Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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ffn – Die Kirche – Hilfe Interaktiv bei der STRASO

Angela Behrens, Redakteurin beim Evangelischen Kirchenfunk Nidersachsen-Bremen (ekn) war für radio ffn bei der Straßensozialarbeit Göttingen und hat dort viele Gespräche über die Arbeit vor Ort geführt. In den Räumen in der Tilister Straße traf sie auch Volker, der ihr von seiner ganz persönlichen Geschichte in der STRASO erzählte...
(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von radio ffn)
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Bild: Helge Meyn-Hellberg

"Kirche mit mir –
und ich hoffe, auch mit Ihnen!"

Landessuperintendent Eckhard Gorka hebt Bedeutung der Kirchenvorstandswahlen im März 2018 hervor
(18.09.2017) Demokratie lebt vom Mitmachen! Dazu muss man von seinem Stimmrecht Gebrauch machen. Gerade rufen überall Plakate auf, bei den Bundestagswahlen im September abzustimmen, gefolgt von den Wahlen zum Niedersächsischen Landtag im Oktober. Auch in der evangelischen Kirche stehen bald Wahlen an. Ähnlich wie im Dorf oder in der Stadt in den Kommunalwahlen der Rat gewählt wird, wird auch in den evangelischen Kirchengemeinden alle sechs Jahre der Kirchenvorstand gewählt. Er besteht aus Ehrenamtlichen. Die Aufgaben sind vergleichbar. Es geht um das, was die Menschen in ihrer Kirchengemeinde vor der Haustür betrifft. Gottesdienste, Gebäude, Einrichtungen und Haushalt, über alles beraten und entscheiden die Mitglieder des Kirchenvorstands. Wie der Gottesdienst gefeiert werden soll, ob es mehr Angebote für junge Leute geben soll, wie die Kindertagesstätte gefördert werden kann, darüber entscheiden die gewählten Vertreterinnen und Vertreter. (-> WEITERLESEN)
• von Helge Meyn-Hellberg, Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Hildesheim-Göttingen •
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Bild: Michael Schäfer

"Nacht der Chöre" in Göttingen

(14.09.2017) Eine Fülle von Chormusik in allen Schattierungen gibt es am Sonnabend, dem 23. September 2017, ab 18 Uhr in der St. Johanniskirche zu erleben. 18 Chöre aus Stadt und Landkreis Göttingen werden dabei mit ihren Programmen zu hören sein. Den Anfang machen ab 18.00 Uhr die Kinderchöre der St. Albanigemeinde und der Kirchengemeinde St. Petri-Grone, sowie der Kinderchor der Stadtkantorei. Daran schließen sie die "Gospelsternchen", die "Gospelkids" und der Jugendchor "Rockies" aus Groß Lengden an, gefolgt vom Göttinger Knabenchor.
Ab 20.00 Uhr sind "Canto Allegro", die Corvinuskantorei unter ihrem neuen Leiter Frank Bodemeyer, das Göttinger Vocalensemble und die Kantorei St. Jacobi zu hören.
Ab 21.15 Uhr haben der Kirchenchor der Neuapostolischen Kirche, der Kirchenchor Rosdorf, der Kirchenchor Elliehausen und Esebeck und der Ökumenische Chor Grone ihren Auftritt.
Die Gastgeber in der St. Johanniskirche – der Göttinger Kammerchor und die Göttinger Stadtkantorei – präsentieren sich ab 22.15 Uhr, gefolgt von CrossSing, dem Gospelchor der Kreuzkirchengemeinde. Den gemeinsamen Abschluss der "Nacht der Chöre" gestaltet Superintendent Friedrich Selter um 23 Uhr.
Die kleinen und großen Ensembles folgen einander mit kurzen Programmen im Viertelstundentakt. 2017 gibt es zwei besondere Akzente während der „Nacht der Chöre“. Zum einen wird dem 100. Geburtstag des Musikpädagogen Franz Herzog, Gründer des Göttinger Knabenchores gedacht. Zum anderen soll mit einigen Werken ein Bogen zum Reformationsjubiläum geschlagen werden.
Die "Nacht der Chöre" kann ab 18.00 Uhr zu jeder Zeit besucht und wieder verlassen werden. Für ein Catering ist gesorgt.
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Bild: Wolf-Friedrich Merx

Klinikseelsorge bietet Musikprogramm

(11.09.2017) Auch für das zweite Halbjahr bietet die Klinikseelsorge an der Asklepios-Psychiatrie Niedersachsen GmbH in Göttingen das Projekt "Musik als Ressource in der seelsorglichen und spirituellen Praxis im Krankenhaus" an. In diesem Rahmen ist jetzt ein Flyer veröffentlicht worden. Die Veranstaltungen zeigen verschiedene Facetten der Musik und eröffnen unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten. So gibt es eine "Klangreise mit dem Monochord" und "Popballaden von Freundschaft und Liebe". In der Veranstaltung "Singen und Schweigen" für Menschen mit Chorerfahrung können die Teilnehmenden herausfinden, welche Klänge in ihnen angelegt sind und zu ihnen passen. Sie können sich selbst als "klingenden Menschen" erleben. Außerdem gibt es vier Adventskonzerte.
(-> Der Veranstaltungsflyer zum Download)
Im Jahr 1866 wurde auf dem Leineberg in Göttingen die "Königliche Landesirrenanstalt" in Betrieb genommen. Inspiriert von klösterlichen Vorbildern und im neugotischen Baustil errichtet, entstand ein bis heute unverändert erhaltenes Gebäudeensemble von großer architektonischer Harmonie. Die Lukaskirche beeindruckt durch ihre sorgfältig renovierten Buntglasfenster und eine kunstvoll gestaltete Holzdecke. Im Jahr 2016 konnte das Asklepios Fachklinikum Göttingen, das heute das Gebäudeensemble nutzt, das 150-jährige Jubiläum der Psychiatrie in Göttingen feiern.
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Bild: Andreas Overdick

Absage wegen Krankheit

(08.09.2017) Die angekündigte Führung "Von der Burgkirche zur Bürgerkirche" in der St. Jacobikirche am Sonntag, dem 10. September 2017, um 11.30 Uhr, muss leider wegen Erkrankung des Referenten ausfallen.
Stattdessen lädt Pastor Harald Storz zu einer Führung über das sichtlich evangelische Bildprogramm der Glasmalereien in der St. Jacobikirche ein.
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Bild: Antonius Adamske

Nikolausberger Musiktage
in der Klosterkirche Nikolausberg

(07.09.2017) Unter dem Motto "Inspirationen: Wieviel Geist braucht der Mensch?" stehen die dritten Nikolausberger Musiktage, die vom 8. bis zum 11. September 2017 in der Klosterkirche Nikolausberg stattfinden.
Zehn Veranstaltungen unterschiedlichster musikalischer Herkünfte und Stile stehen auf dem Programm. "Inspirationen sind es, die uns bewegen, die uns begeistern und uns verbinden. Belebend und geistvoll ist auch die Musik, denn sie ist eine der Gestalten, in der der schöpferische Geist wirkt. Durch Melodie, Texte und Rhythmus erklingt die Kraft und motiviert", erläutert der künstlerische Leiter Antonius Adamske.
Beim Eröffnungskonkonzert singen Solistinnen und Solisten der Musikhochschule Hannover sowie des Norddeutschen Figuralchors die Motette "Der Geist hilft unserer Schwachheit auf" von Johann Sebastian Bach sowie Palestrinas "Veni scncte spiritus". Beim Einführungsvortrag spricht zuvor Professor Dr. Jochen Arnold, Leiter des Michaelisklosters in Hildesheim, über "Was ist geistreiche Musik und wie real tritt dem Hörer der schwer fassbare Geist entgegen?"
Am Samstag steht eine Kinderwerkstatt auf dem Programm. Vier Musiker stellen die Möglichkeiten ihres Instrumentes vor. Daran schließt sich die Erkundung der Orgel an – mit einem Blick hinter die Kulissen. Erstmals erklingt auch Gospelmusik zu den Musiktagen. Der Gospelchor Blankenese unter der Leitung von Gregor du Buclet ist zu Gast. Im Nachtkonzert erklingen küdische Kompositionen vom Ende des 19. Jahrhunderts – verbunden mit Kulinaria von der Göttinger Slow Food-Convivium. Es singt Johanna von Bibra (Sopran), Antonius Adamske begleitet die Sängerin am Klavier.
Im Festgottesdienst am Sonntag steht das "Deutsche Te Deum" von Michael Praetorius musikalisch im Mittelpunkt. Gemeinsam musizieren "i dodici", der Petrichor Weende und der Nikomonte-Chor.
Das Frühstückskonzert und ein Filmkonzert sind noch am gleichen Tag zu hören. Die Nikolausberger Musiktage werden am Montag dann mit einem Trompetenkonzert beendet.
(-> PROGRAMM ZUM DOWNLOAD)
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Bild: St. Jacobi Kantorei

Konzert für "verstimmte" Violinen

(05.09.2017) Zu den Spezialitäten des Barockkomponisten Heinrich Ignaz Franz Biber gehörte es, die vier Saiten der Geige auf andere Tonhöhen umzustimmen, um so Griffe und Klänge zu ermöglichen, die mit der normalen Geige nicht greifbar sind. Dadurch entstanden bezaubernde und unerhörte Klangwirkungen. Für die skordierte Geige schrieb Biber einen Zyklus von 15 Sonaten durch das Kirchenjahr.
Am kommenden Freitag, dem 8. September 2017, um 18 Uhr erklingen fünf davon in der St. Jacobikirche: Die "freudenreichen Sonaten" sowie die den Zyklus abschließende Passacaglia.
Der Göttinger Barock-Geiger Henning Vater beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren intensiv mit diesem Zyklus. Er wird die verschiedenen Geigen spielen und das Konzert moderieren. Begleitet wird er an der historischen italienischen Orgel von 1844 von Kantor Stefan Kordes.
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Bild: Rainer Lippert

500 Jahre Reformation: Gemeindeverbund Radolfshausen pflanzt Luthereiche

(30.08.2017) Der Kirchengemeindeverbund Radolfshausen pflanzt 2017 aus Anlass des 500. Reformationsjubiläums eine Luthereiche. Das haben die Kirchenvorstände der Kirchengemeinden beschlossen und eine Pflanzstelle ausgesucht, die nahe der Stelle liegt, wo sich die Gemarkungsgrenzen der drei Kirchengemeinden Ebergötzen, Landolfshausen und Waake treffen. Dies soll ganz bewusst ein sichtbares Zeichen der Gemein­sam­keit und des Zu­sammenwachsens des Gemeindeverbundes sein. Die Pflanz­stelle liegt oberhalb des Ebergötzer Steinbruchs. Von dort hat man einen weiten Blick. Die Eiche kann dort als Einzelbaum gut wachsen und gedeihen. Eigentümerin des Grundstücks ist die Realgemeinde Ebergötzen, die freundlicherweise ihr Einver­ständ­nis zu der Pflanzung gegeben hat.
Die Pflanzaktion beginnt am Sonntag, dem 3. September 2017 um 14 Uhr mit einer Stern­wanderung von den Kirchen in den Orten Ebergötzen, Falkenhagen, Landolfshausen und Waake. Nach der Sternwanderung schließt sich ein Gottesdienst an der Pflanzstelle an, der vom Posaunenchor aus Waake und dem Chor "Klangart" aus Ebergötzen musikalisch gestaltet wird.
Vorgesehen ist neben der Pflanzung und Gottesdienst das Aufstellen einer Bank, die von der Samtgemeinde Radolfshausen gespendet wird. Neben dem Baum wir an einem Gedenkstein eine Tafel angebracht, die zukünftige Generationen an den Beginn der Reformation im Jahre 1517 erinnern soll, die wie kaum ein anderes Ereignis die Welt verändert hat.

Für Teilnehmende, die sich die Wanderung nicht zutrauen, ist ein Fahrdienst eingerichtet, der gegen 15 Uhr zum Beginn des Programms an der Pflanzstelle ankommen wird. Die Abfahrtzeit ist jeweils um 14.30 an den Kirchen in Ebergötzen, Landolfshausen und Waake.

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Bild: Henry Wörmcke

Ein Buch geht auf Reisen

(29.08.2017) Der "Treffpunkt Senioren" in der Kirchenregion Gleichen hat sich ein ganz besonderes Projekt ausgedacht: In fast einem Jahr sollen in jetzt noch leeren Büchern Geschichten, Texte, Bilder, Gedichte und Gedanken gesammelt werden, die dann im November 2018 präsentiert werden.
Die zehn jetzt noch leeren Bücher nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des "Treffpunkt Senioren" mit in ihre Kirchengemeinden vor Ort, in der sie die Arbeit mit Senioren begleiten. Ende August werden sie in den Gruppen und Kreisen an jeweils eine Person weitergegeben, die sich dann darin "verewigen" darf. Ist der Eintrag vollendet, wird das Buch an eine andere Person weitergegeben. Diese kann dann selbst eine oder mehrere Seiten gestalten. Die Weitergabe muss nicht innerhalb der Familie, der Nachbarschaft oder des Ortes sein. Das Buch kann auch mit der Post an Menschen verschickt werden, die etwas zum Inhalt des Buches beitragen können.
Schon jetzt haben die zehn Bücher interessante Titel: "Lebenslust", "In der Ferne" oder "Die Gedanken sind frei" steht auf ihrer ersten Seite. Nun müssen die Seiten von den Seniorinnen und Senioren der Gruppen und Kreise in der Kirchengemeinden und darüber hinaus gefüllt werden, bis sie spätestens Ende Juni wieder abgegeben werden müssen. Empfänger der Bücher ist dann der Koordinator der kirchlichen Seniorenarbeit in Gleichen Diakon Henry Wörmcke. Wörmcke selbst ist gespannt, welche Wege die Bücher zurücklegen und welche Autorinnen und Autoren etwas zum Gesamtwerk beigetragen haben.
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Bild: Patrick Seidler

"I will follow him" – Wiederaufnahme des GospelMusicals

(25.08.2017) Schon zu Lebzeiten war sie eine Legende und wurde wie eine Heilige verehrt. Am 4. September 2016 ist sie – 19 Jahre nach ihrem Tod – heiliggesprochen worden: Mutter Teresa.
Manche werden sich mit "Heiligen" schwer tun, aber es gibt eine einfache Erklärung: Heilige sind Nobelpreisträger des Glaubens. Sie haben außergewöhnliche Leistungen vollbracht. So, wie Mutter Teresa, deren Lebensgeschichte beeindruckend ist. "Ich will Jesus folgen" war ihr Lebensmotto.
Mit dem Musical "I will follow him" will der Gospelchor ToGether diese Lebensgeschichte würdigen. In bewährter Form wird die Geschichte Mutter Teresas durch gespielte Szenen und viele Lieder "erzählt". Zu hören sind "Let it be" von den Beatles, "Heal the world" von Michael Jackson und ein Lied von den Puhdys. Dazu kommen bekannte Lieder wie "I will follow him" aus dem Film "Sister Act" sowie Gospelsongs.
"I will follow him" greift drängende Fragen auf, die in unserer Zeit hochaktuell sind: Warum wirkte Mutter Teresa als Christin in einem hinduistisch-muslimischen Umfeld? Warum beschäftigte sie sich mit sich selbst überlassenen Kindern, mit Sterbenden und gesellschaftlich Ausgegrenzten? Wie sah ihr christliches Menschenbild aus? Das Musical versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden und Verantwortung für den Menschen zu benennen.
Das Musical ist im November 2016 uraufgeführt worden. Es wird vom Chor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée, gemeinsam mit der Projektband, die unter der Leitung von Rüdiger Brunkhorst agiert aufgeführt. Michael Borrée, von dem die Idee und das Script sind, führte Regie. Alle Beteiligten haben bei den ersten Aufführungen erfahren, dass Mutter Theresas Funke überspringt und ihre Botschaft "Menschen, gleich welcher Religion, sind dazu berufen, zu lieben und geliebt zu werden. Jeder kann dazu beitragen, diese Welt zu heilen!" mit nach Hause genommen wird.
Bisher hat es acht Aufführungen mit ca. 2.500 Besuchenden gegeben. Bei der zweiten Wiederaufnahme der Aufführung gibt es folgende Auftrittsorte und -termine:
8. September 2017 • 19.30 Uhr: Kirche St. Georg, Nesselröden
9. September 2017 • 19.30 Uhr: St. Johannis-Kirche, Göttingen
30. September 2017 • 19.30 Uhr: Apostel-Kirche, Northeim
1. Oktober 2017 • 19.00 Uhr: Kirche Maria-Frieden, Göttingen-Geismar
Die Aufführung am 1. Oktober ist eine Benefizveranstaltung zugunsten der christlich-maronitischen Gemeinde in Homs/Syrien.
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