Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Bild: Overdick

Tag der Bücherwürmer

(02.07.2015) Am Samstag, dem 18. Juli 2015, findet von 11 bis 17 Uhr in der St. Marien-Kirchengemeinde, Neustadt 21, der erste Tag der Bücherwürmer statt. Die Diakoniestation gestaltet gemeinsam mit der Demenzhilfe, beides Abteilungen im Diakonieverband Göttingen, einen großen Bücherflohmarkt mit buntem Begleitprogramm. So gibt es leckere Suppen von „Suppen-Culture“ aus Rosdorf, eine Präsentation spezieller Lesehilfen durch einen Optiker, Informationen der Selbsthilfegruppe für Blinde und Sehbehinderte, eine Märchenerzählerin, ein Bücherwurm-Basteln für Kinder und ein Kaffee- und Kuchenbuffet. Mit dem Erlös aller Akteure werden an Demenz Erkrankte und pflegende Angehörige unterstützt.
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Bild: merx_friedl

Gospel-Sommer
am Asklepios Fachklinikum

(01.07.2015 • ökum. PM) "Gospel singen macht Spaß und tut gut!", sind Pastor Wolf-Friedrich Merx und der katholische Pastoralreferent Wolfgang Friedl überzeugt. Die beiden Seelsorger am Asklepios Fachklinikum Göttingen organisieren einen "Gospel-Sommer".
Zunächst erfahren Patienten in einem Workshop mit dem Gospelchor "ToGether" unter der Leitung von Gosia Borrée "wie es sich anfühlt, in den Klang dieser Musik einzutauchen".
Das Ergebnis wird öffentlich am Sonntag, dem 5. Juli 2015 präsentiert. Der ökumenische Segnungsgottesdienst beginnt um 9.30 Uhr in der Lukaskirche auf dem Klinikgelände, Rosdorfer Weg 70. Sowohl den Workshop als auch den Gottesdienst begleitet Ingeborg Erler, Musiktherapeutin und Organistin an der Lukaskirche.
Außerdem laden die Seelsorger zu einem Gospel-Konzert am Samstag, dem 18. Juli 2015 um 16.30 Uhr ein. Dann singt in der Lukaskirche "Lean On Me" unter der Leitung von Rüdiger Brunkhorst (Popularkirchenmusiker des Kirchenkreises Göttingen). Auf dem Programm stehen neben Gospel auch Arrangements bekannter Gruppen wie Queen, Barclay James Harvest oder U2, sowie alte geistliche Choräle im Country- oder Popstil. "Von schwungvoll-fetzig bis ruhig und meditativ ist alles dabei", sagen Merx und Friedl. Manches sei zum Zuhören, anderes zum Mitsingen.
Der Gospel-Sommer wird im Rahmen des Projekts "Musik als Ressource in der seelsorglichen und spirituellen Praxis im Krankenhaus" veranstaltet. Das Projekt startete 2014 und läuft noch bis 2019. Es wird von Pastor Wolf-Friedrich Merx geleitet und durch den Innovationsfonds der Landeskirche Hannovers sowie das Asklepios Fachklinikum Göttingen finanziert.

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Bild: kkjd

Sommer-Event der Jugend

(30.06.2015) Die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Göttingen veranstaltet am Samstag, dem 11. Juli 2015 ein großes Event im ländlichen Raum. Von 17-22 Uhr werden in der Kirche in Lenglern unterschiedliche Workshops wie Trommelbau, Graffiti und Salzblöcke angeboten. Musik, Pizza und alkoholfreie Cocktails gibt es auch. Am Ende des Abends ist eine Andacht mit mehr als hundert Kerzen vorgesehen. Eingeladen sind alle Jugendlichen ab 13 Jahren. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum extra angebotenen Fahrdienst gibt es beim Kirchenkreisjugenddienst, Tel.: (0551) 59904.
Am 20. Juni 2015 hat dieses Event schon einmal in der Schule in Groß Schneen stattgefunden. Die Planungsgruppe um Kirchenkreisjugendpastor Thorsten Rohloff versucht mit dieser Veranstaltungsart, Jugendliche im ländlichen Raum für die Angebote kirchlicher Jugendarbeit zu interessieren.
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Bild: Overdick

"Soziales Engagement
liegt mir am Herzen!"

Christina Wehrmann neue Mitarbeiterin
in der Kirchenkreissozialarbeit

(29.06.2015) Christina Wehrmann, 36 Jahre alt und gebürtig aus Herford, ist die neue Mitarbeiterin in der Kirchenkreissozialarbeit im Diakonieverband Göttingen. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, die fünf und zehn Jahre alt sind und lebt seit 15 Jahren in Göttingen. Wehrmann arbeitet mit 15 Stunden in der Woche als Vertretung für Renate Kirchner, die für zwei Jahre Aufgaben in der Demenzhilfe Göttingen übernommen hat.
Die gelernte Hebamme hat zusätzlich Soziale Arbeit studiert. Der Studienwunsch entwickelte sich aus dem Kontakt zu jungen Familien, denen sie als Hebamme vor, während und nach der Geburt zur Seite stand. "Ich wollte mehr helfen und beraten können!", so Wehrmann.
Nach dem Studium in Kassel war sie eineinhalb Jahre als Koordinatorin im PetriHaus, einem Eltern-Kind-Zentrum mit angeschlossener Kindertagesstätte in Grone tätig. Dort erlebte sie belastete Familien, Familien mit Migrationshintergrund und Alleinerziehende, die sich nicht mit ihrer Situation abgaben, sondern mit professioneller Hilfe gemeinsam Perspektiven entwickelten.
Wehrmann übernimmt in der Kirchenkreissozialarbeit die Sozialberatung. Sie berät Familien und Alleinerziehende und vermittelt Mutter/Vater-Kind-Kuren. So schließt sich ihre neue Aufgabe nahtlos an ihre vorherige Arbeit an. Außerdem koordiniert sie den Kinderhilfsfonds, eine Einrichtung des Kirchenkreises, die Kindern in Armut und ihren Familien am kirchlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben lässt. Unbürokratisch, gezielt und schnell wird den Kindern in den evangelischen Kindertagesstätten geholfen. So werden zum Beispiel bei finanziellen Notlagen Ausflüge, Bekleidung und Schulmaterialien finanziert.
Für Wehrmann ist kirchliches Engagement nichts Fremdes. In ihrer Kindheit und Jugend hat sie im Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) mitgemacht und Konfirmandenfreizeiten der eigenen Kirchengemeinde ehrenamtlich begleitet.
Für ihre Tätigkeit im Diakonischen Werk bringt Christina Wehrmann neue Perspektiven mit, die sich durch ihre bisherige Arbeit, dem Studium und ihrem Engagement gebildet haben. Wenn Menschen sich in Notlagen engagieren und gemeinsam etwas dagegen tun, dann ist da viel Kraft drin. "Diese Kraft als Sozialarbeiterin zu unterstützen, ist für mich eine Herausforderung und spannende Aufgabe!", sagt Wehrmann, der man ihre Begeisterung ansieht. Ihre Vision wird konkret: "Ich wünsche mir viele Familienfreizeiten, an der benachteiligte Menschen kostenlos teilnehmen können und Unterstützung und Begleitung durch die Kirche erfahren! So wird Diakonie konkret für alle Beteiligten spürbar".
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Bild: Fabi

Mit allen Sinnen durch den Herbst

Programmheft der
Ev. Familien-Bildungsstätte erschienen

(26.06.2015) Der Titel „Mit allen Sinnen durch den Herbst“ ist nicht nur Überschrift einer neuen Veranstaltung in der Ev. Familien-Bildungsstätte, sondern Leitfaden aller Veranstaltungen, die im druckfrischen "Roten Renner", dem Programmheft der Ev. Familien-Bildungsstätte stehen. Diese werden zurzeit in und um Göttingen verteilt, liegen in öffentlichen Einrichtungen aus und sind unter www.fabi-goe.de abrufbar. Anmeldungen sind ab dem 29. Juni 2015 unter der Telefonnummer (0551) 4886980 oder per E-Mail an fabi-goe@t-online.de möglich.
Mit rund 230 Veranstaltungen beinhaltet das Programmheft, neben neuen Kursen und Einzelveranstaltungen, auch bewährte Angebote, die gern immer wieder gebucht werden. So gibt es von August bis Dezember 2015 zum Beispiel einen Vortrag für Erwachsene über Depressionen, einen Vormittags-Workshop zum Thema „Was im Leben wirklich trägt“, Angebote für Säuglinge und ihre Eltern und den Kurs „Hatha Yoga am Morgen“, mit dem am Montag schon um 7.30 Uhr die Woche begrüßt werden kann. Ein Kurs für ältere Mitmenschen lädt am Freitagvormittag zum Sitztanz und zur Geselligkeit ein. Alleinerziehende und ihre Kinder können sich nicht nur zweiwöchentlich am Sonntagnachmittag treffen, sondern im Oktober auch an einem Wochenende gemeinsam verreisen. Beratungen bei Schlafproblemen der Kinder oder Gespräche zur Mediennutzung helfen Eltern in ihrem Alltag. Kinder können häkeln lernen, zeichnen, töpfern oder sich zum Babysitter ausbilden lassen.

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Bild: neetz/overdick

Nachruf auf Prof. Dr. Eduard Lohse

(24.06.2015 • Landeskirche) Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers trauert um ihren ehemaligen Landesbischof und Abt zu Loccum Prof. Dr. Eduard Lohse, der gestern im Alter von 91 Jahren in Göttingen gestorben ist.
Bischof Lohse war ein herausragender Brückenbauer zwischen theologischer Forschung, kirchlicher Praxis und Gemeindefrömmigkeit. Seine Fähigkeit zum Zuhören und sein partnerschaftliches Amtsverständnis ließen ihn in unserer Landeskirche und weit darüber hinaus höchsten Respekt genießen. Wir sind sehr dankbar für die gemeinsame Zeit mit ihm.
Am 24. November 1970 wählte die Landessynode der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers den Göttinger Professor für Neues Testament zum Nachfolger von Dr. Hanns Lilje. 1971 trat Eduard Lohse sein Amt als Landesbischof an, das er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 1. Juni 1988 innehatte. Von 1975 bis 1978 war er gleichzeitig Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und von 1979 bis 1985 Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). 1977 übernahm er von Lilje das Amt des Abts zu Loccum. Eduard Lohse war Präsident des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes, 1988 wurde er zum Präsidenten des Weltbundes der Bibelgesellschaften gewählt. Die Revision der Lutherbibel in seiner Zeit als Vorsitzender der Deutschen Bibelgesellschaft war für Lohse eines der wichtigsten Ereignisse seiner Amtszeit.
Lohse hatte eine große ökumenische Offenheit und gab dem Dialog zwischen der evangelischen und der römisch-katholischen Kirche wichtige Impulse. Zusammen mit Bischof Karl Lehmann war er Vorsitzender des Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen und setzte sich für Lehrgespräche zwischen Katholiken und Lutheranern ein. Seine tiefe Fundierung in der Heiligen Schrift und sein intellektueller Scharfsinn gaben der Sehnsucht nach Einheit unserer Kirchen eine Kontur.
Lohse war Träger mehrerer Ehrendoktorwürden sowie Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Göttingen. 1979 bekam er den Niedersachsenpreis in der Kategorie Kultur für seine Verdienste als Vorsitzender der Bibelgesellschaft. Die Universität Tübingen verlieh ihm 2007 für sein wissenschaftliches Werk, sein Engagement in der Ökumene und Kirchenleitung sowie seine „wegweisenden Impulse für eine neue Verhältnisbestimmung zwischen Israel und der Christenheit nach der Schoah“ den Leopold-Lucas-Preis.
Landesbischof Ralf Meister sagt: "Wir trauern um eine Persönlichkeit, die in der Geschichte der evangelischen Kirche eine prägende Rolle gespielt hat. Wir durften ihn in seiner Treue zur Schrift und seiner großen Menschenfreundlichkeit zuletzt am 7. Mai erleben, als er vor der Landessynode eine Bibelarbeit gehalten hat. Wir verlieren einen warmherzigen und bescheidenen Zeugen des Evangeliums. Mit einem Satz aus seiner Antrittspredigt als Landesbischof  werden wir ihn in Erinnerung behalten: 'Die Kirche Jesu Christi ist nicht dazu da, um sich selbst zu gefallen oder sich selbst zu genügen, sondern Gott will durch uns etwas sagen, was sonst nirgendwo in der Welt zu vernehmen ist.' Wir vertrauen Eduard Lohse der Barmherzigkeit Gottes an. Er wird nun sehen, was er geglaubt hat."
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Bild: Overdick

Spende des
Damen Lions Club Bettina von Arnim
an drei soziale Einrichtungen

(17.06.2015) Am Mittwoch, dem 17. Juni 2015 fand in der Aula der Georg-August-Universität Göttingen eine Spendenübergabe des Damen Lions Club Bettina von Arnim statt. Vertreten durch die Präsidentin Christa Hartmann und die Vizepräsidentin Michaela Bibrach-Brandis überreichte der Wohltätigkeitsclub die Einnahmen aus Benefizveranstaltungen an Kimbu – Häusliche Kinderkrankenpflege Göttingen, den KinderHilfsFonds des Kirchenkreises Göttingen und das Kinder- und Jugendtelefon Göttingen. Insgesamt konnten so 5500 € an die sozialen Einrichtungen übergeben werden.
Der Club veranstaltet alle zwei Jahre ein Benefizkonzert in der Universitäts-Aula. In diesem Jahr spielte das Dingstad-Quartett, das aus Mitgliedern des Gewandhausorchesters Leipzig besteht, Werke von Joseph Haydn, Anton Webern, und Ludwig van Beethoven vor einem begeisterten Publikum. Der Erlös von 4000 € ging zu gleichen Teilen an Kimbu und dem Kinder- und Jugendtelefon.
Durch den jährlich stattfindenden Fronleichnams-Basar auf dem Göttinger Marktplatz konnten in diesem Jahr 1500 € eingenommen werden, die dem KinderHilfsFonds des Kirchenkreises Göttingen zur Verfügung gestellt worden sind.
Kirchenkreissozialarbeiterin Christina Wehrmann zeigt sich beeindruckt von der großzügigen Spende. "Nur durch solche Zuwendungen können wird unsere wichtige Arbeit aufrechterhalten." Der KinderHilfsFonds ist aus der landeskirchlichen Aktion "Zukunft(s)gestalten – Allen Kindern eine Chance" der damaligen Landesbischöfin Margot Käßmann hervorgegangen. In der heutigen Zeit lebt jedes vierte Kind im Bereich Göttingen in Armut. Das bekommen vor allem die Mitarbeiterinnen in den mehr als 40 evangelischen Kindergärten zu spüren. Um schnell, gezielt und unbürokratisch Kindern helfen zu können, ist dieser Fonds eingerichtet worden.
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Bild: Schökel

Straßensozialarbeit in neuen Räumen

(17.06.2015) Am Samstag, dem 13. Juni 2015 wurden die neuen Räumlichkeiten der Straßensozialarbeit Göttingen in der Tilsiter Straße 2a festlich eröffnet. Neben Anwohnerinnen und Anwohnern nahmen auch die sonstigen Besucherinnen und Besucher der Einrichtung die Gelegenheit wahr, sich die frisch renovierten Räume anzusehen und sich über die Arbeit und die Angebote der "Straso" zu informieren.
Friedrich Selter (Superintendent Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen), Jörg Mannigel (Geschäftsführer Diakonieverband Göttingen), Dr. Dagmar Schlapeit-Beck (Sozialdezernentin Stadt Göttingen) und Henning Schreiber (geschäftsführendes Vorstandsmitglied Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen) waren sich einig: Die neue Adresse ist sehr einladend, funktionell und für die Besucherinnen und Besucher und ihre Bedürfnisse gestaltet.
So gibt es eine gemütliche Teestube, in der Frühstück und Mittagsessen angeboten werden. Außerdem können sich Wohnungslose in der Tilsiter Straße postalisch anmelden. Erst dadurch ist es möglich, dass Hilfsangebote in Anspruch genommen werden können. Auch gibt es eine Waschmaschine und einen Trockner und eine Dusche ist vorhanden. Zweimal in der Woche ist eine ärztliche Beratung kostenlos vor Ort möglich.
Friedrich Selter zeigt in seinem Grußwort Begeisterung über die neuen Räumlichkeiten: "Dort, wo Armut herrscht, muss es nicht ärmlich aussehen!"
Durch den Umzug kann die Straso ihre Angebote ausweiten. So sollen zukünftig die Besucherinnen und Besucher von den anderen Angeboten des Diakonieverbandes, wie zum Beispiel die Suchtberatung oder die Kirchenkreissozialarbeit, profitieren. Verstärkt werden soll auch die aufsuchende Arbeit (Streetwork), um den Menschen in ihrem jeweiligen Lebensumfeld zu begegnen und ihnen dort Hilfe anzubieten.
Hauptaufgabe der Straso bleibt aber, die Lebenslage von Wohnungslosigkeit betroffenen und bedrohten Menschen zu verbessern. Dabei begleiten und beraten die Mitarbeitenden hilfsbedürftige Menschen und zeigen ihnen im Idealfall Wege auf, um ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.

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Bild: Hospiz an der Lutter

Veranstaltungen
im Hospiz an der Lutter

(16.06.2015) Am Sonntag, dem 12. Juli 2015 ist um 18 Uhr in der Klosterkirche Nikolausberg ein Benefizkonzert zugunsten des Hospizes an der Lutter. Es spielen die Camerata Medica Göttingen Werke von Hadyn, Mozart und Faure.
Das 2008 gegründete Ensemble besteht derzeit aus rund 40 musikbegeisterten Medizinstudierenden, Ärztinnen, Ärzten und Lehrenden der medizinischen Fakultät sowie niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Die Leitung hat Shintaro Sakabe.
Am darauffolgenden Samstag, dem 18. Juli 2015 ist von 14-18 Uhr das Sommerfest des Hospizes. Bei Kaffee, Kuchen und Leckereien vom Grill spielen die Swinging Amatörs. Auch die Tanzgruppe von Kerstin Baufeldt ist mit dabei. Außerdem gibt es weitere vielfältige Angebote und die Möglichkeit zu Gesprächen mit Mitarbeitenden des Hospizes.
Gleichzeitig ist in zwei Räumen im zweiten Stock des Mutterhauses die Dauerausstellung zur Geschichte der Diakonissen im Mutterhaus zu sehen. Sie ist ein Stück Zeitgeschichte und eine Besichtigung wert.
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Bild: KG Gladebeck

"Was dein Leben t(p)rägt"

(09.05.2015) Im Rahmen der Feierlichkeiten „1000 Jahre Gladebeck“ findet in der St. Nicolauskirche vom 7. Juni bis zum 16. August 2015 immer sonntags von 15 bis 17 Uhr eine Ausstellung statt. Unter dem Motto „Himmel – Herrgott – Sakrament • Was dein Leben t(p)rägt“ werden 16 Taufkleider ausgestellt, die aus Gladebecker Familien stammen. Sie bilden das komplette 20. Jahrhundert ab: Die ältesten Kleider stammen aus den ersten Jahren (1908), das jüngste aus dem Jahr 1998.
Jedes der Ausstellungsstücke ist mit vielen Geschichten verbunden. Interessant sind die modischen Ausprägungen der einzelnen Stücke. Die ältesten Kleider sind aus feinstem Baumwollbatist. In den fünfziger Jahren wurden dann Kunstfasern verwendet. Auch fehlt der kuschlig-weiche Baumwoll-Nickiplüsch nicht.
In der Ausstellung sind weitere Exponate zu sehen, die zeigen, welch hohen Stellenwert dieses traditionelle Familienfest hatte und heute noch hat. Da sind erste Taufgeschenke, alte Kinderwagen, Wiegen, Kinderbestecke und wertvolle Münzen zu sehen.

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