Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Bild: Charlotte Scheller

Kirchenkreis-Herbstgottesdienst

(18.10.2017) Am Sonntag, dem 5. November 2017 ist um 15.30 Uhr in der St. Marienkirche Göttingen, Groner-Tor-Straße/Neustadt der alljählich stattfindende Herbstgottesdienst für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und die ganze Gemeinde.
Erinnern Sie sich an die Gute Luise oder an Williams Christ? An den Geschmack von Birnen, Bohnen und Speck? An das Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland"? Birnen stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes, der zum achten Mal im Kirchenkreis Göttingen gefeiert wird.
Im Gottesdienst wird an Vertrautes angeknüpft. Die liebevoll geschmückte Kirche, bekannte Volks- und Kirchenlieder, der Duft der Früchte des Herbstes und eine kurze Meditation sprechen Sinne und Gemüt an. Die musikalische Gestaltung haben die Waaker Harmonika-Freunde übernommen. Nach dem Gottesdienst, der eine gute halbe Stunde dauern wird, gibt es im Gemeindesaal Kaffee, Kuchen und Musik.
Bei der gesamten Veranstaltung stehen geschulte Helferinnen zur Seite, die bei Bedarf gern angesprochen werden können.
Mit dem Auto ist die St. Marienkirche über die
Goetheallee/Neustadt zu erreichen. Direkt an der Kirche steht ein Parkplatz zur Verfügung. Auf Wunsch werden Interessierte auch abgeholt. Dazu bitte bis zum Freitag, dem 27. Oktober 2017, 14 Uhr, bei der Demenzhilfe Göttingen, Tel. 0551 37073970 anmelden.
Die Gestaltung und Durchführung der Veranstaltung haben die Demenzhilfe Göttingen und das Herbstgottesdienst-Team mit Pastorin Charlotte Scheller übernommen.
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Bild: Christoph Schönbeck, NOMINE e.V.

Orgelentdeckertage für Kinder

(16.10.2017 • LaKi) Vom 23. bis 31. Oktober 2017 bieten Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker bei den Orgelentdeckertagen für Kinder Orgelführungen, Kinderkonzerte, Musikandachten und Aktionen rund um die "Königin der Instrumente" an. Zu den insgesamt 33 Einzelveranstaltungen in 18 Kirchen in Niedersachsen werden über 2.000 Schülerinnen und Schüler und Kindergartenkinder erwartet. Veranstaltet werden die Orgelentdeckertage, die nach der Premiere im letzten Jahr zum zweiten Mal stattfinden, von VISION KIRCHENMUSIK, dem Musikvermittlungsprojekt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, und der Orgelakademie Stade e.V..
"Im letzten Jahr haben wir viele begeisterte und berührende Rückmeldungen von den Kindern bekommen. Manche von ihnen haben zum ersten Mal in ihrem Leben Orgelmusik gehört – oder überhaupt eine Kirche betreten. Deshalb freuen wir uns, dass sich die Orgelentdeckertage in diesem Jahr über eine ganze Woche erstrecken und an vielen unterschiedlichen Orten in Niedersachsen stattfinden", sagt Silke Lindenschmidt von VISION KIRCHENMUSIK.
Orgeln verfügen über eine außerordentliche Klangfülle. Verantwortlich dafür sind einzelne Register, d.h. Pfeifengruppen mit jeweils eigenem Klang, die je nach Bedarf kombiniert werden können. Im Gegensatz zum Klavier wird die Orgel außerdem nicht nur mit den Händen, sondern auch mit den Füßen gespielt. So erreicht sie einen großen Tonumfang, der andere Instrumente bei weitem übertrifft. Dieser Klangreichtum macht die Orgel zu einem besonders vielfältigen Instrument. "Gerade in der Klangvielfalt liegt der Reiz für die Kinder. Im Kindergarten- und Grundschulalter nähern sie sich dem Instrument spielerisch an und haben so eine positive Erstbegegnung mit einem Instrument, das in ihrer Lebenswelt sonst kaum noch vorkommt", erklärt Silke Lindenschmidt die Intention der Orgelentdeckertage.
In Göttingen gibt es am 26. Oktober 2017 in der St. Johanniskirche, Johanniskirchhof 2 Orgelführungen für Kinder mit Bernd Eberhardt. Hierzu kann man sich unter: info@stadtkantorei.de anmelden.
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Bild: Andreas Overdick

Göttinger Kirchennacht 2017

(06.10.2017) Am Freitag, dem 20. Oktober 2017 findet erstmalig die Göttinger Kirchennacht statt. Die St. Jacobi- und die St. Johannisgemeinde präsentieren ihr umfangreiches Angebot mit vielen Mitwirkenden.
So beginnt um 18 Uhr in der  St. Jacobikirche die "LutherNacht", in der es unter anderem um Luthers Lieder "Vater unser im Himmelreich" (18 Uhr) und "Ein feste Burg ist unser Gott" (20 Uhr) gehen wird. "Was mir dieses Lied bedeutet" werden Superintendentin i.R. Christa Gerts-Isermeyer (18 Uhr) und Pastorin Adelheid Ruck-Schröder (20 Uhr) erzählen. Stefan Kordes spielt dazu die Orgel.
Um 19 Uhr wird PD Dr. Christian Scholl über "Aufregende Bilder – C. F. Lessings Hus-Gemälde" referieren, und um 21 Uhr ist die Lesung "Luther als Seelsorger in seinen Briefen" mit Pastor Harald Storz.
In der St. Johanniskirche beginnt das Programm um 19 Uhr mit dem Posaunenchor St. Johannis unter der Leitung von Clemens Cornelius Brinkmann. Die zweite Zeile des bekannten Lutherliedes "Ein feste Burg ist unser Gott" "Ein gute Wehr und Waffen?" steht als Frage über diesem einstündigen Konzert.
Um 20 Uhr schließt sich eine öffentliche Probe der Göttinger Stadtkantorei an, bei der Teile des Oratoriums "Emmaus" von Carl Rütti – der Auftragskomposition der Göttinger Stadtkantorei zum Reformationsjubiläum – zu hören sein werden.
Die Swinging Amatörs spielen ab 21 Uhr Jazz und Swing mit Leidenschaft. Das Ensemble "La Sprezzatura" (Anne Sabin, Gambe und Andreas Düker, Laute) musizieren um 22 Uhr zum Telemann-Jahr. Bernd Eberhardt spielt um 23 Uhr "Bach zur Nacht" an der großen Ott-Janke-Orgel, bevor Superintendent Friedrich Selter den Segen zur Nacht sprechen wird.
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Bild: Sieglinde Erben-Rickelt

"Bist du sicher, Martinus?"

(06.10.2017) Am 19. Oktober 2017 um 19.30 Uhr liest im Moritz-Jahn-Haus am Thie in Geismar, gegenüber der Kirche St. Martin, Sieglinde Erben-Rickelt die Tischreden der Katharina von Bora. Kurzfristig konnten die Kirchengemeinden Kreuz, St. Martin und Stephanus diese Szenische Lesung noch im Rahmen des Reformationsjubiläumsjahres nach Göttingen holen.
Während Luthers Frau Katharina den Brotteig knetet, denkt sie über ihre Beziehung zu ihrem Mann nach. Grundlage dieses Stückes ist das Buch "Wenn du geredet hättest, Desdemona" von Christine Brückner. Diese ungehaltenen Reden ungehaltener Frauen liest und spielt die Schauspielerin nach.
Auf der Bühne knetet Erben-Rickelt tatsächlich Teig! Die daraus gebackenen Brötchen gibt es in der Pause der Veranstaltung, deren Eintritt nichts kostet. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

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Bild: GFEG

Wiederentdeckte Kantaten

(02.10.2017) In der Göttinger Universitätsbibliothek ist ein umfangreicher Bestand an Handschriften mit Kantaten wenig bekannter Komponisten vorhanden, die von Arne zur Nieden zur Wiederaufführung ausgewählt und ediert werden. Diese Musik erklingt nach über 300 Jahren nun erneut in zwei Gottesdiensten. Am Sonnabend, dem 7. Oktober 2017 um 18 Uhr in einem Gottesdienst in der Klosterkirche Mariengarten und am Sonntag, dem 8. Oktober 2017 um 10 Uhr in einem Gottesdienst in der St. Martinskirche in Geismar. Die Kantate "Wer Gott will dort ewig sehen" von Johann Cyriakus Kieling (1670-1727) und eine Missa brevis in g-moll eines unbekannten Komponisten werden zu hören sein. Es spielt das Vokal- und Instrumentalensemble der Georg-Friedrich-Einicke-Gesellschaft (GFEG) unter der Leitung von Andreas Jedamzik.
Die GFEG wurde 2013 in Göttingen gegründet. Ihr Zweck ist die ideelle und materielle Förderung der Erforschung, Edition und Aufführung von Werken unbekannter, mitteldeutscher Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts. Ein wichtiger Teil der Arbeit der Gesellschaft ist die Aufführung dieser Werke. Damit steht sie in der Tradition der mitteldeutschen Adjuvantenchöre. Der Bach-Schüler Georg Friedrich Einicke lebte 1710–1770 und war unter anderem als Kantor in Nordhausen tätig.
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Bild: Junges Theater

St. Johannis trifft Junges Theater

(02.10.2017) Gespräche und Getränke erwarten die Besuchenden der Vorstellung des JUDAS von Lot Vekemans am 13. Oktober 2017 in der St. Johanniskirche Göttingen. Bereits um 19 Uhr wird Pastor Gerhard Schridde mit dem Intendanten des Jungen Theaters, Nico Dietrich in das Thema und die Inszenierung einführen, die Besonderheiten der Arbeit in einer Kirche erläutern und die Kooperation von Kirche und Theater erörtern.
Um 20 Uhr schließt sich die Aufführung mit Jan Reinartz an. Danach bietet sich Raum und Zeit zur Begegnung aller Zuschauenden mit den an der Aufführung beteiligten Akteuren in der Kirche.
Informationen zum Stück und zu weiteren Aufführungen sind unter www.junges-theater.de zu finden. Der Kartenverkauf ist telefonisch unter: 0551 495015 oder per E-Mail an kasse@junges-theater.de möglich.
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Bild: EEB/KBW

Ökumenischer Studientag "Spiritualität"

von Gisbert Nolte, Referent der Katholischen Kirchen im Dekanat Göttingen und Pädagogischer Mitarbeiter in der Bildungsstätte St. Martin

(30.09.2017) Am Samstag, dem 23. September 2017, unternahmen die Evangelische Erwachsenenbildung Südniedersachsen und das Katholische Bildungswerk Göttingen gemeinsam den Versuch eines spirituellen Brückenbaus.
Würden sich die Brückenköpfe treffen und aneinander fügen oder würden sie aneinander vorbeigehen? Würden sich Menschen im positiven Falle darauf trauen oder doch lieber auf der bekannten eigenen Seite verbleiben. Welche spirituellen Andachtsformen wären gut ökumenisch vertretbar, wenn man niemanden aus der Brüdergemeinschaft von Taize gewinnen kann. Ein spannendes Experiment, das im Vorfeld viele Fragen aufwarf und auf interessierte Besucherinnen hoffte...
(-> WEITERLESEN)
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Bild: St. Johannisgemeinde

Eingerollte Segel und volle Fahrt

Kirchen- und Staatsschiffe im Medienkrieg der Reformationszeit
(30.09.2017) Am Sonnabend, dem 21. Oktober 2017 wird um 11 Uhr in der St. Johanniskirche in Göttingen die Ausstellung "Eingerollte Segel und volle Fahrt – Kirchen- und Staatsschiffe im Medienkrieg der Reformationszeit" eröffnet.
Neben einem Rundgang durch die Ausstellung mit Prof. Dr. Stephan Leibfried und Pastor i.R. Wolfgang Winter, den Kommentatoren der Bilder, referiert Prof. Dr. Thomas Kaufmann von der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen über "Ermächtigung der Laien zum Handeln – Zum Erbe der frühen Reformation heute".
Der Bilderzyklus aus dem 16. Jahrhundert zeigt den Prozess der Konfessionalisierung des Christentums, die Etablierung des homogenen Konfessionsstaates und schließlich das allmähliche Auseinandertreten von Politik und Religion. Kirchenschiffe und Staatsschiffe trennen sich voneinander und steuern eigene Kurse in Richtung moderner Kirchlichkeit und Staatlichkeit. Die Ausstellung sit eine Leihgabe der Bremischen Evangelischen Kirche und der Universität Bremen.
Die Vernissage wird von der Göttinger Stadtkantorei (Leitung Bernd Eberhardt) und Angelika Campos de Melo musikalisch gestaltet. Die Ausstellung wird bis zum 18. November 2017, mittwochs bis samstags 11-16 Uhr und sonntags 11-13 Uhr in der St. Johanniskirche zu sehen sein.
(-> Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung)
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Bild: Jan Fragel

Gäste aus Nicaragua in Bovenden

(28.09.2017) Am Donnerstag, dem 21. September 2017 sind sie im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Bovenden angekommen: Die Gäste aus Nicaragua.
Nach fast eintägiger Reise ging es gleich musikalisch los. Am Ende der Probe des Kirchenchores Bovenden sangen die Chormitglieder mit den Gästen gemeinsam zwei Abendlieder. Thematisch werden sich die jungen Menschen aus der Partnerschaftsarbeit zwischen der evangelischen Kirche in Nicaragua und dem Kirchenkreis Göttingen mit dem Thema: "Flucht und Fluchtursachen – von Krieg bis Klimawandel" beschäftigen. Und als Highlight ist geplant, mit einen Wagen beim Erntedankumzug dabei zu sein.
Am Sonntag haben die Nicaraguanerinnen und Nicaraguaner beim Gottesdienst in der St. Martini-Kirche mitgewirkt. Gemeinsam mit dem ehemaligen Bovendener Diakon Lothar Weiß, vier jugendlichen Flüchtlingen aus Syrien, Eritrea und Libyen und einem Sozialarbeiter aus Lenglern haben die Gäste aus Nicaragua heftig über "Flucht und Fluchtursachen" gesprochen und sich über allgemeine Themen wie Schule, Ausbildung und Lieblingssport ausgetauscht. In den nächsten Tagen wird es in gleicher Besetzung um die Dokumentation von Fluchtgeschichten aus Europa und Nicaragua gehen.
Alle aktuellen Informationen sind auf der Seite www.ev-kirche-bovenden.wir-e.de zu finden.
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Bild: Wikipedia

Variationen – Vortrag und Konzert

(28.09.2017) Am Sonnabend, dem 7. Oktober 2017 ist um 18 Uhr ein Vortrag mit anschließendem Konzert. Der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Konrad von der Universität Würzburg referiert in der St. Johanniskirche Göttingen über "Die Reformation in der Musik des 19. Jahrhunderts".
Danach spielt das Kattermäng-Quartett von Felix Mendelssohn Bartholdy die Reformationssinfonie Nr. 5 op. 107 in einer Bearbeitung für vier Instrumentalisten von Friedrich Hermann (1828-1907), einem Schüler Mendelssohns.
Das Kattermäng-Quartett sind der Geiger Oliver Kipp, die Violoncellistin Katharina Troe sowie Michael und Barbara Schäfer am Klavier zu vier Händen. Der Name des Quartetts leitet sich von "à quatre mains", der französischen Bezeichnung für "vierhändig" ab, die Johannes Brahms gern als "Kattermäng" verballhornte.
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