Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Bild: Heiko Stellmach, Hannover

Plastiken und Skulpturen
in der Friedenskirche

(21.03.2017) Bis zum 25. April 2017 ist in der Friedenskirche Göttingen, Auf dem Hagen 21, die Wanderausstellung "Bernward und Michael" zu sehen, die Werke von dem Künstler und Pastor Hans-Jürgen Kutzner zeigt. Sie wird in einem Gottesdienst am Sonntag, dem 26. März 2017 um 11 Uhr eröffnet. Beim anschließenden Empfang ist der Künstler anwesend.
Kutzner, geboren 1951, hat nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer Theologie, Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften studiert und ist künstlerisch seit Ende der 1960er Jahre tätig. Seit 2014 arbeitet er im "Zentrum für Qualitätsentwicklung im Gottesdienst" im Michaeliskloster in Hildesheim.
Die Ausstellung zeigt Plastiken und Skulpturen in Anlehnung an Bischof Bernward von Hildesheim, der zur Zeit der Ottonen eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik spielte. Er vereinigte in sich außerdem die Spiritualität benediktinischen Mönchtums mit einem vitalen und schöpferischen Interesse an Baukunst, Plastik und Malerei.
Bernward mochte die Engel. Als seinen besonderen Schutzpatron hatte er sich den Erzengel Michael erwählt, den er auch zum Namensgeber der Michaeliskirche in Hildesheim erwählte.
Von Hildesheim über Rom nach Hannover kommend, macht die Ausstellung nun auf dem Gelände der ehemaligen Pfalz Grona in Göttingen Station. Dort verbrachte der junge Bernward Jahre einer ersten Unterweisung durch seinen Onkel.
Bernwards Erbe verpflichtet, bildet Kutzners Bemühen um einen zeitgemäßen Beitrag zur lkonografie dieses Themas den Kern dieser Ausstellung. Kutzner über Kutzer: "Ich bin ein Augenmensch. Die Augen offen zu halten für alles: Dieser Grundgedanke bestimmte von Anfang an auch meine Auseinandersetzung mit dem Material Holz."
Geöffnet ist die Ausstellung werktags von 9 bis 15 Uhr. Gruppen und Führungen können im Gemeindebüro unter der Telefonnummer (0551) 61175 angemeldet werden.
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Bild: St. Jacobi

Sichtlich evangelisch:
Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901

(17.03.2017) Die St. Jacobigemeinde Göttingen eröffnet im Gottesdienst am Sonntag, dem 26. März 2017, um 10 Uhr, die Ausstellung "Sichtlich evangelisch: Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901". Sie ist bis zum 23. Juli 2017 täglich geöffnet (Mo-Do 11-16 Uhr, Fr-So 11-18 Uhr). Weitere Informationen zum Begleitprogramm finden Sie im downloadbaren FLYER.
Wichtige Ereignisse der Göttinger Reformationsgeschichte 1529/30 sind in den Fenstern im Südschiff der Kirche dargestellt. Das erste zeigt die Störung einer altgläubigen Prozession am Bartholomäustag 1529 durch die evangelisch gesinnten Wollenweber. Das zweite erinnert an die Einführung der Göttinger Kirchenordnung 1530. Ein drittes Fenster zeigte den Auszug der Mönche aus dem Paulinerkloster und den Einzug der Schüler ins Paedagogium (Vorgänger der Universität und des Max-Planck-Gymnasiums). Dieses Fenster wurde bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört. Darüber hinaus wurde die Kirche mit einem betont evangelischen Bildprogramm in den Chorraumfenstern ausgestattet.
In der Ausstellung erläutern Poster mit Texten, historischen Fotos und Dokumenten und Detailaufnahmen der Fenster dieses Bildprogramm. Erstmals werden die Glasmaler vorgestellt, die auch die übrigen Innenstadtkirchen St. Albani, St. Johannis und St. Marien und andere Kirchen der Region mit Buntglasfenstern ausgestattet haben.
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Bild: Michael Borrée

Passionsandachten mit van Gogh

(12.03.2017) In diesem Jahr haben die Passionsandachten, die jedes Jahr in der Kirchenregion Friedland-Obernjesa (FriedO) angeboten werden, ein außergewöhnliches Thema: "Vincent van Gogh – ein Leben in Leidenschaft". An vier Abenden wird Diakon Michael Borrée dabei das Leben Vincent van Goghs in den Mittelpunkt seiner Gedanken stellen. Er betrachtet ihn als "verzweifelten Gottsucher", als "leidenschaftlichen Prediger", als "Franziskus der Bergleute", als "liebenden Samariter", als "im Leben Gescheiterten" und als "begnadeten Maler".
Die vier Andachten sind donnerstags im Gemeindehaus Groß Schneen, Am Mühlenberg, 37133 Friedland-Groß Schneen immer um 19 Uhr. Die Andachtsreihe beginnt am 16. März 2017 und wird am 23. März, 30. März und 6. April fortgesetzt.

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Bild: St. Petri Weende

NachtKirche mit "Starken Frauen"

(07.03.2017) Bei der nächsten NachtKirche in Weende kommen Frauen der Reformation zu Wort. Am Freitag, dem 24. März 2017 um 21 Uhr lesen in der St. Petrikirche, Petrikirchstraße, Pastorin Esther Gosebruch-Seelig, Christine und Friedrich Kofahl und Gabriele Prang Texte von Ursula von Münsterberg, Katharina Zell, Argula von Grumbach und Elisabeth von Braunschweig-Calenberg-Göttingen.
Diese Frauen, die ihren Männern den Rücken gestärkt, sie tatkräftig unterstützt und von der Haushaltsführung entlastet haben, wurden in der männlich geprägten Reformationsgeschichte weitgehend vergessen. Nur wenige erlangten zu ihrer Zeit Beachtung oder politische Wirksamkeit. Den Texten dieser "Starken Frauen der Reformation" werden an diesem Abend passende Bibelstellen zur Seite gestellt.
An der Orgel spielt Elizabeth Henking van Horne Choralvorspiele zu Liedern von Martin Luther und Elisabeth Cruciger.
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Vortragsreihe
"Juden und Christen – 500 Jahre nach der Reformation."

In der Kreuzkirchengemeinde, Immanuel-Kant-Straße 46 in Göttingen, findet an drei Abenden eine Vortragsreihe statt. Unter dem Titel „Juden und Christen – 500 Jahre nach der Reformation.“ versuchen die beiden Veranstalterinnen – die Kreuzkirchengemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit – im Reformationsjubiläumsjahr eine Ortsbestimmung.
Unter dem Titel „Die EKD, Paulus und die Juden“ stellt Prof. Dr. Florian Wilk am Mittwoch, dem 22. März 2017 dar, wie die Evangelische Kirche in Deutschland an der Erneuerung ihres Verhältnisses zum Judentum gearbeitet hat. Wilk ist am Seminar für Neues Testament an der Theologischen Fakultät in Göttingen tätig.
Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken, langjähriger Leiter des Instituts „Kirche und Judentum“ in Berlin, hat sich als Thema „Martin Luthers Stellung zu den Juden“ gegeben. Er versucht am Mittwoch, dem 29. März 2017 die Spannbreite zu umschreiben, in der sich die Auseinandersetzung um Luthers Stellung zu den Juden bewegt. Der ehemalige Professor für Neues Testament stellt sich dem schwierigen Erbe, das der Reformator im Blick auf das Judentum hinterlassen hat und sucht zugleich nach Perspektiven der Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden.
Am Mittwoch, dem 5. April 2017 erhebt Dr. Gabor Lengyel, Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinden Hannover und Göttingen seine Stimme. Unter dem Motto „Reformationsjahr 2017 - Eine jüdische Stimme im Dialog mit dem Christentum“ berichtet der seit Mitte der achtziger Jahre im christlich-jüdischen Dialog engagierte Lehrbeauftragte der Leibniz-Universität Hannover von der Entwicklung und den Veränderungen in der Verhältnisbestimmung zwischen Juden und Christen.

Die drei Abende beginnen alle um 19:30 Uhr. Nach dem jeweiligen Vortrag besteht die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch.
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Bild: Merx

Klinikseelsorge bietet Musikprogramm

(25.01.2017) Die Klinikseelsorge an der Asklepios-Psychiatrie Niedersachsen GmbH veranstaltet in Göttingen das Projekt "Musik als Ressource in der seelsorglichen und spirituellen Praxis im Krankenhaus". In diesem Rahmen ist jetzt der Flyer für das erste Halbjahr 2017 veröffentlicht worden. Die Veranstaltungen zeigen verschiedene Facetten der Musik und eröffnen unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten. So gibt es Werkstätten für Klang, Rhythmus, Stimme und Lieder, in denen die einzelnen Elemente der Musik entdeckt weden können.
In der Veranstaltung "Singen und Schweigen" für Menschen mit Chorerfahrung können die Teilnehmenden herausfinden, welche Klänge in ihnen angelegt sind und zu ihnen passen. Sie können sich selbst als "klingenden Menschen" erleben.
Außerdem gibt es Gospel- und Liedermacherkonzerte mit den "Street Doves", dem Gospelchor "ToGether" und dem Liedermacher David Bosem. Der Kantatengottesdienst mir der Bachkantate "Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn" rundet das Programm ab.
(-> Der Veranstaltungsflyer zum Download)
Im Jahr 1866 wurde auf dem Leineberg in Göttingen die "Königliche Landesirrenanstalt" in Betrieb genommen. Inspiriert von klösterlichen Vorbildern und im neugotischen Baustil errichtet, entstand ein bis heute unverändert erhaltenes Gebäudeensemble von großer architektonischer Harmonie. Die Lukaskirche beeindruckt durch ihre sorgfältig renovierten Buntglasfenster und eine kunstvoll gestaltete Holzdecke. Im Jahr 2016 konnte das Asklepios Fachklinikum Göttingen, das heute das Gebäudeensemble nutzt, das 150-jährige Jubiläum der Psychiatrie in Göttingen feiern.
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Bild: Kulturbüro

Bachkantaten zu Lutherliedern

(12.01.2017) Göttinger Chöre und Kantoreien beginnen am kommenden Wochenende mit einem ganz besonderen Projekt. Mit Unterstützung des Kirchenkreises und des Kulturbüros Göttingen führen sie im Reformationsjubiläumsjahr alle Kantaten von Johann Sebastian Bach auf, denen Lieder von Martin Luther als Textgrundlage dienen.
Am kommenden Sonntag, dem 15. Januar 2017, singt um 11.30 Uhr im Gottesdienst in der Universitätskirche St. Nikolai der Universitätschor der Georg-August-Universität die Kantate „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (BWV 178).
Superintendent Friedrich Selter als Schirmherr schreibt in einem Vorwort zu diesem Projekt: "Auch in der Musik hat sich die Reformation verwirklicht. Martin Luther übersetzte nicht nur die Bibel ins Deutsche, sondern fasste auch für ihn zentrale theologische Gedanken in Lieder. Er dichtete mehr als 30 Choräle und komponierte teilweise auch die Melodien dazu. Der Kirchenkreis Göttingen unterstützt diese Reihe geistlicher Musik und fördert damit zugleich, dass hier eine Kooperation Göttinger Chöre und Kantoren auch über Konfessionsgrenzen hinaus entstanden ist – Grenzen, die beim Musizieren und bei der Verkündigung des Evangeliums keine Rolle mehr spielen."
Alle Termine im Überblick:
Sonntag • 15. Januar 2017 • 11.30 Uhr • St. Nikolaikirche:
Wo Gott der Herr nicht bei uns hält (BWV 178)
Sonntag • 22. Januar 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Ein feste Burg (BWV 80)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 10.00 Uhr • Stephanuskirche:
Herr Gott, dich loben wir (BWV 16)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 16.00 Uhr • St. Jacobikirche:
Mit Fried und Freud (BWV 125)
Samstag • 4. März 2017 • 18.30 Uhr • Citykirche St. Michael:
Ach Gott, vom Himmel sieh darein (BWV 2)
Sonntag • 5. März 2017 • 10.00 Uhr • St. Petrikirche Grone:
Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir (BWV 131)
Sonntag • 26. März 2017 • 11.00 Uhr • St. Martinkirche:
Aus tiefer Not (BWV 38)
Ostersonntag • 16. April 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Christ lag in Todesbanden (BWV 4)
Sonntag • 25. Juni 2017 • 11.30 Uhr Universitätskirche St. Nikolai:
Erhalt uns Herr, bei deinem Wort (BWV 126)
Samstag • 11. November 2017 • 20.00 Uhr • St. Pauluskirche:
Christ, unser Herr zum Jordan kam (BWV 7)

(-> Flyer mit allen Terminen zum Download)
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Bild: Simone Liedtke

Taufe einmal anders

(13.12.2016) Mit der Taufe werden Menschen in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Oft geschieht dieser „Vereinsbeitritt“ in einem extra dafür geplanten Gottesdienst oder im Hauptgottesdienst am Sonntag. Ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie!
Damit das „Erlebnis Taufe“ noch einprägsamer für den Täufling, seine Familie, aber auch für die aufnehmende Kirchengemeinde ist, gibt es im Kirchenkreis Göttingen Tauffeste, die unter freiem Himmel stattfinden
Die Kirchengemeinden Kreuz, Stephanus und St. Martin feiern am Pfingstsonntag, dem 4. Juni 2017 um 11 Uhr ein gemeinsames Tauffest auf den Schillerwiesen. Nach einem gelungenen Auftakt 2015 wollen die drei Gemeinden der Kirchenregion Göttingen-Süd erneut ein Tauffest unter freiem Himmel feiern: mit der Taufe von Kindern und Erwachsenen und einer Tauferinnerung für alle, die schon getauft sind. Ein sehr persönlicher Moment inmitten einer fröhlich feiernden Gottesdienstgemeinde! So wird Glaube lebendig erfahrbar und dieser besondere Tag für Groß und Klein unvergesslich.
In der Region Friedland-Obernjesa (FriedO) findet am 18. Juni 2017 ein Tauffest auf dem Gut Besenhausen statt, bei dem direkt an der Leine mit Leinewasser getauft wird. Im Anschluss an den Gottesdienst, der um 11 Uhr beginnt, sind alle Gemeindemitglieder und Tauffamilien herzlich zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Den Gottesdienst gestalten Pastorin Christine Wackenroder, Pastorin Dr. Dagmar Henze und Pastor Philipp Hocher gemeinsam. Für musikalische Unterstützung sorgen Michael Grabbe und der Posaunenchor Reckershausen.
Interesse an einer Taufe auf den Schillerwiesen? Wenn Sie zu einer Kirchengemeinde der Region Göttingen-Süd gehören, melden Sie sich einfach telefonisch: Kreuz-Telefon: (0551) 71160, Stephanus-Telefon: (0551) 797679-10, St. Martin-Telefon: (0551) 791100. Die Anmeldungen für die Taufen in der Region FriedO geschehen über die beiden Pfarrbüros in Friedland (Telefon: (05504) 437, E-Mail: pfarramt.friedland@evIka.de) und Obernjesa (Telefon: (05509) 343, E-Mail: pfarramt@oberniesa.de).
Taufe ist ein Symbol dafür, dass Menschen mit Gott verbunden sind und dass er sie auf ihrem Lebensweg begleitet. Taufe ist ursprünglich und lebensspendend – ihre Kraft lässt sich besonders in der Natur unmittelbar spüren.