbildung und Lieblingssport ausgetauscht. In den nächsten Tagen wird es in gleicher Besetzung um die Dokumentation von Fluchtgeschichten aus Europa und Nicaragua gehen.
Alle aktuellen Informationen sind auf der Seite www.ev-kirche-bovenden.wir-e.de zu finden.

Variationen – Vortrag und Konzert

(28.09.2017) Am Sonnabend, dem 7. Oktober 2017 ist um 18 Uhr ein Vortrag mit anschließendem Konzert. Der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Konrad von der Universität Würzburg referiert in der St. Johanniskirche Göttingen über "Die Reformation in der Musik des 19. Jahrhunderts".
Danach spielt das Kattermäng-Quartett von Felix Mendelssohn Bartholdy die Reformationssinfonie Nr. 5 op. 107 in einer Bearbeitung für vier Instrumentalisten von Friedrich Hermann (1828-1907), einem Schüler Mendelssohns.
Das Kattermäng-Quartett sind der Geiger Oliver Kipp, die Violoncellistin Katharina Troe sowie Michael und Barbara Schäfer am Klavier zu vier Händen. Der Name des Quartetts leitet sich von "à quatre mains", der französischen Bezeichnung für "vierhändig" ab, die Johannes Brahms gern als "Kattermäng" verballhornte.

Göttinger Bibelgesellschaft mit neuem Vorstand

(28.09.2017) Die Göttinger Bibelgesellschaft hat bei ihrer letzten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Erster Vorsitzender ist jetzt Pastor PD. Dr. Michael Emmendörffer und zweiter Vorsitzender Pastor i.R. Horst Stresing. Die Geschäftsführung übernimmt ab sofort Marita Reichert. Zum Schriftwart ist Dr. Jochen Kühne gewählt worden, und Beisitzer ist Pastor i.R. Hermann Mahnke.
Die Göttinger Bibelgesellschaft hat den Auftrag, die Verbreitung der Bibel und ihren Gebrauch im Bereich des Sprengels Hildesheim-Göttingen zu fördern. Das geschieht durch konkrete Projekte, der Bibelentfremdung in den Gemeinden entgegenzuwirken. So finden Vorträge in Kirchengemeinden, Kirchenkreiskonferenzen und Kirchenkreistagen statt und die weltweite Bibelverbreitung ("Weltbibelhilfe") erhält finanzielle Unterstützung. Die Göttinger Bibelgesellschaft wurde 1818 mit dem Ziel gegründet, die Bibel in der Bevölkerung mit verbilligten oder kostenlosen Bibelausgaben zu verbreiten.

ffn – Die Kirche – Hilfe Interaktiv bei der STRASO

Angela Behrens, Redakteurin beim Evangelischen Kirchenfunk Nidersachsen-Bremen (ekn) war für radio ffn bei der Straßensozialarbeit Göttingen und hat dort viele Gespräche über die Arbeit vor Ort geführt. In den Räumen in der Tilister Straße traf sie auch Volker, der ihr von seiner ganz persönlichen Geschichte in der STRASO erzählte...
(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von radio ffn)

Klinikseelsorge bietet Musikprogramm

(11.09.2017) Auch für das zweite Halbjahr bietet die Klinikseelsorge an der Asklepios-Psychiatrie Niedersachsen GmbH in Göttingen das Projekt "Musik als Ressource in der seelsorglichen und spirituellen Praxis im Krankenhaus" an. In diesem Rahmen ist jetzt ein Flyer veröffentlicht worden. Die Veranstaltungen zeigen verschiedene Facetten der Musik und eröffnen unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten. So gibt es eine "Klangreise mit dem Monochord" und "Popballaden von Freundschaft und Liebe". In der Veranstaltung "Singen und Schweigen" für Menschen mit Chorerfahrung können die Teilnehmenden herausfinden, welche Klänge in ihnen angelegt sind und zu ihnen passen. Sie können sich selbst als "klingenden Menschen" erleben. Außerdem gibt es vier Adventskonzerte.
(-> Der Veranstaltungsflyer zum Download)
Im Jahr 1866 wurde auf dem Leineberg in Göttingen die "Königliche Landesirrenanstalt" in Betrieb genommen. Inspiriert von klösterlichen Vorbildern und im neugotischen Baustil errichtet, entstand ein bis heute unverändert erhaltenes Gebäudeensemble von großer architektonischer Harmonie. Die Lukaskirche beeindruckt durch ihre sorgfältig renovierten Buntglasfenster und eine kunstvoll gestaltete Holzdecke. Im Jahr 2016 konnte das Asklepios Fachklinikum Göttingen, das heute das Gebäudeensemble nutzt, das 150-jährige Jubiläum der Psychiatrie in Göttingen feiern.

"I will follow him" – Wiederaufnahme des GospelMusicals

(25.08.2017) Schon zu Lebzeiten war sie eine Legende und wurde wie eine Heilige verehrt. Am 4. September 2016 ist sie – 19 Jahre nach ihrem Tod – heiliggesprochen worden: Mutter Teresa.
Manche werden sich mit "Heiligen" schwer tun, aber es gibt eine einfache Erklärung: Heilige sind Nobelpreisträger des Glaubens. Sie haben außergewöhnliche Leistungen vollbracht. So, wie Mutter Teresa, deren Lebensgeschichte beeindruckend ist. "Ich will Jesus folgen" war ihr Lebensmotto.
Mit dem Musical "I will follow him" will der Gospelchor ToGether diese Lebensgeschichte würdigen. In bewährter Form wird die Geschichte Mutter Teresas durch gespielte Szenen und viele Lieder "erzählt". Zu hören sind "Let it be" von den Beatles, "Heal the world" von Michael Jackson und ein Lied von den Puhdys. Dazu kommen bekannte Lieder wie "I will follow him" aus dem Film "Sister Act" sowie Gospelsongs.
"I will follow him" greift drängende Fragen auf, die in unserer Zeit hochaktuell sind: Warum wirkte Mutter Teresa als Christin in einem hinduistisch-muslimischen Umfeld? Warum beschäftigte sie sich mit sich selbst überlassenen Kindern, mit Sterbenden und gesellschaftlich Ausgegrenzten? Wie sah ihr christliches Menschenbild aus? Das Musical versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden und Verantwortung für den Menschen zu benennen.
Das Musical ist im November 2016 uraufgeführt worden. Es wird vom Chor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée, gemeinsam mit der Projektband, die unter der Leitung von Rüdiger Brunkhorst agiert aufgeführt. Michael Borrée, von dem die Idee und das Script sind, führte Regie. Alle Beteiligten haben bei den ersten Aufführungen erfahren, dass Mutter Theresas Funke überspringt und ihre Botschaft "Menschen, gleich welcher Religion, sind dazu berufen, zu lieben und geliebt zu werden. Jeder kann dazu beitragen, diese Welt zu heilen!" mit nach Hause genommen wird.
Bisher hat es acht Aufführungen mit ca. 2.500 Besuchenden gegeben. Bei der zweiten Wiederaufnahme der Aufführung gibt es folgende Auftrittsorte und -termine:
8. September 2017 • 19.30 Uhr: Kirche St. Georg, Nesselröden
9. September 2017 • 19.30 Uhr: St. Johannis-Kirche, Göttingen
30. September 2017 • 19.30 Uhr: Apostel-Kirche, Northeim
1. Oktober 2017 • 19.00 Uhr: Kirche Maria-Frieden, Göttingen-Geismar
Die Aufführung am 1. Oktober ist eine Benefizveranstaltung zugunsten der christlich-maronitischen Gemeinde in Homs/Syrien.

"Nacht der Chöre" in Göttingen

(14.09.2017) Eine Fülle von Chormusik in allen Schattierungen gibt es am Sonnabend, dem 23. September 2017, ab 18 Uhr in der St. Johanniskirche zu erleben. 18 Chöre aus Stadt und Landkreis Göttingen werden dabei mit ihren Programmen zu hören sein. Den Anfang machen ab 18.00 Uhr die Kinderchöre der St. Albanigemeinde und der Kirchengemeinde St. Petri-Grone, sowie der Kinderchor der Stadtkantorei. Daran schließen sie die "Gospelsternchen", die "Gospelkids" und der Jugendchor "Rockies" aus Groß Lengden an, gefolgt vom Göttinger Knabenchor.
Ab 20.00 Uhr sind "Canto Allegro", die Corvinuskantorei unter ihrem neuen Leiter Frank Bodemeyer, das Göttinger Vocalensemble und die Kantorei St. Jacobi zu hören.

Ab 21.15 Uhr haben der Kirchenchor der Neuapostolischen Kirche, der Kirchenchor Rosdorf, der Kirchenchor Elliehausen und Esebeck und der Ökumenische Chor Grone ihren Auftritt.

Die Gastgeber in der St. Johanniskirche – der Göttinger Kammerchor und die Göttinger Stadtkantorei – präsentieren sich ab 22.15 Uhr, gefolgt von CrossSing, dem Gospelchor der Kreuzkirchengemeinde. Den gemeinsamen Abschluss der "Nacht der Chöre" gestaltet Superintendent Friedrich Selter um 23 Uhr.

Die kleinen und großen Ensembles folgen einander mit kurzen Programmen im Viertelstundentakt. 2017 gibt es zwei besondere Akzente während der „Nacht der Chöre“. Zum einen wird dem 100. Geburtstag des Musikpädagogen Franz Herzog, Gründer des Göttinger Knabenchores gedacht. Zum anderen soll mit einigen Werken ein Bogen zum Reformationsjubiläum geschlagen werden.

Die "Nacht der Chöre" kann ab 18.00 Uhr zu jeder Zeit besucht und wieder verlassen werden. Für ein Catering ist gesorgt.

Absage wegen Krankheit

(08.09.2017) Die angekündigte Führung "Von der Burgkirche zur Bürgerkirche" in der St. Jacobikirche am Sonntag, dem 10. September 2017, um 11.30 Uhr, muss leider wegen Erkrankung des Referenten ausfallen.
Stattdessen lädt Pastor Harald Storz zu einer Führung über das sichtlich evangelische Bildprogramm der Glasmalereien in der St. Jacobikirche ein.

Nikolausberger Musiktage in der Klosterkirche Nikolausberg

(07.09.2017) Unter dem Motto "Inspirationen: Wieviel Geist braucht der Mensch?" stehen die dritten Nikolausberger Musiktage, die vom 8. bis zum 11. September 2017 in der Klosterkirche Nikolausberg stattfinden.
Zehn Veranstaltungen unterschiedlichster musikalischer Herkünfte und Stile stehen auf dem Programm. "Inspirationen sind es, die uns bewegen, die uns begeistern und uns verbinden. Belebend und geistvoll ist auch die Musik, denn sie ist eine der Gestalten, in der der schöpferische Geist wirkt. Durch Melodie, Texte und Rhythmus erklingt die Kraft und motiviert", erläutert der künstlerische Leiter Antonius Adamske.

Beim Eröffnungskonkonzert singen Solistinnen und Solisten der Musikhochschule Hannover sowie des Norddeutschen Figuralchors die Motette "Der Geist hilft unserer Schwachheit auf" von Johann Sebastian Bach sowie Palestrinas "Veni scncte spiritus". Beim Einführungsvortrag spricht zuvor Professor Dr. Jochen Arnold, Leiter des Michaelisklosters in Hildesheim, über "Was ist geistreiche Musik und wie real tritt dem Hörer der schwer fassbare Geist entgegen?"

Am Samstag steht eine Kinderwerkstatt auf dem Programm. Vier Musiker stellen die Möglichkeiten ihres Instrumentes vor. Daran schließt sich die Erkundung der Orgel an – mit einem Blick hinter die Kulissen. Erstmals erklingt auch Gospelmusik zu den Musiktagen. Der Gospelchor Blankenese unter der Leitung von Gregor du Buclet ist zu Gast. Im Nachtkonzert erklingen küdische Kompositionen vom Ende des 19. Jahrhunderts – verbunden mit Kulinaria von der Göttinger Slow Food-Convivium. Es singt Johanna von Bibra (Sopran), Antonius Adamske begleitet die Sängerin am Klavier.

Im Festgottesdienst am Sonntag steht das "Deutsche Te Deum" von Michael Praetorius musikalisch im Mittelpunkt. Gemeinsam musizieren "i dodici", der Petrichor Weende und der Nikomonte-Chor.

Das Frühstückskonzert und ein Filmkonzert sind noch am gleichen Tag zu hören. Die Nikolausberger Musiktage werden am Montag dann mit einem Trompetenkonzert beendet.