Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Bild: DenisProduction.com | ©: Fotolia.de

Ehrenamtliche
in der Arbeit mit Senioren

(21.11.2017) Zum ersten Mal kamen die in den Kirchengemeinden ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Arbeit mit Senioren im Kirchenkreis Göttingen zusammen. Sie trafen sich am 17. November 2017 in der Göttinger Thomasgemeinde, um bei diesem Fachtag über die Frage, was thematisch in der Arbeit vor Ort angeboten werden kann, ins Gespräch zu kommen. Fragen wie "Woher bekomme ich Impulse?" und "Wie machen es die Anderen?" standen dabei im Mittelpunkt.
Nach einer Andacht von Pastor Markus Wackernagel und einem Grußwort von Superintendent Friedrich Selter referierte Diakon Horst-Dieter Büshel, Referent für die Arbeit mit Älteren im Haus kirchlicher Dienste Hannover über die Veränderungen des Altersbildes unter dem Motto "Grau sind nur die Haare!" und verteilte an die Teilnehmenden eine Mappe mit Materialien und Gruppenstundenentwürfen.
Danach stellte Kerstin Remane, Geschäftsführerin der Evangelischen Erwachsenenbildung Südniedersachsen, Möglichkeiten der finanziellen Förderung von Veranstaltungen vor.
Die 24 Teilnehmenden äußerten in einer Schlussrunde den Wunsch nach einer Wiederholung, um sich über Themen und Methoden austauschen zu können. Wackernagel und Diakon Henry Wörmcke, die Beauftragten des Kirchenkreises für die Arbeit mit Senioren, griffen diese Idee auf und planen nun ein Treffen für April 2018.
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Bild: KfdS

"Kirche für die Stadt" ausgezeichnet

(18.11.2017) Das Kirchenmagazin "Kirche für die Stadt", der Gemeindebrief der sechs Göttinger Innenstadtgemeinden Corvinus, St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis, St. Marien und Thomas hat den ersten Gemeindebriefpreis der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gewonnen. Dieser mit 1500 Euro dotierte Preis wurde gestern vom Jurymitglied Hendrik Brandt, Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) überreicht. "'Kirche für die Stadt' hat eine andere 'Flughöhe'. Man blickt über Kirchengrenzen hinaus, auch auf weltliche Dinge, lässt mal örtliche Bundestagsabgeordnete zu Wort kommen und beteiligt sich an der Stadtdiskussion. Der Gemeindebrief ist grundsolide, nicht antiquiert, aber auch nicht überkandidelt.", so Brandt in seiner Laudatio und überreichte Preis und Urkunde an Hildgund Broda (St. Johannis), Pastor Martin Hauschild (St. Albani), Michaela Schaefer (Corvinusgemeinde), Christian Schräder (St. Johannis) und Pastor Harald Storz (St. Jacobi). Superintendent Friedrich Selter gehörte zu den ersten Gratulanten. Er beglückwünschte das Redaktionsteam zu dieser Anerkennung. Sie sei Bestätigung dafür, dass sich sorgfältige Redaktionsarbeit und gekonnte Aufmachung lohne. "Ich selbst habe schon viele positive Rückmeldungen auf Artikel und Themen des Magazins erhalten. Mein Eindruck ist, dass Veranstaltungen, die in 'Kirche für die Stadt' beworben werden, besser besucht sind als andere. Dass mit diesem besonderen Gemeindebrief kirchliche Themen Stadtgespräch werden, freut mich besonders! Für mich ist 'Kirche für die Stadt' ein Beispiel dafür, wie sich gemeinsames Engagement von Kirchengemeinden einer Region in Zusammenarbeit mit Einrichtungen unseres Kirchenkreises lohnt." Selter bezieht sich in seinem letzten Satz auf die Entstehungsgeschichte des Magazins, bei der der Öffentlichkeitsarbeitsreferent und Freiwilligenmanager Andreas Overdick entscheidend mitgewirkt hat. Mitgemacht haben bei dem Wettbewerb insgesamt 188 Gemeindebriefe der Landeskirche. Der zweite und dritte Preis gingen an Gemeindebriefe in Osnabrück. Weiter gab es sieben Sonderpreise für Beiträge zum Thema "Reformation", Fotoauswahl, geistliches Wort oder Andacht besonderes inhaltliches Format wie Lyrik, Witz, Glosse, etc., Reportage, Kinderseite und Jugendseite.
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Bild: (v.l.n.r.) Tochter Mia, Ehefrau Sabine, Sandra Jordan und Tochter Emma | Foto: Tanja Temme, © HNA

Martin Lange wird Bürgermeister

(14.11.2017) Seit letztem Sonntag steht fest: Martin Lange, Abteilungsleiter der Personalabteilung des Kirchenkreisamtes Göttingen-Münden wird neuer Bürgermeister von Trendelburg. Im ersten Wahlgang setze sich der 36jährige mit mehr als 60% der abgegebenen Stimmen gegen seine Mitbewerber Manuel Zeich und Christa Stiegenroth durch. Der parteilose Lange zeigte sich überwältigt von diesem eindeutigen Ergebnis.
In der ca. 5.100 Einwohner zählenden Kleinstadt Trendelburg wird der Bürgermeisterposten hauptberuflich ausgeübt. Aus diesem Grund verlässt Lange im nächsten Jahr das Kirchenkreisamt Göttingen-Münden. "Wir verlieren mit Martin Lange eine Persönlichkeit, die nicht nur in 'seiner' Personalabteilung beliebt ist. Wir brauchen solch engagierte Menschen wie Lange in Kirche und Gesellschaft. Darum wünsche ich ihm weiterhin Durchhaltevermögen, offene Ohren für 'seine' Bürgerinnen und Bürger, Tatkraft, Mut und Gottvertrauen", so Christina Klett, Leiterin des Kirchenkreisamtes Göttingen-Münden.
Lange, dankbar für die vielen Glückwünsche, die ihn bis heute erreicht haben, sieht eine neue Herausforderung im Bürgermeisteramt. "Für Menschen etwas tun" ist für ihn schon immer Leitsatz und Motivation gewesen. So war es als Mitarbeiter im Kirchenkreisamt Göttingen-Münden und so soll es auch im Rathaus und auf den Straßen von Trendelburg sein. Lange: "Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. In den letzten Wochen und Monaten vor der Wahl habe ich tolle Erfahrungen sammeln können und viele großartige Menschen aus Trendelburg kennengelernt. Daher kann ich nun erst recht aus vollem Herzen sagen, dass die Kandidatur für das Bürgermeisteramt definitiv die richtige Entscheidung für mich war. Der Gedanke daran, dass ich dafür im nächsten Jahr viele an Herz gewachsene Mitstreiter zurücklassen werde, fällt mir aber nicht leicht. Wie sagt man so oft? Mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge."
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Bild: Weltgedenktag

"Worldwide Candle Lighting" –
Gedenktag für verstorbene Kinder

(14.11.2017) Überall auf der Welt sind Menschen eingeladen, am 2. Sonntag im Dezember um 19 Uhr Ortszeit Kerzen anzuzünden und so aller verstorbenen Kinder zu gedenken. Ziel dieser Aktion, die es seit 1997 gibt ist es, einen Lichtstrahl von Zeitzone zu Zeitzone einmal um den Erdball zu schicken.
In Göttingen wird an die verstorbenen Kinder in einer ökumenischen Andacht erinnert. Sie ist am Sonntag, dem 10. Dezember 2017 in der St. Petrikirche in Weende, Petrikirchstraße.
Dieser Gedenktag geht auf eine Initiative von Eltern in den USA zurück, die damit 1996 begonnen haben. In Göttingen laden dazu die evangelische und katholische Klinikseelsorge am Universitätsklinikum, die Kirchengemeinde St. Petri und der Regenbogen-Gesprächskreis (Verein für trauernde Eltern) ein.

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Bild: Elisabeth von Calenberg-Göttingen – Ölgemälde, Kunstmuseum Stockholm, Schloss Gripsholm

Es muss Freiheit geben

Die Einführung der Reformation im Calenberger Land
(10.11.2017) Am Dienstag, dem 28. November 2017, um 19.30 Uhr hält Prof. Dr. Hans Otte einen Vortrag in der St. Christophoruskirche in Reinhausen. Der ehemalige Direktor des Landeskirchlichen Archivs Hannover und außerplanmäßiger Professor für niedersächsische Kirchengeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen erzählt von der Einführung der Reformation im Calenberger Land und schildert dies dynamische Ereignis bis zur Festigung des Protestantismus kurz vor der Wende zum 17. Jahrhundert.
An verschiedenen Orten, so auch im Calenberger Land, begannen etliche eine Erneuerung der Kirche zu fordern. Vorreiter dabei waren die Städte, sehr früh schon Göttingen, sowie einzelne Ritter für ihre Patronatskirchen.
Herzogin Elisabeth von Calenberg trat ihre Regierung im Fürstentum 1540 an und förderte die Reformation im Land entscheidend. 1542 erließ sie eine Kirchenordnung, darin wurden die Grundprinzipien einer evangelischen Kirche dargestellt.
Elisabeth hatte allerdings nur die Vormundschaft für ihren katholischen Sohn Erich inne und musste ihm 1545 die Herrschaft übergeben; damit kam die Bewährungsprobe für die evangelischen Einwohner des Lands. Es gelang ihnen, den evangelischen Glauben festzuhalten, auch gegen den Druck des katholischen Kaisers und des Herzogs Erich.
Reformation heißt nichts anderes als die Wiederentdeckung der christlichen Freiheit. Für viele Reformatoren und Reformatorinnen war sie das zentrale Motiv, sich für den evangelischen Glauben zu entscheiden.
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Bild: Plakat

Der Messias – Glaube oder Aufgabe?

(09.11.2017) Am ersten Adventswochenende kommt es zu zwei Konzerten mit dem PetriChor-Weende. Am Sonnabend, dem 2. Dezember 2017 in der Klosterkirche Nikolausberg und am darauffolgenden Sonntag in der St. Petrikirche Weende, jeweils um 18 Uhr, führt der Chor den "Messiah" – Oratorium in drei Teilen (gekürzt) (HWV 56) von Georg Friedrich Händel auf. Der PetriChor Weende musiziert gemeinsam mit dem Göttinger Barockorchester unter der Leitung von Martin Kohlmann. Die Soli übernehmen Charlotte Diekmann (Sopran), Svenja Rissiek (Alt), Simon Jass (Tenor) und Michael Humann (Bass).
In einer Mitteilung des Chores heißt es zum Konzert: "Im dritten Teil des Oratoriums bezieht sich Händel auf die Briefe des Paulus an die Korinther. Die Wandlung vom Saulus zum Paulus verdeutlicht einmal mehr die Möglichkeit – gerade in Zeiten der weltweiten religiösen Radikalisierung und Verhärtung – statt 'Auge um Auge. Zahn um Zahn' an die Vision von Toleranz, Vertrauen und Verzeihen zu glauben. Hinter der Aussage des Oratoriums versteckt sich in erster Linie keine Glaubensfrage, sondern eine permanente Aufgabe für die heutige Zeit."
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Bild: Jürgen Erbach

"Untaten an Unorten = Unart"
in der Klosterkirche Nikolausberg

(09.11.2017) Die Ausstellung "Untaten an Unorten = Unart" wird vom 12. Bis zum 30. November 2017 in der Klosterkirche St. Nikolaus in Göttingen-Nikolausberg zu sehen sein. Sie eröffnet neue Perspektive auf Nazi-Gedenkstätten und ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Gottesdienst zum Volkstrauertag am Sonntag, dem 19. November 2017, um 10 Uhr, beschäftigt sich mit der Ausstellung. Auch der Fotograf Professor Dr.-Ing. Jürgen Erbach steht für Gespräche zur Verfügung.
In der Nacht des 20. April 1945 geschah in der Schule am Bullenhusener Damm in Hamburg-Rothenburgsort ein entsetzliches Verbrechen an 20 jüdischen Kindern. Die vielmehr zufällige Gewissheit über dieses schreckliche Ereignis vor mehr als 70 Jahren inspirierte Erbach, Hochschullehrer an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Holzminden (HAWK), zu einem außergewöhnlichen Fotoprojekt. Gemeinsam mit zwei Bronzefiguren des mittelhessischen Künstlers Heinrich Janke, "Die Betende" und "Der Gebeugte", machte er sich auf die Suche nach weiteren Schauplätzen der Gräueltaten des Nazi-Deutschlands und bereiste am Ende insgesamt 24 Gedenkstätten, die uns heute an die Untaten des Regimes und an das Leid der Opfer erinnern. Auf seiner Reise, die ihn durch ganz Deutschland  bis ins Anne-Frank-Haus nach Amsterdam führte, platzierte Jürgen Erbach seine beiden „Mitreisenden“ vor Krematoriumsöfen, Galgen, Gefängniszellen, Aufmarschhöfen, Fleischerhaken und anderen Symbolorten – oder wie er sie nennt: "Unorten". Beim Betrachten der entstandenen Fotografien soll eine Brücke der Versöhnung entstehen.
Weitere Informationen über dieses Fotoprojekt gibt es unter www.untaten-an-unorten.de.
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Festgottesdienst "500 Jahre Reformation"

(06.11.2017) Am Reformationstag, dem 31. Oktober 2017 hat der Kirchenkreis Göttingen einen Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum in der St. Johanniskirche Göttingen gefeiert.
Mehr Besuchende als erwartet strömten vor Beginn um 11 Uhr in die Kirche, so dass kurzerhand beschlossen wurde, den Gottesdienst um 13 Uhr zu "wiederholen".
In den Tagen danach gab es kritische Anmerkungen und ganz viel Anerkennung und Dank, auch wegen der Spontaneität und den Mut, den Gottesdienst zweimal zu feiern.
Wunsch vieler Gottesdienstbesuchenden ist es, die Texte des Gottesdienstes noch einmal nachlesen zu können. Diesem Wunsch kommt der Kirchenkreis gern mit dem downloadbaren Dokument nach.
Dokument: 2017_10_31_reformat... (PDF)
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Bild: Elke Reichardt

"Martin & Martin" –
ein ökumenisches Martins-Fest

(03.11.2017) Der Martinstag wird in diesem Jahr am 12. November 2017 in Roringen ökumenisch gefeiert. Das Fest beginnt um 17 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst der Evangelischen Kirchenregion 5 KiNO (5 Kirchen im NordOsten) gemeinsam mit der katholischen St. Vinzenzgemeinde. In der St. Martinskirche Roringen werden Martin von Tours (der Heilige Martin) und Martin Luther miteinander ins Gespräch kommen. Was sie sich zu sagen haben im Gottesdienst zu hören sein. Anschließend gegen 18.00 Uhr wird das Fest im Dorfgemeinschaftshaus, Lange Straße 4, mit Wein, Bier und Essen weitergefeiert. Den Abend gestalten musikalisch die "Saitenschneider".
Neben den schon zur Tradition gewordenen gemeinsamen Himmelfahrtsgottesdiensten ist mit diesem Martins-Fest dem Wunsch vieler Gemeindeglieder nach weiteren ökumenischen Gottesdiensten und Festen in der Region entsprochen worden.
Die Kirchengemeinden bieten einen Busshuttle um 16.30 Uhr von der Christophoruskirche, Theodor-Heuss-Straße, und um 16.40 Uhr von der St. Vinzenzkirche, An der St. Vinzenz-Kirche, an. Rückfahrt des Busses ist gegen 21.00 Uhr.
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Reformationsgottesdienst X2

(31.10.2017) Damit hatte im Kirchenkreis Göttingen keine und keiner gerechnet. Vorsichtige Schätzungen gingen von 500-600 Gottesdienstbesuchenden am Reformationstag aus. Dass es nun aber ungefähr drei mal so viele wurden, freute alle Beteiligten und vor allen Dingen die Kirchenkreisleitung mit Superintendent Friedrich Selter an der Spitze.
Kurzerhand beschlossen die Mitwirkenden, den Gottesdienst um 13 Uhr nochmals zu feiern. Viele von denen, die beim ersten Gottesdienst um 11 Uhr abgewiesen werden mussten, kamen trotzdem um 13 Uhr nochmals zur St. Johanniskirche. Genauso feierlich wie beim ersten, ging es auch beim zweiten Gottesdienst in der wieder voll besetzten Kirche zu.
Parallel zum Gottesdienst in St. Johannis gab es einen Kindergottesdienst in der auch voll besetzten St. Marienkirche.
Informationsstände ergänzten das Programm in der St. Johanniskirche.

Hier ein paar Fotoimpressionen:

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Bild: Andreas Overdick

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