Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Bild: Miriam Buthmann

Kirchentags-Workshop
mit Miriam Buthmann

(24.04.2017) Miriam Buthmann ist eine junge Künstlerin aus Hamburg, die neben einer ganzen Reihe moderner Kirchenlieder auch das aktuelle Lied für den diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentag, der im Mai in Berlin und Wittenberg stattfindet, komponiert hat.
Buthmann ist am Donnerstag, dem 27. April 2017 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der St. Johannisgemeinde in Göttingen zu Gast. Mit dem Mitsinge-Konzert "Du bist ein Gott, der mich anschaut" stimmt sie auf den Kirchentag ein. Begleitet wird Buthmann am Klavier von Malte Müller. Veranstaltet wird dieser Wokshop, bei dem die neuen Kirchentagslieder kennengelernt werden können, von der Evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (ESG) und der St. Johannisgemeinde Göttingen.
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Bild: Andreas Overdick

Kurs für
Chorleiter und Organisten beginnt

(24.04.2017) Ende April beginnt ein neuer Kurs für Musikinteressierte, die einen Chor leiten oder das Orgelspiel erlernen möchten. Er dauert in der Regel zwei Jahre und kann mit der C-Kirchenmusiker-Prüfung abgeschlossen werden. Eine Einführungsveranstaltung für Interessierte ist am kommenden Donnerstag, dem 27. April 2017, um 16.30 Uhr im Gemeindesaal der St. Jacobigemeinde, Jacobikirchhof 2. Kantor Stefan Kordes stellt hier die Inhalte der Ausbildung vor und steht für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung zu diesem Termin ist nicht erforderlich.
Der Kurs ist dann donnerstags vom 16.30-19.00 im Gemeindesaal der St. Jacobigemeinde. Er wird geleitet von Elke Hahn, Kantorin in der St. Petrigemeinde in Grone und Stefan Kordes, dem Kantor an St. Jacobi, der gleichzeitig einer der beiden Kirchenkreiskantoren ist. (->
Weitere Informationen)
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Bild: David Drost

Cello-Kammerkonzert in St. Jacobi

(18.04.2017) Mit dem Cellisten David Drost aus Berlin findet am Freitag, dem 21. April 2017 um 18 Uhr ein Kammerkonzert statt. Im Gemeindesaal der St. Jacobigemeinde Göttingen spielt der gebürtige Göttinger und jetzt u.a. Mitglied des Konzerthausorchesters Berlin und der "Berliner Cellharmoniker" die große Sonate in g-Moll von Sergej Rachmaninoff, eines der anspruchsvollsten Werke der Cello- und Klavierliteratur. Außerdem sind die Stücke im Volkston von Robert Schumann sowie solistisch die 3. Cellosuite von Johann Sebastian Bach zu hören. Als Referenz an das Luther-Jahr spielt Drost außerdem eine Rarität: Die Choralbearbeitung "Vater unser im Himmelreich" von Johann Sebastian Bach in der Bearbeitung für Violoncello und Klavier des ungarischen Komponisten Zoltán Kodaly. Begleitet wird David Drost am Flügel von Kantor Stefan Kordes, der auch solistisch mit Frédéric Chopins Scherzo cis-Moll zu hören sein wird.
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Neue Glocken für St. Albani

(12.04.2017) Superintendent Friedrich Selter zeigt sich erfreut über seine Teilnahme beim Gießen der neuen Kirchenglocken für die St. Albanikirche in Göttingen. Gern stellt er folgende Fotos zur Verfügung, die einen ersten Eindruck vom Erlebnis der Glockengießerei vermitteln sollen.
Diese neuen Glocken werden erstmalig beim Schlussgottesdienst des diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentages in Wittenberg am 28. Mai 2017 zu hören sein. Dieser Gottesdienst wird live in die St. Albanikirche übertragen und von dort aus mitgefeiert.
Am 29. September werden dann die vier Glocken der Göttinger Öffentlichkeit vor dem Alten Rathaus präsentiert. Um 16 Uhr ist dort eine Andacht mit anschließender Glockenprozession zur St. Albanikirche.
Nach vier Wochen Einbauzeit werden dann die Glocken in einem Festgottesdienst am 29. Oktober 2017 in der St. Albanikirche geweiht.
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Bild: Friedrich Selter

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Bild: Musik auf dem Kirchberg

Syrisch-deutsche Bilderausstellung
in Reinhausen

(03.04.2017) Die Kulturinitiative "Musik auf dem Kirchberg" veranstaltet vom 8. bis zum 23. April 2017 eine Bilderausstellung mit den Künstlern Nagham Hamoush und Ammar Hatem aus Syrien und Helmut Boeder aus Diemarden.
Die feierliche Eröffnung ist am Sonnabend, dem 8. April 2017 um 18 Uhr in der St. Christophorus Kirche in Reinhausen, die von Pastorin Christiane Scheller und einer Flötengruppe gestaltet wird.
Die Ausstellung mit dem Titel "Öffne mir die Augen, dass ich sehe – Erinnerung – Mahnung – Zukunft" ist täglich von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am Ostermontag, dem 17. April 2017 gibt es um 16 Uhr einen zusätzlichen Impuls mit einem syrischen Musiker. Der Abschluss ist am Sonntag, dem 23. April 2017 um 16.00 Uhr mit afghanischen Musikern geplant.
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Bild: Steffen Creydt

Steffen Creydt
jetzt Mitglied der Landessynode

(29.03.2017) Durch den Rücktritt von Anja von Nassau, die aus dem Kreise der beruflich Mitarbeitenden unserer Region in die Landessynode der Landeskirche Hannovers gewählt worden ist, rückt Steffen Creydt als gewähltes Ersatzmitglied in das Verfassungsorgan nach.
Die ehemalige Verwaltungsangestellte von Nassau verlässt die Synode auf eigenen Wunsch wegen eines beruflichen Wechsels. Sie war unter anderem im Finanzausschuss tätig.
Creydt, Leiter der Abteilung für die Verwaltung der Kirchenkreise Göttingen und Münden und stellvertretender Amtsleiter des Kirchenkreisamtes Göttingen-Münden freut sich auf seine neue, ehrenamtliche Tätigkeit: "Wer in der Kirche arbeitet, stößt im täglichen Ablauf immer wieder auf Dinge, die geändert werden müssen. Andererseits gibt es aber auch erhaltenswerte Sachen. Für eine maßvolle Erneuerung möchte ich mich in diesem höchsten Parlament der Landeskirche einsetzen."
Die 25. Landessynode, deren Amtszeit insgesamt sechs Jahre beträgt, ist 2014 gewählt worden. Neben dem Landessynodalausschuss, dem Landesbischof, dem Bischofsrat, dem Kirchensenat und dem Landeskirchenamt ist sie eines der sechs Verfassungsorgane der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.
Die Landessynode ist die Vertretung der Kirchengemeinden und Kirchenkreise. Diese Kirchenversammlung, die das Gebiet der gesamten Landeskirche Hannovers umfasst, befasst sich mit zahlreichen kirchlichen Angelegenheiten. Zu ihren Aufgaben zählt die Gesetzgebung, die sie unter Mitwirkung des Kirchensenates wahrnimmt. Sie beschließt über sämtliche Kirchengesetze und verabschiedet den landeskirchlichen Haushaltsplan.
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Bild: Heiko Stellmach, Hannover

Plastiken und Skulpturen
in der Friedenskirche

(21.03.2017) Bis zum 25. April 2017 ist in der Friedenskirche Göttingen, Auf dem Hagen 21, die Wanderausstellung "Bernward und Michael" zu sehen, die Werke von dem Künstler und Pastor Hans-Jürgen Kutzner zeigt. Sie wird in einem Gottesdienst am Sonntag, dem 26. März 2017 um 11 Uhr eröffnet. Beim anschließenden Empfang ist der Künstler anwesend.
Kutzner, geboren 1951, hat nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer Theologie, Kunstgeschichte und Kunstwissenschaften studiert und ist künstlerisch seit Ende der 1960er Jahre tätig. Seit 2014 arbeitet er im "Zentrum für Qualitätsentwicklung im Gottesdienst" im Michaeliskloster in Hildesheim.
Die Ausstellung zeigt Plastiken und Skulpturen in Anlehnung an Bischof Bernward von Hildesheim, der zur Zeit der Ottonen eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik spielte. Er vereinigte in sich außerdem die Spiritualität benediktinischen Mönchtums mit einem vitalen und schöpferischen Interesse an Baukunst, Plastik und Malerei.
Bernward mochte die Engel. Als seinen besonderen Schutzpatron hatte er sich den Erzengel Michael erwählt, den er auch zum Namensgeber der Michaeliskirche in Hildesheim erwählte.
Von Hildesheim über Rom nach Hannover kommend, macht die Ausstellung nun auf dem Gelände der ehemaligen Pfalz Grona in Göttingen Station. Dort verbrachte der junge Bernward Jahre einer ersten Unterweisung durch seinen Onkel.
Bernwards Erbe verpflichtet, bildet Kutzners Bemühen um einen zeitgemäßen Beitrag zur lkonografie dieses Themas den Kern dieser Ausstellung. Kutzner über Kutzer: "Ich bin ein Augenmensch. Die Augen offen zu halten für alles: Dieser Grundgedanke bestimmte von Anfang an auch meine Auseinandersetzung mit dem Material Holz."
Geöffnet ist die Ausstellung werktags von 9 bis 15 Uhr. Gruppen und Führungen können im Gemeindebüro unter der Telefonnummer (0551) 61175 angemeldet werden.
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Bild: St. Jacobi

Sichtlich evangelisch:
Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901

(17.03.2017) Die St. Jacobigemeinde Göttingen eröffnet im Gottesdienst am Sonntag, dem 26. März 2017, um 10 Uhr, die Ausstellung "Sichtlich evangelisch: Die St. Jacobikirche und ihre Fenster von 1901". Sie ist bis zum 23. Juli 2017 täglich geöffnet (Mo-Do 11-16 Uhr, Fr-So 11-18 Uhr). Weitere Informationen zum Begleitprogramm finden Sie im downloadbaren FLYER.
Wichtige Ereignisse der Göttinger Reformationsgeschichte 1529/30 sind in den Fenstern im Südschiff der Kirche dargestellt. Das erste zeigt die Störung einer altgläubigen Prozession am Bartholomäustag 1529 durch die evangelisch gesinnten Wollenweber. Das zweite erinnert an die Einführung der Göttinger Kirchenordnung 1530. Ein drittes Fenster zeigte den Auszug der Mönche aus dem Paulinerkloster und den Einzug der Schüler ins Paedagogium (Vorgänger der Universität und des Max-Planck-Gymnasiums). Dieses Fenster wurde bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört. Darüber hinaus wurde die Kirche mit einem betont evangelischen Bildprogramm in den Chorraumfenstern ausgestattet.
In der Ausstellung erläutern Poster mit Texten, historischen Fotos und Dokumenten und Detailaufnahmen der Fenster dieses Bildprogramm. Erstmals werden die Glasmaler vorgestellt, die auch die übrigen Innenstadtkirchen St. Albani, St. Johannis und St. Marien und andere Kirchen der Region mit Buntglasfenstern ausgestattet haben.
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Bild: Merx

Klinikseelsorge bietet Musikprogramm

(25.01.2017) Die Klinikseelsorge an der Asklepios-Psychiatrie Niedersachsen GmbH veranstaltet in Göttingen das Projekt "Musik als Ressource in der seelsorglichen und spirituellen Praxis im Krankenhaus". In diesem Rahmen ist jetzt der Flyer für das erste Halbjahr 2017 veröffentlicht worden. Die Veranstaltungen zeigen verschiedene Facetten der Musik und eröffnen unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten. So gibt es Werkstätten für Klang, Rhythmus, Stimme und Lieder, in denen die einzelnen Elemente der Musik entdeckt weden können.
In der Veranstaltung "Singen und Schweigen" für Menschen mit Chorerfahrung können die Teilnehmenden herausfinden, welche Klänge in ihnen angelegt sind und zu ihnen passen. Sie können sich selbst als "klingenden Menschen" erleben.
Außerdem gibt es Gospel- und Liedermacherkonzerte mit den "Street Doves", dem Gospelchor "ToGether" und dem Liedermacher David Bosem. Der Kantatengottesdienst mir der Bachkantate "Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn" rundet das Programm ab.
(-> Der Veranstaltungsflyer zum Download)
Im Jahr 1866 wurde auf dem Leineberg in Göttingen die "Königliche Landesirrenanstalt" in Betrieb genommen. Inspiriert von klösterlichen Vorbildern und im neugotischen Baustil errichtet, entstand ein bis heute unverändert erhaltenes Gebäudeensemble von großer architektonischer Harmonie. Die Lukaskirche beeindruckt durch ihre sorgfältig renovierten Buntglasfenster und eine kunstvoll gestaltete Holzdecke. Im Jahr 2016 konnte das Asklepios Fachklinikum Göttingen, das heute das Gebäudeensemble nutzt, das 150-jährige Jubiläum der Psychiatrie in Göttingen feiern.
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Bild: Kulturbüro

Bachkantaten zu Lutherliedern

(12.01.2017) Göttinger Chöre und Kantoreien beginnen am kommenden Wochenende mit einem ganz besonderen Projekt. Mit Unterstützung des Kirchenkreises und des Kulturbüros Göttingen führen sie im Reformationsjubiläumsjahr alle Kantaten von Johann Sebastian Bach auf, denen Lieder von Martin Luther als Textgrundlage dienen.
Am kommenden Sonntag, dem 15. Januar 2017, singt um 11.30 Uhr im Gottesdienst in der Universitätskirche St. Nikolai der Universitätschor der Georg-August-Universität die Kantate „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (BWV 178).
Superintendent Friedrich Selter als Schirmherr schreibt in einem Vorwort zu diesem Projekt: "Auch in der Musik hat sich die Reformation verwirklicht. Martin Luther übersetzte nicht nur die Bibel ins Deutsche, sondern fasste auch für ihn zentrale theologische Gedanken in Lieder. Er dichtete mehr als 30 Choräle und komponierte teilweise auch die Melodien dazu. Der Kirchenkreis Göttingen unterstützt diese Reihe geistlicher Musik und fördert damit zugleich, dass hier eine Kooperation Göttinger Chöre und Kantoren auch über Konfessionsgrenzen hinaus entstanden ist – Grenzen, die beim Musizieren und bei der Verkündigung des Evangeliums keine Rolle mehr spielen."
Alle Termine im Überblick:
Sonntag • 15. Januar 2017 • 11.30 Uhr • St. Nikolaikirche:
Wo Gott der Herr nicht bei uns hält (BWV 178)
Sonntag • 22. Januar 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Ein feste Burg (BWV 80)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 10.00 Uhr • Stephanuskirche:
Herr Gott, dich loben wir (BWV 16)
Sonntag • 26. Februar 2017 • 16.00 Uhr • St. Jacobikirche:
Mit Fried und Freud (BWV 125)
Samstag • 4. März 2017 • 18.30 Uhr • Citykirche St. Michael:
Ach Gott, vom Himmel sieh darein (BWV 2)
Sonntag • 5. März 2017 • 10.00 Uhr • St. Petrikirche Grone:
Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir (BWV 131)
Sonntag • 26. März 2017 • 11.00 Uhr • St. Martinkirche:
Aus tiefer Not (BWV 38)
Ostersonntag • 16. April 2017 • 11.00 Uhr • St. Johanniskirche:
Christ lag in Todesbanden (BWV 4)
Sonntag • 25. Juni 2017 • 11.30 Uhr Universitätskirche St. Nikolai:
Erhalt uns Herr, bei deinem Wort (BWV 126)
Samstag • 11. November 2017 • 20.00 Uhr • St. Pauluskirche:
Christ, unser Herr zum Jordan kam (BWV 7)

(-> Flyer mit allen Terminen zum Download)
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