Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Bild: Overdick

Quartett für vier Soli

(19.01.2017) Vom 22. Januar bis zum 19. Februar 2017 ist in der Region "5 Kirchen im Nord-Osten" (5KiNO) eine Predigtreihe zum Reformationsjubiläum. Das "Quartett" dafür bilden die Pastorinnen Esther Gosebruch-Seelig und Elke Reichardt und ihre Kollegen Superintendent i.R. Heinz Behrends und Gert Liebenehm. Sie haben Predigten vorbereitet, mit denen sie durch ihre Region ziehen und an verschiedenen Orten predigen. Für diese "vier Soli" dienen als Grundlage die Kernpunkte reformatorischer Theologie Martin Luthers "Allein durch Glauben" (sola fide), "Allein Christus" (solus Christus), "Allein durch Gnade" (sola gratia) und "Allein durch die Schrift" (sola scriptura).
Die Predigten versuchen der Frage nachzugehen, ob diese vier "Allein" noch heute die Menschen erreichen und sie in Zukunft gehört werden. Regen sie heute noch zum Glauben an? Welche biblischen Anknüpfungspunkte liegen ihnen zugrunde? Die vier "Solisten" werden in evangelischer Freiheit in den fünf Kirchen der Region auf persönliche Art Stellung beziehen.

Über "Allein durch Glauben" predigt Pastorin Elke Reichardt:
  • am 22.01. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 12.02. um 10 Uhr in Nikolausberg
  • am 19.02. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
Über "Allein Christus" predigt Superintendent i.R. Heinz Behrens:
  • am 22.01. um 10 Uhr in Roringen
  • am 29.01. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 29.01. um 18 Uhr in Nikolausberg (Dr. Hans-Joachim Merrem)
  • am 12.02. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
Über "Allein durch Gnade" predigt Pastor Gert Liebenehm:
  • am 22.01. um 10 Uhr in Nikolausberg
  • am 29.01. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
  • am 12.02. um 10 Uhr in Roringen
  • am 12.02. um 11.15 Uhr in Herberhausen
  • am 19.02. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
Über "Allein durch die Schrift" predigt Esther Gosebruch-Seelig:
  • am 22.01. um 10 Uhr in St. Petri-Weende
  • am 12.02. um 10 Uhr in der Christophorusgemeinde
  • am 19.02. um 10 Uhr in Nikolausberg
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Bild: Overdick

"Siehst du mich?"

(17.01.2017) Der Kirchenkreis Göttingen bietet für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen einen Gottesdienst zum Beginn des 2. Schulhalbjahres an. Unter dem Motto "Siehst du mich?" wird den Leitfragen "Nehmen wir uns gegenseitig noch wahr?" und "Sieht mich jemand in dem was mich wirklich bewegt?" nachgegangen.
In einer Zeit, die von großer Verunsicherung geprägt ist, brauchen Menschen Aufmerksamkeit füreinander und gegenseitige Unterstützung. Auch an Schulen besteht die Gefahr, dass die Gemeinschaft in sich gegenseitig abgrenzende, geschlossene Gruppen zerfällt.
Der Gottesdienst findet am Mittwoch, dem 1. Februar 2017 um 19 Uhr im Chorraum der St. Johanniskirche statt und wird von Lehrkräften verschiedener Schulformen vorbereitet. Er nimmt das Motto des diesjährigen Kirchentages in Berlin und Wittenberg "Du siehst mich" aus dem 1. Buch Mose auf.
Die Predigt hält Pastor Torsten-Wilhelm Wiegmann, Beauftragter für Kirche und Schule im Sprengel Hildesheim-Göttingen. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Rüdiger Brunkhorst, dem Popularkirchenmusiker des Kirchenkreises Göttingen.
Nach dem Gottesdienst gibt es Gesprächsmöglichkeiten bei einer Suppe Im Gemeindehaus der St. Johannisgemeinde.
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Bild: Kulturbüro

Bachkantaten zu Lutherliedern

(12.01.2017) Göttinger Chöre und Kantoreien beginnen am kommenden Wochenende mit einem ganz besonderen Projekt. Mit Unterstützung des Kirchenkreises und des Kulturbüros Göttingen führen sie im Reformationsjubiläumsjahr alle Kantaten von Johann Sebastian Bach auf, denen Lieder von Martin Luther als Textgrundlage dienen.
Am kommenden Sonntag, dem 15. Januar 2017, singt um 11.30 Uhr im Gottesdienst in der Universitätskirche St. Nikolai der Universitätschor der Georg-August-Universität die Kantate „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (BWV 178).
Superintendent Friedrich Selter als Schirmherr schreibt in einem Vorwort zu diesem Projekt: "Auch in der Musik hat sich die Reformation verwirklicht. Martin Luther übersetzte nicht nur die Bibel ins Deutsche, sondern fasste auch für ihn zentrale theologische Gedanken in Lieder. Er dichtete mehr als 30 Choräle und komponierte teilweise auch die Melodien dazu. Der Kirchenkreis Göttingen unterstützt diese Reihe geistlicher Musik und fördert damit zugleich, dass hier eine Kooperation Göttinger Chöre und Kantoren auch über Konfessionsgrenzen hinaus entstanden ist – Grenzen, die beim Musizieren und bei der Verkündigung des Evangeliums keine Rolle mehr spielen."
Alle Termine im Überblick:
Sonntag • 15. Januar 2017 • 11.30 Uhr • St. Nikolaikirche:
Wo Gott der Herr nicht bei uns hält (BWV 178)
Sonntag • 22. Januar 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Ein feste Burg (BWV 80)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 10.00 Uhr • Stephanuskirche:
Herr Gott, dich loben wir (BWV 16)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 16.00 Uhr • St. Jacobikirche:
Mit Fried und Freud (BWV 125)
Samstag • 4. März 2017 • 18.30 Uhr • Citykirche St. Michael:
Ach Gott, vom Himmel sieh darein (BWV 2)
Sonntag • 5. März 2017 • 10.00 Uhr • St. Petrikirche Grone:
Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir (BWV 131)
Sonntag • 26. März 2017 • 11.00 Uhr • St. Martinkirche:
Aus tiefer Not (BWV 38)
Ostersonntag • 16. April 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Christ lag in Todesbanden (BWV 4)
Sonntag • 25. Juni 2017 • 11.30 Uhr Universitätskirche St. Nikolai:
Erhalt uns Herr, bei deinem Wort (BWV 126)
Samstag • 11. November 2017 • 20.00 Uhr • St. Pauluskirche:
Christ, unser Herr zum Jordan kam (BWV 7)

(-> Flyer mit allen Terminen zum Download)
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Bild: Dennis Jarvis, Halifax, Canada • CC BY-SA 2.0

"I will follow him" – Wiederaufnahme des GospelMusicals

(10.01.2017) Schon zu Lebzeiten war sie eine Legende und wurde wie eine Heilige verehrt. Am 4. September 2016 ist sie – 19 Jahre nach ihrem Tod – heiliggesprochen worden: Mutter Teresa.
Manche werden sich mit "Heiligen" schwer tun, aber es gibt eine einfache Erklärung: Heilige sind Nobelpreisträger des Glaubens. Sie haben außergewöhnliche Leistungen vollbracht. So, wie Mutter Teresa, deren Lebensgeschichte beeindruckend ist. "Ich will Jesus folgen" war ihr Lebensmotto.
Mit dem Musical "I will follow him" will der Gospelchor ToGether diese Lebensgeschichte würdigen. In bewährter Form wird die Geschichte Mutter Teresas durch gespielte Szenen und viele Lieder "erzählt". Zu hören sind "Let it be" von den Beatles, "Heal the world" von Michael Jackson und ein Lied von den Puhdys. Dazu kommen bekannte Lieder wie "I will follow him" aus dem Film "Sister Act" sowie Gospelsongs.
"I will follow him" greift drängende Fragen auf, die in unserer Zeit hochaktuell sind: Warum wirkte Mutter Teresa als Christin in einem hinduistisch-muslimischen Umfeld? Warum beschäftigte sie sich mit sich selbst überlassenen Kindern, mit Sterbenden und gesellschaftlich Ausgegrenzten? Wie sah ihr christliches Menschenbild aus? Das Musical versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden und Verantwortung für den Menschen zu benennen.
Das Musical ist im November 2016 uraufgeführt worden. Es wird vom Chor ToGether unter der Leitung von Gosia Borrée, gemeinsam mit der Projektband, die unter der Leitung von Rüdiger Brunkhorst agiert aufgeführt. Michael Borrée, von dem die Idee und das Script sind, führte Regie. Alle Beteiligten haben bei den ersten Aufführungen erfahren, dass Mutter Theresas Funke überspringt und ihre Botschaft "Menschen, gleich welcher Religion, sind dazu berufen, zu lieben und geliebt zu werden. Jeder kann dazu beitragen, diese Welt zu heilen!" mit nach Hause genommen wird.
Auftrittsorte und -termine:
3. Februar 2017 • 19.30 Uhr: Pancratiuskirche Barterode
4. Februar 2017 • 19.30 Uhr: Corvinuskirche Göttingen
11. Februar 2017 • 19.30 Uhr: Citykirche St. Michael Göttingen
12. Februar 2017 • 18.00 Uhr: Bethlehemgemeinde, Göttingen
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Bild: Andreas Overdick

"Das war der echte Weihnachtsmann"

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer erfüllen Weihnachtswünsche
(02.01.2017) Die Mitarbeitenden des Diakonieverbandes Göttingen staunten nicht schlecht, als sie die unzähligen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum in der Kantine der Gothaer Versicherungen in Göttingen sahen. "Es sind genau 118. Somit hat sich etwa ein Viertel unserer Beschäftigten am Standort Göttingen in diesem Jahr an der Charity-Tree-Weihnachtsaktion beteiligt. Und: Die Geschenke sind alle für Sie!", freute sich Sabine Wegener aus dem Personalbereich der Gothaer Versicherungen.
Mit leuchtenden Augen nahmen die Mitarbeitenden des Diakonieverbandes Göttingen die Geschenke entgegen. "Eine tolle Aktion! Es ist faszinierend, wie viele Mitarbeitende der Gothaer an Menschen denken, die wenig haben!", kommentiert Christina Wehrmann, Mitarbeiterin der Kirchenkreissozialarbeit Göttingen die Übergabe. Matthias Schökel, Mitarbeiter der Bahnhofsmission Göttingen ergänzt: "Na, wenn das mal nicht der 'richtige' Weihnachtsmann ist, der uns hier besucht! So viele Geschenke für die Leute, die zu uns in die Einrichtungen kommen! Die werden sich freuen!"
Nach der erfolgreichen Weihnachtswunsch-Aktion des letzten Jahres hat die Gothaer Versicherung auch in diesem Jahr ihre Mitarbeitenden zur Charity-Tree-Weihnachtsaktion eingeladen. Motivation ist es, die Wünsche von sozial Benachteiligten zu erfüllen und nicht nur an sich, sondern auch an diese Menschen zu denken.
An den Standorten Göttingen, Hamburg, Köln und Stuttgart hingen in der Adventszeit Wunschkarten an Pinwänden, die zur Erfüllung eines Wunsches ausgesucht werden konnten. Bis zum vierten Advent war Zeit, die Päckchen zu packen und unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Wie im letzten Jahr ist auch 2016 der Wunschpartner der Gothaer in Göttingen der Diakonieverband Göttingen. "Wir informieren, beraten und unterstützen Menschen, die in Not, Krisen oder sozial schwierigen Verhältnissen leben. Viele von ihnen können noch nicht mal an Weihnachten denken, so schlecht geht es Ihnen! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer denken an die Menschen, an denen der wirtschaftliche Wohlstand vorbeizieht. Durch diesen Akt der christlichen Nächstenliebe werden Hilfsbedürftige nicht vergessen. Danke!", so Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen.
Mit den Spenden der Gothaer-Weihnachtsaktion werden in diesem Jahr Menschen bedacht, die von der Bahnhofsmission, der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, der Kirchenkreissozialarbeit, dem Migrationszentrum oder der Straßensozialarbeit begleitet und unterstützt werden.
Geschäftsführer Jörg Mannigel dankte in einem Schreiben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gothaer Versicherung. (-> Dankesschreiben)
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Bild: Göttinger Stadtkantorei

"Aufbruch"
mit Bernd Eberhardt, Orgel

(29.12.2016) Silvesterabend, am Sonnabend, dem 31. Dezember 2016 spielt Bernd Eberhardt von 22 bis 23 Uhr ein Orgelkonzert in der St. Johanniskirche, Johanniskirchhof in Göttingen.
Die Besuchenden erwartet die Orchestersuite "Die Planeten" (op. 32) des englischen Komponisten Gustav Holst, die in den Jahren 1914 bis 1916 entstand. Bei dieser spätromantischen Programm-Musik kommen der Mars als Kriegsbringer, die Venus als Friedensbringerin, der Jupiter als Bote der Fröhlichkeit und alle anderen Planeten vor. Die Orgelfassung, bei der die monumentalen Klangeffekte des Werks ihre Wirkung nicht verfehlen werden, stammt von Peter Sykes.
Das zweite Werk des Abends ist die Titelmusik zum Film "Star Wars", geschrieben vom international erfolgreichsten Filmmusikkomponisten unserer Zeit: John Williams. Bernd Eberhardt selbst hat dieses Werk für Orgel arrangiert.
Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.
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Bild: Andreas Overdick

Veränderungen in Gremien
der Landeskirche und des Kirchenkreises

(16.12.2016) Die Landessynode der Landeskirche Hannovers hat die Mitglieder des Kirchensenats neu gewählt. Gunda-Marie Meyer, Vorsitzende des Kirchenkreistages Göttingen und ehemaliges Mitglied der Synode ist eine von vier Senatorinnen und Senatoren, die aus den Reihen der Mitglieder der Landeskirche gewählt worden sind. Neben diesen ergänzen den Senat drei gewählte Mitglieder der Landessynode. Die Amtsdauer von Friederike Dauer, Gunda Dröge, Alwin Pfanne, Hans-Heinrich Gronau, Klaus Kastmann, Knut Laemmerhirt und Gunda-Marie Meyer beträgt sechs Jahre. Außerdem gehören Vertreterinnen und Vertreter aller kirchenleitenden Organe zum Senat. Neben Landesbischof Ralf Meister sind die Präsidentin des Landeskirchenamtes, der Präsident der Landessynode, der Vorsitzende des Landessynodalausschusses, ein geistliches Mitglied des Landeskirchenamtes und ein Landessuperintendent vertreten.
Der Kirchensenat gehört zu den sechs obersten Entscheidungsgremien der Landeskirche und hat weit reichende Aufgaben und Befugnisse. Unter anderem wirkt er an allen landeskirchlichen Gesetzen mit und darf Verordnungen mit Gesetzeskraft erlassen. (-> weitere Informationen zum Senat)

Im Kirchenkreis Göttingen hat es im Kirchenkreisvorstand Veränderungen gegeben. Neu, auf Vorschlag des Kirchenkreisvorstandes vom Kirchenkreistag gewählt, ist Hildgund Broda, die den Platz von Gernot Gebbert aus Waake einnimmt, der aus persönlichen Gründen ausgeschieden ist. Broda ist Mitglied des Kirchenvorstandes der St. Johannisgemeinde Göttingen und hat viele Erfahrungen und Erlebnisse kirchlicher Arbeit gesammelt. Sie ist die Tochter von Pastor im Ruhestand Rudolf Schmidt und der ehemaligen Vorsitzenden des Kirchenkreistages Ulrike Schmidt-Glawatz.

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Bild: Simone Liedtke

Taufe einmal anders

(13.12.2016) Mit der Taufe werden Menschen in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Oft geschieht dieser „Vereinsbeitritt“ in einem extra dafür geplanten Gottesdienst oder im Hauptgottesdienst am Sonntag. Ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie!
Damit das „Erlebnis Taufe“ noch einprägsamer für den Täufling, seine Familie, aber auch für die aufnehmende Kirchengemeinde ist, gibt es im Kirchenkreis Göttingen Tauffeste, die unter freiem Himmel stattfinden
Die Kirchengemeinden Kreuz, Stephanus und St. Martin feiern am Pfingstsonntag, dem 4. Juni 2017 um 11 Uhr ein gemeinsames Tauffest auf den Schillerwiesen. Nach einem gelungenen Auftakt 2015 wollen die drei Gemeinden der Kirchenregion Göttingen-Süd erneut ein Tauffest unter freiem Himmel feiern: mit der Taufe von Kindern und Erwachsenen und einer Tauferinnerung für alle, die schon getauft sind. Ein sehr persönlicher Moment inmitten einer fröhlich feiernden Gottesdienstgemeinde! So wird Glaube lebendig erfahrbar und dieser besondere Tag für Groß und Klein unvergesslich.
In der Region Friedland-Obernjesa (FriedO) findet am 18. Juni 2017 ein Tauffest auf dem Gut Besenhausen statt, bei dem direkt an der Leine mit Leinewasser getauft wird. Im Anschluss an den Gottesdienst, der um 11 Uhr beginnt, sind alle Gemeindemitglieder und Tauffamilien herzlich zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Den Gottesdienst gestalten Pastorin Christine Wackenroder, Pastorin Dr. Dagmar Henze und Pastor Philipp Hocher gemeinsam. Für musikalische Unterstützung sorgen Michael Grabbe und der Posaunenchor Reckershausen.
Interesse an einer Taufe auf den Schillerwiesen? Wenn Sie zu einer Kirchengemeinde der Region Göttingen-Süd gehören, melden Sie sich einfach telefonisch: Kreuz-Telefon: (0551) 71160, Stephanus-Telefon: (0551) 797679-10, St. Martin-Telefon: (0551) 791100. Die Anmeldungen für die Taufen in der Region FriedO geschehen über die beiden Pfarrbüros in Friedland (Telefon: (05504) 437, E-Mail: pfarramt.friedland@evIka.de) und Obernjesa (Telefon: (05509) 343, E-Mail: pfarramt@oberniesa.de).
Taufe ist ein Symbol dafür, dass Menschen mit Gott verbunden sind und dass er sie auf ihrem Lebensweg begleitet. Taufe ist ursprünglich und lebensspendend – ihre Kraft lässt sich besonders in der Natur unmittelbar spüren.
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Bild: Petra Broistedt, Sola und Friedrich Selter am Stand © Foto: Andreas Overdick

Glühwein und mehr vor St. Johannis

(09.12.2017) Während des Göttinger Weihnachtsmarktes gibt es zwischen der St. Johanniskirche und dem Gemeindehaus einen Stand, an dem der Verein "Aufbruch St. Johannis" heiße Getränke zur Verkostung anbietet. Die Mitglieder des Vereins unterstützen mit ihrem Engagement die Renovierung der St. Johanniskirche.
Den Betreibern geht es aber nicht nur um Glühwein und Kirchensanierung. "Wir wollen auf dem Weihnachtsmarkt mit dabei sein, dessen Angebot erweitern und mit den Leuten über 'Gott und die Welt' ins Gespräch kommen. Kirche gehört in dieser Stadt einfach dazu!", so Superintendent Friedrich Selter, der am heutigen Freitagnachmittag den Ausschank am Stand übernahm. An seiner Seite, als tatkräftige Unterstützung: Petra Broistedt, Dezernentin für Kultur und Soziales der Stadt Göttingen.
"Klar, Glühwein gibt es auch an vielen anderen Ständen, aber hier kann man einfach mal in lockerer Atmosphäre mit Göttinger Prominenten reden!", meinte die 24jährige Julia, die heute zu den ersten Gästen gehörte.
"Promis" werden auch in den nächsten Tagen Superintendent Selter bei seiner Arbeit am Stand begleiten. Am Montag um 18 Uhr schenkt er gemeinsam mit Prof. Dr. Friedrich Schöndube, dem Direktor für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen, Getränke aus. Am Dienstag ist ab 19.30 Uhr Dechant Wigbert Schwarze von der Katholischen Kirche mit dabei.
Eventuelle Überschüsse des Standes werden für die Sanierung der Kirche verwendet. Mit dem Ziel einer "Öffnung der Kirche" soll ein neues, weitreichendes Angebot im Herzen der Göttinger Innenstadt entstehen. Eine Aktualisierung und Neuinterpretation des historischen Titels "Rats- und Marktkirche" öffnet den Horizont für eine neue "Bürgerkirche" mit vielfältigen Möglichkeiten und interessanten Angeboten, die sowohl für die Kirchengemeinde als auch für den Kirchenkreis und die Göttinger Gesellschaft geschaffen werden.