Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Bild: Kirchenkreis

Wechsel an der Spitze des Kirchenkreisamtes Göttingen-Münden
Abschied von Amtsleiterin Christina Klett

Es war für die Leitungsgremien der Evangelisch-lutherischen Kirchenkreise Göttingen und Münden ein kleiner Schock, als ihnen Christina Klett bereits im Oktober vergangenen Jahres eröffnete, dass sie aus persönlichen Gründen aus ihrem Dienst ausscheiden wolle. Aber man brachte ihr dabei auch viel Verständnis und Anerkennung entgegen. Jetzt wird sie in einem Gottesdienst in St. Nikolai, in unmittelbarer Nähe des Kirchenkreisamtes, verabschiedet. Am Mittwoch, dem 20. März, um 12.30 Uhr, werden Superintendent Friedrich Selter und die stellvertretende Superintendentin des Kirchenkreises Münden, Almuth de Buhr-Böckmann, sie von ihrem Amt entpflichten.

Christina Klett leitete das Kirchenkreisamt Göttingen-Münden seit 11 Jahren. Die 52-jährige ist in Marburg geboren und wuchs in Bad Bederkesa und Braunschweig auf. Nach einer  Ausbildung zur staatlich geprüften Wirtschaftsassistentin qualifizierte sie sich anschließend  mit dem Abschluss als Diplom Verwaltungswirtin für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst. Bis zur Jahrtausendwende war sie Sachbearbeiterin für Gemeindefinanzen im Landeskirchenamt der Braunschweigischen Landeskirche. Danach wechselte sie ins Landeskirchenamt der Hannoverschen Landeskirche und war dort vier Jahre lang Rechnungsprüferin. Seit 2004 war sie Sachbearbeiterin für den Kirchenkreis Göttingen und stellvertretende Amtsleiterin im örtlichen Kirchenkreisamt, bis sie 2008 dessen Leitung übernahm. „Genauso wie ich über 10 Jahre mit vollem Herzen, aller Kraft und auch Liebe das Kirchenkreisamt geleitet habe, habe ich entschieden, meinen Schwerpunkt im Leben noch einmal zu verschieben“, sagt Christina Klett. „Dazu gehören Lebensträume, die erfüllt werden wollen, Verschobenes, das nachholt werden will und neue Perspektiven, die sich noch entwickeln müssen.“ Und sie ist sich sicher, dass sich eine dazu passende berufliche Zukunft auch noch finden wird. Bei aller Traurigkeit über den bevorstehenden Abschied bewundert Selter diese mutige Entscheidung. „Aber wir verlieren mit Frau Klett eine unglaublich gute und hochanerkannte Mitarbeiterin und Führungskraft.“ Umfassende Sachkompetenz, Umsicht und Menschlichkeit sind Eigenschaften, die er an ihr besonders schätzt. „Sie hat aber auch dafür gestanden, dass unsere Verwaltung ganz bewusst ein Teil von Kirche ist. Bei ihr habe ich immer eine gute Portion Gottvertrauen gespürt.“ Dieses nehme er auch bei ihrer jetzigen Entscheidung war, sich nochmal neu aufzustellen.

Die Nachfolge in der Amtsleitung wird Steffen Creydt übernehmen. Mitglieder der Kirchenkreisvorstände aus Göttingen und Münden haben den bisherigen stellvertretenden Leiter des Kirchenkreisamtes unter vielen Bewerbern ausgewählt. Seine Einführung wird am Donnerstag, 9. Mai, um 14.00 Uhr in St. Johannis erfolgen.

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In Vorbereitung auf das nächste Kirchenparlament der hannoverschen Landeskirche

Landessuperintendent Eckhard Gorka lud zur konstituierenden Sitzung der Wahlvorstände für die Wahl zur 26.Landessynode ein

In der evangelischen Kirche wird Mitbestimmung auf allen Ebenen gelebt. Vor Ort haben die Kirchenvorstände entscheidende Bedeutung in den Kirchengemeinden. Sie wurden im vergangenen Jahr neu gewählt. Auf der mittleren Ebene sind es die Kirchenkreistage und die ihnen zugehörigen Gremien, die Verantwortung tragen. Für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers als Gesamtkörper schließlich erfüllt die Landessynode die parlamentarische Funktion. Sie berät und beschließt den Haushalt, ihre Ausschüsse diskutieren aktuelle Themen. Sie bestimmt die Weichenstellungen für die Zukunft. Ihr Plenum tagt zweimal im Jahr in der Henriettenstiftung an der Marienstraße in Hannover. Jeweils im Frühling und im Herbst treffen sich die Synodalen dort im großen Tagungssaal für zweieinhalb Tage.

Auch aus dem Sprengel Hildesheim-Göttingen werden in der neu zu wählenden Landessynode, die in der Zählung der Reihenfolge die 26. sein wird, wieder Synodale aus dem Süden Niedersachsens dabei sein. Sie repräsentieren das Gebiet zwischen Hann.-Münden und Peine. Gewählt werden sie in diesem Frühjahr in den zwei Wahlbezirken des Sprengels. Für jeden dieser muss es einen Wahlvorstand geben. Zu deren konstituierender Sitzung hatte jetzt Landessuperintendent Eckhard Gorka ins Michaeliskloster Hildesheim eingeladen. Als leitendem Geistlichen des Sprengels obliegt es ihm, den ersten Vorbereitungsschritt zu organisieren. Die Wahl als solche wird dann durch die ehrenamtlich arbeitenden Wahlvorstände mit Unterstützung der Kirchenverwaltung organisiert.

Im Hildesheimer Michaeliskloster konnte der Landessuperintendent dafür Vertretungen aus fast allen neun Kirchenkreisen des Sprengels begrüßen. Nach einer eingehenden Vorstellung führte Christian Castel, Superintendent des Amtsbezirks Elze im Kirchenkreises Hildesheimer Land-Alfeld und Mitglied der Landessynode, in die Arbeit des Gremiums ein. Er selbst hat zwei synodalen Legislaturperioden von jeweils sechs Jahren Dauer angehört. Nach nunmehr 12 Jahren als Synodaler werde er sich allerdings nicht ein drittes Mal zur Wahl aufstellen lassen, so Castel. Im Anschluss an seinen Vortrag wählten die Vertretungen der Kirchenkreise dann die Wahlvorstände ihrer Bezirke.

Für den Wahlkreis III (Kirchenkreise Hameln, Hildesheimer Land-Alfeld, Hildesheim-Sarstedt und Peine) wurde Frau Gisela Meyer-Menk aus Hildesheim zur Vorsitzenden des Wahlvorstands bestimmt, unterstützt wird sie von Karl-Gerhard Giffhorn aus Ilsede-Solschen als Stellvertreter. Im Wahlkreis IV (Kirchenkreise Göttingen, Harzer-Land, Holzminden-Bodenwerder, Münden und Leine-Solling) steht Herr Heinz Rüngeling aus Scheden-Dankelshausen dem Wahlausschuss vor, an seiner Seite als Stellvertreterin Ulrike Schmidt-Glawatz aus Göttingen.


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Bild: LKA

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Bild: WGT

Kommt, alles ist bereit!

Zum Weltgebetstag 2019 aus Slowenien

„Kommt, alles ist bereit”: Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden die slowenischen Frauen ein zum Weltgebetstag am 1. März 2019. Ihr Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies Slowenien zwischen Alpen und Adria. Der Gottesdienst soll alle miteinander verbinden – besonders mit jenen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen in ihrem Titelbild symbolträchtig umgesetzt. In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen damit zum Mitmachen beim Weltgebetstag auf.  

Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen.

Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottesdienst ein. „Kommt, alles ist bereit“ unter diesem Motto geht es im Jahr 2019 besonders um Unterstützung dafür, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen können“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. 

Am 1. März 2019 werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen.

Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.

Anmerkung: Text von Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V. ( gekürzt von K. Ebener)

Gottesdienste in und um Göttingen:

Innenstadt:

Reformierte Gemeinde: Fr. 16 GD zum Weltgebetstag 1, 18.30 GD zum Weltgebetstag 2                                                                                          

5 Kirchen im Nord-Osten:

Roringen: Fr. 18 Ökumenischer GD (Ök. Runde/Pn. Charlotte Scheller)

St. Petri-Weende: Fr. 17 Weltgebetstag für Kinder (P. Vielhauer/Diakonin Schander), 18 Weltgebetstag (Merle Fastenrath/Team) 

Südstadt:

St. Martin: Fr. 17.30 Weltgebetstags-GD. im Wohnstift (Frau Heidhues/Frau Eichenberg/Team), 18 Weltgebetstags-GD. in Maria Frieden (Frau Schiedeck/Team)  

Weststadt:

Bethlehem: Fr. 18 Weltgebetstag (Team)

Elliehausen: Fr. 18.45 Weltgebetstag

Holtensen: Fr. 18 Weltgebetstag 

Adelebsen:

Adelebsen: Fr. 18 Weltgebetstag im kath. Pfarrheim

Güntersen:  Fr. 19 Weltgebetstag (Team) 

Bovenden/Nörten:

Harste: Fr. 17 Weltgebetstag (Vorbereitungsteam)

Nörten: Fr. 18.30 Weltgebetstag in der Waisenhaus-Kapelle (Ökum. Team) 

Friedland:

Mollenfelde: Fr. 19 GD zum Weltgebetstag (WGT-Team)

Obernjesa: Fr. 18 GD zum Weltgebetstag (Pn. Dr. Henze/WGT-Team) 

Gleichen:

Diemarden: Fr. 18 GD zum Weltgebetstag (Astrid Teipel/Team)

Klein Lengden: Fr. 19 GD zum Weltgebetstag

Weißenborn: Fr. 18.30 Weltgebetstag (Team) 

Radolfshausen:

Landolfshausen: Fr. 19 Ökum. Weltgebetstag mit Abendessen

Rosdorf:

Settmarshausen: Fr. 18 Weltgebetstag (Frauenteam)

 


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Bild: Rüdiger Götz

Pastorin Elke Reichardt wird verabschiedet

Sonntag, dem 24. Februar, um 14 Uhr,
in der Christophoruskirche.

Eine Berufsära geht zu Ende: Nach über dreißig Dienstjahren geht die beliebte Weender Pastorin, Elke Reichardt, in den Ruhestand. In den zurückliegenden zwanzig Jahren hat sie in der Christophorus-Gemeinde Dienst getan. Davor war sie einschließlich ihres Probedienstes fast elf Jahre Pastorin in Dransfeld. Ihr Vikariat hat sie im März 1986 in der St. Marienkirche bei Pastor Rudolf Schmidt begonnen.

Die 1964 geweihte Christophoruskirche hatte es der in Wilhelmshaven geborenen Pastorin gleich angetan. Sie mag das Bergende der kargen Mauern. Und zugleich mag sie die offene Gemeinde. Menschen verschiedener Nationalitäten, Altersgruppen, Lebensweisen treffen sich hier und feiern Gottesdienste – immer wieder auch international. Mit ihrer Kreativität und ihrem Humor – Stichwort „Frau Blaschke“ – gewinnt sie die Herzen der Menschen, denen sie auch in schweren Zeiten als Seelsorgerin zur Seite steht. Ein besonderes Talent hat sie für die Gestaltung von Gottesdiensten, in die sie gerne Ehrenamtliche oder auch gleich die ganze Gemeinde mit einbezieht. Dies gelingt ihr auch bei den regelmäßigen Andachten in der benachbarten Diakonie Christophorus, wo sie ganz enge Beziehungen zu den Bewohnern aufbaut.

Auch die Kindergartenarbeit liegt ihr besonders am Herzen. Achtzehn Jahre hatte sie den Vorsitz im KiTa-Ausschuss des Kirchenkreises und hob den KiTa-Verband ihrer Region mit aus der Taufe. Auch sonst engagierte sie sich im Kirchenkreis: Sechs Jahre gehört sie dem Kirchenkreisvorstand an.

Die Entwicklung von Regionen innerhalb des großen fusionierten Kirchenkreises Göttingen trieb sie in ihrem Bereich voran und prägte das vertrauensvolle und verlässliche Miteinander der Region der „Fünf Kirchen im Nord-Osten“, kurz und liebevoll „5 KiNO“ genannt.

Als man im Advent 2006 im Kirchenkreis überlegte, die Christophoruskirche zu schließen, nachdem dort das Dach einzustürzen drohte, war sie es, die sich zusammen mit anderen für den Erhalt einsetze. So wird die Kirche und Gemeinde noch lange nach ihrer Verabschiedung am kommenden Sonntag dankbar mit der Persönlichkeit ihrer langjährigen Pastorin Elke Reichardt verbunden bleiben.

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Kirchenkreisvorstand neu gewählt

Bei seiner konstituierenden Sitzung am Dienstag, dem 5. Februar 2019, wählte der Kirchenkreistag auch den Kirchenkreisvorstand (KKV) neu. Aber "neu" ist immer relativ. Immerhin wurden alle bisher amtierenden Kirchenvorstandsmitglieder wiedergewählt. Nur der Platz, der durch den Rücktritt von Frau von Breitenbuch aus persönlichen Gründen, freigeworden war, wurde tatsächlich neu besetzt durch Dr. Christian Reparon.
Die Wiederwahl darf der KKV als Zeichen der Wertschätzung seiner bisher geleisteten Arbeit sehen und zugleich des Vertrauens, auch künftig die Anliegen des Kirchenkreises engagiert und transparent zu gestalten und verwalten.
Auf dem Foto sehen Sie von links: Pastorin Wiebke Vielhauer (Waake, Ebergötzen), Steffen Magerhans (St. Martin-Geismar), Pastor Detlef Lönneker (Kreuzkirche), Bettina Briesemeister (Atzenhausen), Martin Arendt (Lenglern), Hildgund Broda (St. Johannis), Bernd Leonhardt (Friedens), Superintendent Friedrich Selter, Dr. Christian Reparon (Groß Ellershausen, Hetjershausen, Knutbühren), Stellv. Sup. Pastor Thorsten Rohloff (St. Petri-Weende).
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Bild: Kirchenkreis

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Der neue Kirchenkreistag hat sich konstituiert

Mit einem feierlichen Gottesdienst in St. Jacobi wurde die erste Sitzung des neuen Kirchenkreistages eröffnet. Der Kreisposaunenchor begleitete die Choräle und bot einen festlichen musikalischen Rahmen.
Spannend wurde es dann bei der Sitzung im benachbarten Gemeindehaus St. Jacobi. Dort wurden die Leitungs- und Arbeitsgremien des Kirchenkreises neu gewählt, allen voran die Vorsitzende des Kirchenkreistages. Dankenswerterweise hatte sich Frau Gunda-Marie Meyer noch einmal für eine Übergangszeit zur Kandidatur bereiterklärt. Sie hatte den Vorsitz bereits in der zurückliegenden Legislatur inne. Ihre deutliche Wiederwahl wurde mit langanhaltendem Applaus quittiert.
Auf dem Foto ist der neu gewählte KKT-Vorstand zu sehen. Links steht als ordiniertes Mitglied Pastor Dr. Roman Vielhauer, daneben Herr Martin Ertz-Schander. Neben Frau Meyer (Mitte) steht Herr David Küttler und außen Herr Dr. Ulrich Hundertmark, der auch bereits schon im letzten KKT-V mitgearbeitet hatte.
Allen Gewählten gilt der große Dank des Kirchenkreistages für die Übernahme des Amtes und der Wunsch, dass die Zusammenarbeit fruchtbar sei und Freude mache!
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Bild: Kirchenkreis

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Zwanzig Jahre erfolgreicher Zusammenschluss:

Netz Trauerbegleitung in Südniedersachsen 

Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des Netzes Trauerbegleitung in Südniedersachsen laden die Akteure zu einem kleinen Festakt ein:

Samstag, 9. Februar

zwischen 14.30 und 17.30 Uhr

in der Kreuzkirche, Immanuel-Kant-Straße 46, Göttingen.

 Die Trauerarbeit insgesamt und der besondere Anlass des zwanzigjährigen Zusammenschlusses soll mit einer Andacht, durchgeführt von Superintendent Selter, gefeiert werden. Im Rahmenprogramm werden die verschiedenen Angebote vorgestellt und Betroffene stehen für Gespräche bereit, um über ihre Erfahrungen in den verschiedenen Gruppen und ihrem persönlichen Trauerweg zu berichten. Tische mit Kinderbüchern, Bilderbüchern und Trauerliteratur für Erwachsene stehen zur Einsicht bereit.

 Besonders freuen sich die Akteure auf einen Vortrag von Christine Stockstrom, eine der ersten Trauergruppenleiterinnen in Südniedersachsen und Ausbilderin für Trauerbegleitungen. Gerahmt wird die Veranstaltung von der Musikgruppe Swinging Amateurs. Ein Kuchenbuffet lädt zu gemütlichem Verweilen ein. Die Mitglieder des Arbeitskreises freuen sich auf viele Interessierte beim Festakt, auf einen regen Austausch und ein informatives und gemütliches Miteinander.

 Einen Tag später wird der Gottesdienst in der Kreuzkirche ebenfalls das Thema „Begleitung in dunklen Zeiten“ aufnehmen. Der Gottesdienst ist um 10.00 Uhr mit Pastorin Dörte Keske. : bitte weiterlesen:


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Hand in Hand für die Straso - Unerwarteter Geldsegen

Eine höchst erfreuliche wie ebenso unerwartete Spende wurde der Straßensozialarbeit des Diakonieverbandes Göttingen zugesprochen. Im Rahmen der Aktion „Spenden statt Geschenke“ bekam die Straso 5.000,-- Euro von der Firma Brunata Metrona aus Hürth. Brunata Metrona ist ein Dienstleister für Heiz- und Wasserkostenabrechnungen, die unter anderem eine Gebietsvertretung in Braunschweig hat, die Geschäftsleitung hat Ingo Jansen inne. Die Firma Brunata Metrona arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Wohnungsgenossenschaft Göttingen als Kooperationspartner zusammen. Die Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen, selbst nachhaltiger Unterstützer der Arbeit der Straso, brachte unsere Einrichtung als potenziellen Spendenpartner im Vorfeld ins Spiel. Zwar waren weitere Spendenpartner mit im Rennen, doch die Auswahl fiel auf die Straso, worüber wir uns außerordentlich freuen. Am 24.01.2019 fand die symbolische Überreichung des Schecks in den Räumlichkeiten der Straso in der Tilsiter Straße 2A unter Beteiligung von Herrn Schreiber, Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft, sowie von Frau Baumbach und Herrn Jansen stellvertretend für Brunata Metrona statt. Mike Wacker von der Straso und Jörg Mannigel vom Diakonieverband Göttingen begrüßten unsere Gäste und nahmen mit Stolz den Scheck für die Straso entgegen. Im nachfolgenden Gespräch mit Rundgang durch die Einrichtung wurde das intensive Interesse unserer Gäste an der Arbeit und der uns aufsuchenden Menschen sehr deutlich. Das ist toll.

Generell ist die Straßensozialarbeit immer auf Spenden von Dritten angewiesen, da wir für einige Angebote keine Möglichkeit haben, von öffentlicher Seite aus gefördert zu werden. Durch diese Spenden können wir diese Angebote weiter aufrechterhalten, dafür nochmal einen ausdrücklichen Dank an die großzügigen Spender!


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Bild: Privat

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Bild: Gerhard Schridde

ESG-Pastor Gerhard Schridde wird verabschiedet
- aber bleibt Pastor an St. Johannis

Nach fünf Jahren, in denen Pastor Schridde im Umfang der Hälfte seiner Stelle in der Evangelischen Studierendengemeinde gearbeitet hat, wird er nun am Sonntag, dem 27. Januar 2019, um 11.30 Uhr im Gottesdienst in St. Nikolai aus diesem Dienst verabschiedet und von OKR Dr. Marc Wischnowsky entpflichtet. Er bleibt mit seiner anderen Hälfte Pastor der St. Johannisgemeinde. Mit seinem freiwerdenden Stellenanteil tritt er zum 1. März die neu eingerichtete Citykirchenpfarrstelle an. Diese ist auf drei Jahre befristet.

Auf seine Zeit in der ESG blickt er dankbar zurück: „Ich sehe dankbar auf diese fünf Jahre zurück. Sie waren geprägt von intensiven Begegnungen mit Studierenden und einer außergewöhnlich guten Zusammenarbeit im Team der Haupt- und Ehrenamtlichen. Dazu kamen bereichernde ökumenische Beziehungen zur khg und auch zu Vertreterinnen und Vertretern der Universität. Besonders in Erinnerung sind mir erfüllende Abendgottesdienste mit anschließendem meat&eat oder der ESG-Ball jetzt im Januar.
Wir haben Neues gewagt und Bewährtes gepflegt: Kooperationen mit dem Hochschulsport beim Skifahren, Ausstellung und Begleitprogramm zu „Religramme“, Engagement mit Geflüchteten, Kirchentag und Paddeltour. Lebendig und bunt geht es in der ESG-Göttingen zu: Beten und Arbeiten, Feier und ernsthaftes Bemühen um ein Christsein an der Hochschule. Das alles hatte viel Tempo und Qualität, sachlich und in den menschlichen Bezügen."

Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen und laden im Anschluss an den Gottesdienst zu einem Empfang ein.
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„Wer hören will, muss fühlen lernen“
- Neue Ausbildungsgruppe in der
TelefonSeelsorge Göttingen
 

„Ich möchte etwas Sinnvolles tun – für mich und für andere!“

Das ist eine häufig genannte Motivation, um ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge mitzuarbeiten und hier die Erfahrung zu machen, den Anrufenden ein hilfreiches Gegenüber zu sein.

Wir suchen ganz aktuell neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In der Ausbildungsgruppe, die Ende Februar/Anfang März beginnen soll, sind noch freie Plätze.

Sie sollten Zeit, Kraft und Inte­resse mitbringen, auf andere Menschen zuzugehen und miteinander in einer Gruppe zu lernen. Von Mitarbeitenden wird erwartet, dass sie sich mit sich selbst auseinandersetzen können, lernen wollen, eigenes und fremdes Erleben zu unterscheiden und dass sie psychisch ausreichend belastbar und flexibel sind. 

Bewerberinnen und Bewerbern wird eine Ausbildung geboten, die sie für seelsorgerliche Gespräche am Telefon qualifiziert. Rollenklärung und Selbsterfahrung sowie Gesprächsführung, Informationen über Lebenskrisen und Konfliktbewältigung sind Ausbildungsinhalte.

Die einjährige Ausbildung findet an einem Abend pro Woche und zusätzlich an ei­nigen Wochenenden statt. Nach etwa einem Jahr beginnt der ehrenamtliche und selb­ständige Dienst am Telefon, der dann für drei je vierstündige Schichten im Monat übernommen werden soll. 

Die TelefonSeelsorge Göttingen befindet sich in Trägerschaft des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen.

Wer Interesse hat, melde sich bitte unter 0551- 46543 (Büro) oder unter TelefonSeelsorge Göttingen, Postfach 2124, 37011 Göttingen oder unter tsgoettingen@t-online.de.

Weitere Informationen zur TelefonSeelsorge unter www.telefonseelsorge-goettingen.de

Pastor Uwe Hobuß, Leiter der TelefonSeelsorge Göttingen

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