Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Ergebnisse liegen vor

Kirchenvorstandswahlen 2018

Die Kirchenvorstandswahlen liegen hinter uns und die Ergebnisse liegen vor. Zunächst aber ist allen zu danken, die sich als Wahlvorstände für einen guten und ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen engagiert haben. Die Stimmung in vielen Wahllokalen war fröhlich, fast wie bei einem Gemeindefest. Und in vielen Gemeinden hat man sich einiges einfallen lassen, um die Wähler an die Urne zu bekommen.

Allerdings ist die Wahlbeteiligung gegenüber der letzten Wahl im Jahre 2012 gesunken. Haben damals von 68.532 Wahlberechtigten 12.349 ihre Stimme abgegeben (18.02 %) so waren es jetzt von 64.575 lediglich 10.765 (16,67 %), die zur Wahlurne gegangen sind oder Briefwahl (28,68 %) gemacht haben. Dies entspricht einem Rückgang der Wahlbeteiligung von 1,35 % gegenüber der Beteiligung an den Kirchenvorstandswahlen im Jahr 2012.

Damit liegt unser Kirchenkreis Göttingen aber immer noch deutlich über der Wahlbeteiligung, die landeskirchenweit erziehlt wurde und lediglich 15,37 % betrug. Auch der Rückgang der Wahlbeteiligung war landeskirchenweit mehr als doppelt so hoch, wie in Göttingen, nämlich -3,31 % im Vergleich zur letzten Wahl 2012. Allerdings liegt die Beteiligung in unserem Kirchenkreis insgesamt fast 2 % unter der, die im Sprengel Hildesheim-Göttingen mit 18,74 % erreicht wurde. Mit diesem Wert bildet unser Sprengel mit deutlichem Abstand die höchste Wahlbeteiligung in der Hannoverschen Landeskirche.

Innerhalb unseres Kirchenkreises divergierte die Wahlbeteiligung zwischen den drei Altkirchenkreisen: In ehemals Göttingen Stadt betrug die Zahl der WählerInnen 2.626 (10,09 %). Dies bedeutet im Vergleich zu 2012 eine geringfügige Steigerung der Wahlbeteiligung um 0,1 %.  In weiland Göttingen Nord wählten 3.687 (19,13 %), was einem Rückgang der Beteiligung um 2,34 % entspricht.  Und in ehemals Göttingen Süd wählten 4.452 (23.11 %), was einem Rückgang gegenüber 2012 von 2,55 % entspricht. 

Die höchste Wahlbeteiligung erzielte Ludolfshausen, wo von 37 Wahlberechtigten 27 ihre Stimme abgaben (72,97 %). Die niedrigste Wahlbeteiligung gab es in der Christophorusgemeinde, wo von 2.716 Wahlberechtigten 125 zur Urne gingen (4,6 %). 

Dass in den Gemeinden Roringen und Klein Schneen alle Wahlberechtigten zwischen 14 und 16 Jahren motiviert werden konnten, sich an den Wahlen zu beteiligen, hat besondere Freude ausgelöst. Und auch unter den Gewählten finden sich erfreulicherweise junge Leute, die sich künftig im Leitungsgremium für eine attraktive Gemeinde einsetzen wollen. 

Die teilweise starke Wahlbeteiligung in den Dörfern bei nicht selten um 50% hat deutlich gemacht, wie sehr sich die Menschen dort für ihre Kirche einsetzen und die Vertreter der Gemeinde in ihrem Amt unterstützen und legitimieren. Aber auch im städtischen Bereich gab es durchaus erfreuliche Ergebnisse. So hat sich dank der allgemeinen Briefwahl die Beteiligung in St. Petri-Weende von 11,03 % in 2012 auf jetzt 14,65 % steigern lassen, und in St. Johannis wählten fast doppelt so viele, wie in 2012, nämlich 13,11 % statt 7,19 % damals! Auch im Altkirchenkreis Stadt erzielten Gemeinden wie Friedens oder Corvinus Beteiligungen um 16,00 %. Bei den teilweise mageren Ergebnissen bei der Wahlbeteiligung in Innenstadtgemeinden muss bedacht werden, dass hier deutlich über 50% der Gemeindemitglieder der Altersgruppe der 20 bis 40-jährigen angehören. Unter ihnen sind viele, die nur zeitweise in Göttingen leben, etwa weil sie hier studieren.

Das waren jetzt viele Zahlen für interessierte Leserinnen und Leser unserer Website. Die Tabellen mit den Wahlergebnissen für die einzelnen Gemeinden sind hier hinterlegt.

Den neu- und wiedergewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern ist viel Freude an ihrem verantwortungsvollen Amt zu wünschen. Denen, die nicht gewählt wurden, ist für ihre Bereitschaft zur Kandidatur zu danken und zu hoffen, dass sie in anderer Funktion weiter mitarbeiten werden. Den langjährigen Mitgliedern unserer Leitungsgremien, die nun ausscheiden, ist bereits auf diesem Wege herzlich für Ihr treues Engagement zu danken!




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QMSK – QualitätsManagementSystem in Kindertageseinrichtungen 

– das hört sich zunächst einmal sehr technisch an. Ganz anders war die Stimmung unter den gut 220 Anwesenden Erzieherinnen und Erziehern, die sich am vergangenen Freitag in den Räumen der Paulinerkirche versammelt hatten. Dort wurden die Zertifikate an die Leiterinnen der 19 Einrichtungen in den Kita-Verbänden „Göttingen Nord-Süd“ und „Göttingen West“ übergeben. Mit einem fröhlichen Gottesdienst, den der Popularkirchenmusiker Rüdiger Brunkhorst musikalisch begleitete, fing der Vormittag an. Superintendent Friedrich Selter betonte in seiner Predigt, dass die Leiterinnen durch den QMSK-Prozess in ihrer Leitungskompetenz gestärkt würden und die Teams mehr Sicherheit bei allen alltäglichen aber vor allem auch außergewöhnlicheren Abläufen bekämen. Inhaltlich führe der QMSK-Prozess auch dazu, das Leitbild der Kitas zu schärfen. Dabei würdigte Selter auch die religionspädagogischen Arbeit und die Qualität des evangelischen Profils.

In Stellvertretung der Bereichsleitung des DWiN hielt die Referentin Claudia Costa eine kurze Laudatio. Darüber hinaus hielt auch die Pädagogische Leitung der Einrichtungen im Stadtgebiet, Ute Lehmann-Grigoleit eine Rede, sowie die Fachberaterin, Bianka Degenhardt. Den Höhepunkt bildete aber die Übergabe der Zertifikate an die Kita-Leiterinnen. Im Gegenzug feierten diese mit Wortbeiträgen und einem geistreichen und witzigen Lied die Referentin des DWiN, Ruth Woody. War ihr bei der Präsentation des Prozesses vor anderthalb Jahren in der Christophoruskirche noch viel Skepsis entgegengeschlagen, so war die Stimmung inzwischen in echte Begeisterung für die von ihr vermittelten Inhalte und herzliche Sympathie für ihre Person umgeschlagen. Ute Lehmann-Grigoleit dankte auch der kaufmännischen Leitung der Kita-Abteilung, Wiebke Bartels, für alle Unterstützung. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete die mitreißende Rede des Vorsitzenden des Verbandes „Göttingen-West“, Pastor Volker Mehrtens. Er richtete seinen Dank und seine Anerkennung nochmals an alle Erzieherinnen und Erzieher und lud zu einem Imbiss ein.

Bei dieser Veranstaltung war deutlich zu spüren, das der QMSK-Prozess auch einen neuen Zusammenhalt und belastbare Netzwerke zwischen den Einrichtungen geschaffen hat.

 

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Bild: Friedrich Selter

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Die Evangelische Jugend Göttingen hat einen neuen Vorstand.

Gewählt hat ihn der Kirchenkreisjugendkonvent, der aus Mitgliedern der Kirchengemeinden des Göttinger Kirchenkreises zusammengesetzt ist. Im neuen Vorstand des Jugendverbandes engagieren sich fünf Jugendliche im Alter von 15 bis 23 Jahren: Erik Baumgartner, Tammo Kratzin, Merle Neumann, Janina Siegmann und Lea Weking. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen und den Verantwortlichen im Kirchenkreisjugenddienst planen und organisieren sie Freizeiten und Aktionen für Kinder und Jugendliche, legen Ziele der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis fest. Das Jahresheft mit dem Programm für 2018 liegt bereits in den Gemeinden aus. 

Bild von links nach rechts: Tammo Kratzin, Merle Neumann, Lea Weking, Janina Siegmann, Erik Baumgartner


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Bild: KKJD

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Bild: WGT-Komitee

Weltgebetstag am 2.März -Gottesdienste im Kirchenkreis Göttingen
Der Weltgebetstag beschäftigt sich immer am ersten Freitag im März mit der Lebenssituation von Frauen in einem vorher bestimmten Land. Eine ökumenische Arbeitsgruppe aus dem jeweiligen Land wählt zuvor Texte, Gebete und Lieder aus. Mit ihnen werden in rund 170 Ländern Gottesdienste auf 95 Sprachen gefeiert. Die Idee hat ihre Wurzeln in einem Gebetstag der Frauenmissionswerke in den USA und Kanada im Jahr 1887, der erste Weltgebetstag wurde 1927 gefeiert. Seit 1971 sind auch die katholischen Frauenverbände Mitglieder im deutschen Weltgebetstagskomittee.

Surinam liegt im Norden Südamerikas zwischen Guyana und Französisch-Guyana. Das Klima ist tropisch. Von den rund 540.000 Einwohnern lebt knapp die Hälfte in der Hauptstadt Paramaribo. Die Amtssprache ist Niederländisch, bis zur Unabhängigkeit 1975 war Surinam seit 1667 niederländische Kolonie. Laut einer Volkszählung von 2012 sind 48 Prozent der Bevölkerung Christen, 22 Prozent Hindus und 14 Prozent Muslime.
Innenstadt:
Corvinuskirche (Grotefendstraße 36), 16 Uhr und 18.30 Uhr
5 Kirchen im Nord-Osten:
Herberhausen: 18 Uhr
Weende, St. Vinzenz (An der St. Vinzenz-Kirche 5), 18 Uhr
Südstadt:
Kreuzkirche: 18 Uhr
GDA-Wohnstift: 17.30 Uhr
Weststadt:
St. Godehard (Godehardstraße 22), 18 Uhr
St. Heinrich und Kunigunde (St.-Heinrich-Straße 5), 18 Uhr
Elliehausen: 18.45 Uhr
Holtensen: 18 Uhr
Adelebsen:
Adelebsen: St. Martini, 18 Uhr
Barterode: St. Pankratius (Alte Schule 1), 19 Uhr  
Bovenden/Nörten:
Parensen, 17 Uhr
Friedland:
Deiderode: 19 Uhr
Groß Schneen: 18 Uhr
Obernjesa: 18 Uhr
Reiffenhausen im DGH: 18 Uhr  
Gleichen:
Bischhausen: 18.30 Uhr
Diemarden: 19 Uhr
Groß Lengden: 19 Uhr
Wöllmarshausen: 19 Uhr  
Radolfshausen:
Waake: 19 Uhr

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Krönungsmesse -

 Festliche Wiener Kirchenmusik                                                                                                           

Sonntag, 4. März 2018, 16-17.20 Uhr in St. Jacobi, Göttingen

Die Kantorei St. Jacobi lädt am Sonntag, 4. März, 16 Uhr, zu einem Nachmittag mit festlicher Wiener Kirchenmusik. Die "Krönungsmesse" von Wolfgang Amadeus Mozart zählt zu den beliebtesten Messen überhaupt. Mit festlichen Trompetenklängen, innigen Solopartien und fröhlichen Chorsätzen schuf Mozart hier eine besonders heitere Atmosphäre. Als Besonderheit erklingen zu Beginn des Konzertes zwei "Te-Deum": ein Werk des 32-jährigen Joseph Haydn und ein Werk des 13-jährigen Mozart, das das Werk seines Mentors Haydn nachempfunden ist. Außerdem erklingt Beethovens zweite Symphonie. Obwohl sie 1802 in einer Zeit zunehmender Ertaubung komponiert wurde, lässt sie nichts von dieser Tragik erahnen, sondern erschafft eine besonders fröhliche Stimmung.

Es singt die Kantorei St. Jacobi, die Solisten sind Anna Mengel (Sopran), Paula Meisinger (Alt), Pablo Carra (Tenor) und Johannes Schwarz (Bass). Es spielt das Göttinger Symphonie Orchester, die Leitung hat Kantor Stefan Kordes. 

Karten gibt es im Vorverkauf  an allen Vorverkaufsstellen, Studierende der Georg-August-Universität Göttingen erhalten mit Kulturticket freien Eintritt an der Abendkasse.




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Bild: Jacobikantorei

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Allen zur Freude!

Weihe von Altar, Kanzel und Lesepult in St. Johannis Göttingen

 (Göttingen, 11. Februar) Ein solcher Gottesdienst ist selten. Landessuperintendent Eckhard Gorka weihte zusammen mit Superintendent Friedrich Selter und Pastor Gerhard Schridde in einem festlichen Gottesdienst am Sonntag Estomihi, 11. Februar 2018, die neuen „Prinzipalstücke“ der St. Johanniskirche Göttingen. Der Ausdruck bezeichnet die „vornehmsten“ Einrichtungsstücke einer Kirche, zu Ihnen gehören im evangelischen Kirchenbau der Altar als zentraler Punkt des Gottesdienstes und als Ort der Abendmahlsfeier, das Lesepult als Ort der biblischen Texte und die Kanzel als Ort der Auslegung der Bibel in der Predigt. In der Rats- und Marktkirche St. Johannis dienen die neuen Prinzipalstücke im bereits renovierten Altarraum nun dem Gottesdienst der Gemeinde.

Der Superintendent des Kirchenkreises Göttingen, Friedrich Selter, dessen Hauptpredigtstätte St. Johannis ist, zeigt sich über die neuen Prinzipalstücke sehr erfreut: „Die Möblierung unseres Chorraumes ist wunderbar gelungen. Der Raum an sich strahlt mit seiner Größe eine Offenheit aus, die durch die Leichtigkeit des Altars, des Lesepultes und der Kanzel unterstrichen wird. Im Chorraum selbst steht ja kein Kreuz. Stattdessen hat der Altar die Form eines T-Kreuzes, das sich auch im Design von Lesepult und Kanzel wiederfindet. Auch rein praktisch ist es schön, in diesem Ambiente als Pastor zu wirken, nicht zuletzt, weil die Gegenstände eine praktische Höhe haben, oder wie das Lesepult oder die Kanzel in der Höhe ganz einfach verstellbar sind. Hier hat das Künstlerehepaar Zink&Gensichen eine phantastische Arbeit abgeliefert – im Entwurf und in der handwerklichen Ausführung einschließlich der Paramente.“

Friedrich Selter überreichte der Gemeinde dazu auch eine neue Altarbibel. In ihr hat er als eigenhändig unterzeichnete Widmung ein biblisches Votum vermerkt: „Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.“ Deuteronomium 30, 11-14. Der Vers ist auch der biblische Monatsspruch für den Februar 2018.

Der festliche Gottesdienst, in dem Landessuperintendent Eckhard Gorka die neue Ausstattung in Gebrauch nahm, wurde von der Göttinger Stadtkantorei unter der Leitung von Bernd Eberhardt musikalisch ausgeschmückt. Zur Aufführung kam die Motette „Das ist meine Freude“ von Johann Ludwig Bach (1677-1731). Sie gab dem Gottesdienst das Thema. Die Überschrift des Musikstücks stammt aus dem Psalter. Es ist zugleich der Spruch, mit dem das zur Kirchenjahreszeit gehörige grüne Antependium, die Auflagedecke auf dem Altar, versehen war: „Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun.“

Die Kirchengemeinde St. Johannis nahm die neuen Hauptstücke dann bei der Feier des Abendmahls in Benutzung. Zur Hinführung hatte Bernd Eberhardt zwei neue liturgische Gesänge verfasst. Die Vorsitzende des Kirchenvorstands, Renate Just, dankte den zahlreichen an der Renovierung und Neuausstattung Beteiligten für das Engagement. Ihr ganz besonderer Dank galt den beiden Künstlern aus Leipzig, Agnes Gensichen und Markus Zink, die mit ihren Entwürfen den Wettbewerb für die Hauptstücke gewonnen und die Werkstücke in sorgfältigster Arbeit erstellt hatten. Unterstützt worden war die Ausschreibung durch die Hanns-Lilje-Stiftung.

 


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Bild: Friedrich Selter

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Bild: Wikipedia

Menschenrecht: Bekenntnisfreiheit

(12.02.2018) Am Dienstag, dem 20. Februar bietet die Ev. Familien-Bildungsstätte, Düstere Straße 19 in Göttingen ein Gespräch zur Situation bedrängter Christen in Pakistan an. Ab 20 Uhr sprechen die drei Pakistan-Kenner Bischof Anba Damian (Koptisches Kloster Höxter), Kamal Sido (Nahostexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker) und Jens Fischer (Open Doors) miteinander und werden Hintergründe des Konflikts benennen.
Die Rolle der pakistanischen Christen als Bürger in einem Land, in dem der Islam Staatsreligion ist, wird zunehmend unklarer. Das pakistanische Blasphemiegesetz setzt die Christen stark unter Druck, da es zur Denunziation in nachbarschaftlichen, aber auch in wirtschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen instrumentalisiert wird.
Dieser Gesprächsabend findet als Ergänzung zu der Ausstellung "Why the World is Silent over Christian Prosecution? Do not stand Idly By – Annäherung an die Situation der Christen in Pakistan" statt. Sie ist vom 18. Februar bis zum 18. März 2018 in der St. Jacobikirche, Jacobikirchhof in Göttingen zu sehen.
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Bild: Detlef Lönneker

Labyrinth aus Lichtern in Kreuz

(12.02.2018) Bis zum 25. Februar 2018 ist in der Kreuzkirche, Immanuel-Kant-Straße in Göttingen ein begehbares Labyrinth aus mehreren hundert Kerzen aufgebaut. Besuchende haben die Möglichkeit, sich auf den Weg einzulassen, der meditativ und besinnlich begangen werden kann.
Das Labyrinth ist ein uraltes Symbol für den Lebensweg. Im Gegensatz zum Irrgarten, wo sich Menschen verlaufen können, geht man im Labyrinth auf oft verschlungenen Wegen und gelangt schließlich zur Mitte, zum Ziel. Auf seinem Weg begegnet man Themen wie Unterwegssein, Ankommen, Umkehren und Neuaufbruch.
Während das Labyrinth in der Kreuzkirche zu sehen und zu begehen ist, gibt es ein vielfältiges Programm.
Dienstag, 13.02., 18.00-21.00 Uhr: offenes Labyrinth, 20.30-21.00 Uhr: Segenslieder zum Zuhören und Mitsingen
Donnerstag, 15.02., 17.00-20.00 Uhr: offenes Labyrinth, 18.00-18.30 Uhr: Segenslieder zum Zuhören und Mitsingen, 20.00-20.45 Uhr: Silent Gospel mit CrossSing
Freitag, 16.02., 20.00-21.00 Uhr: "Licht und Klang" mit Hang und Harfe, 21.00-22.00 Uhr: offenes Labyrinth
Sonntag, 18.02., 10.00 Uhr: Abendmahlsgottesdienst
Montag, 19.02. 19.00-21.00 Uhr: Meditativer Tanz und Gesang
Mittwoch, 21.02., 20.00-22.00 Uhr: offenes Labyrinth
Freitag, 23.02., 19.00-21.00 Uhr: Meditativer Tanz und Gesang
Sonntag, 25.02. 15.30-16.45: Kinderkirche, 18.00-19.00 Uhr: Taizé-Gottesdienst, 19.00-20.00 Uhr: offenes Labyrinth
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Bild: gobasil

Selfmailer wirbt für Wahl

(08.02.2018) Jung, modern und emotional – so wirbt die neue Wahlbenachrichtigung der Landeskirche Hannovers für die KV-Wahl 2018 und ersetzt damit die bisher üblichen Wahlbenachrichtigungskarten.
"Unsere Gottesdienste und unser Kirchencafé sind zum Treffpunkt für viele Menschen geworden. Ich möchte, dass diese Gemeinschaft noch  weiter wächst. Deswegen  kandidiere ich wieder." Mit Zitaten wie diesen und Fotos von aktiven Kirchenvorständen und Kandidaten aus Niedersachsen erinnert die Landeskirche Hannovers Gemeindeglieder dieses Jahr an die Wahl der Leitungsgremien 2018. Jung, freundlich und modern – so präsentiert sich der Selfmailer, der zusammen mit der hannoverschen Werbeagentur gobasil entwickelt wurde und die bisherigen schlicht gehaltenen Wahlbenachrichtigungskarten in der Landeskirche ablöst. Mit einer extra Grafik werden außerdem gezielt Jugendliche angesprochen, die 2018 bereits ab vierzehn Jahren erstmals den Kirchenvorstand mit wählen können.
"Die Arbeit im Kirchenvorstand ist geprägt von Leidenschaft", sagt Joachim Lau, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und Steuerungsgruppe, die die KV-Wahl vorbereitet. "Es gibt so viele Menschen, die Großartiges in den Gemeinden leisten. Sie machen das ehrenamtlich, aus reiner Überzeugung und mit vollem Einsatz. Dieses Gefühl wollten wir gerne auch in allen Medien vermitteln, die wir für die Wahl 2018 vorbereitet haben." Der Selfmailer sei eine tolle Chance, die Gemeindemitglieder auch auf einer sehr emotionalen Ebene für die Arbeit und Ziele des Kirchenvorstands zu sensibilisieren und diese auch mit der eigenen Stimme bei der Wahl zu unterstützen, so Lau.
Die Gestaltung des Selfmailers wurde unabhängig getestet. Das Ergebnis: Bei Frauen und Männern, Jüngeren und Älteren stößt der Selfmailer auf größere Akzeptanz als Wahlbenachrichtigungen früherer Wahlen. Bei den Jüngeren ist der Unterschied mehr als deutlich.

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Bild: Overdick

NachtKirche "Brot und Wein"

(08.02.2018) Am Freitag, dem 16. Februar 2018 ist um 21.00 Uhr die nächste "NachtKirche" mit Lyrik und Orgelmusik in der St. Petrikirche, Petrikirchstraße, in Weende. An diesem Abend, der unter dem Motto "Brot und Wein" steht, werden Friedrich Kofahl, Wilfried Lenzen, Freimund Pankow, Gaby Prang, Gaby und Michael Schönfeld Texte von Wilhelm Busch, Hanna Lucassen, Friedrich Rückert, Carl Zuckmayer, Rudolf Otto Wiemer, Rainer Maria Rilke und anderen lesen. Die vier Textabschnitte, die jeweils die Schwerpunkte "Brot", "Wein", "Brot und Wein" und "Abendmahl" behandeln, werden umrahmt von Musik, die Andreas Heymann an der Orgel gestalten wird.
Im Anschluss an die "NachtKirche" besteht die Möglichkeit zum Gespräch im Vorraum der Kirche. Eine weitere "NachtKirche" findet am 15. Juni 2018 mit dem Thema "Kindheit und Jugend" statt.

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