„Kinder- und Jugendtrauer“ – FaBi setzt Gesprächsreihe fort

Mon, 31 Aug 2020 10:25:35 +0000 von Jeanine Rudat

Die Ev. Familien-Bildungsstätte (FaBi) setzt mit dem 2. Termin „Kinder- und Jugendtrauer“ am 11. September 2020 um 19:30 Uhr ihre Gesprächsreihe zum Thema „Trauer“ fort. Ziel der Reihe ist es, ein Gesprächsangebot für diejenigen zu schaffen, die in diesen besonderen Zeiten einen Menschen verloren haben.
 
„Kinder und Jugendliche trauern anders als Erwachsene“, erklärt FaBi-Leiterin Elke Drebing. „Sie zeigen ihre Traurigkeit auf unterschiedliche und manchmal auch ungewöhnliche Art und Weise oder verstecken ihre Trauer oftmals auch ganz. Eine gute Begleitung in der Trauerphase ist aber möglich und auch wichtig. Kinder und Jugendliche ihrem Alter entsprechend mit einzubeziehen, sie zu informieren und teilhaben zu lassen an der Trauer/der Verlustsituation der Familie ist dabei ein wichtiger Ansatz. An diesem Abend gibt es Raum für Austausch und Anregungen, um im Umgang mit Kindern und Jugendlichen gestärkt zu sein und ihren Fragen rund um Sterben, Tod und Trauer begegnen zu können.“
 
Das Angebot ist ein Gesprächsangebot für Menschen, die privat oder beruflich Kontakt zu trauernden Kindern und Jugendlichen haben. Sabine Herwig, Trauerbegleiterin der FaBi und zertifizierte Trauerbegleiterin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach BVT steht mit all ihrer Erfahrung und hilfreichen Anregungen den Teilnehmenden zur Verfügung.
 
Dieses und alle weiteren Gesprächsabende sind kostenlos. Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten. Informationen zu den einzelnen Terminen und Angeboten gibt es unter: www.fabi-goe.de , 0551/4886980 oder vor Ort in der Düsteren Str. 19, 37073 Göttingen. Die geltenden Verordnungen des Landes über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus werden bei der Durchführung beachtet.
 
Weitere Themen der Gesprächsreihe sind am 13. November „Wie gehe ich als Außenstehender mit der Trauer von anderen um?“ und am 11. Dezember „Welche Veränderungen kommen auf mich zu – ein Erfahrungsaustausch!“.
Quelle: Meike König