Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus den Kirchengemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen im Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen.

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Bild: Overdick

Ausstellung ReFORMation eröffnet

Designausstellung in St. Johannis
(27.05.2015) Ungewohnte Klänge eröffneten die Ausstellung ReFORMation in der St. Johanniskirche. Job Verweijen lud mit Percussion und Klängen die Passantinnen und Passanten zum Verweilen ein. Gemeinsam mit Andreas Düker (Laute und Gitarre) spielte er während der Veranstaltung dann verzaubernde, klangvolle Musik. Als "Wolkenmeer" bereichern beide gemeinsam die Göttinger Musikszene.
Im Innenraum begrüßte Pastor Gerhard Schridde die Gäste und machte deutlich, dass es bei dieser Ausstellung, wie auch bei der Reformation um Verwandlung geht. Beides stelle Menschen in einen Dialog. Sie erfahren neu, was sie selbst sehen und glauben. Schridde ist der Auffassung, dass manche der ausgestellten Objekte unbedingt in die Johanniskirche passen und hier nicht wieder raus dürfen. "Die gehören hier hin!". Sein Dank ging an die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK) die Landeskirche Hannovers, das Haus kirchlicher Dienste und die Hanns-Lilje-Stiftung. "Nur durch diese hochwertige Kooperation sei das Projekt realisierbar gewesen", so Schridde. (-> weiterlesen)
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Bild: Baltruweit

Geistliche Volkslieder
bei Ausstellung ReFORMation

(26.05.2015) Am Mittwoch, dem 27. Mai 2015 um 19 Uhr, veranstalten der Liedermacher und Pastor Fritz Baltruweit und Pastorin Dr. Simone Liedtke eine musikalische Führung durch die Ausstellung ReFORMation in der St. Johanniskirche in Göttingen. Baltruweit entführt dabei in die Welt der geistlichen Volkslieder. Im Dialog mit Liedtke und ausgesuchten Exponaten der Ausstellung will er sich mit dem Publikum auf eine Lieder-Zeitreise durch fünf Jahrhunderte begeben und die ursprüngliche Frische und Lebendigkeit der Volkslieder neu aufblühen lassen. Die Situationen leben wieder auf, in denen die Lieder einmal zu Hause waren. Und sie finden ihren Weg in die Gegenwart und in unser Lebensgefühl, die Lieder, die Menschen gern miteinander singen oder gern zusammen gesungen haben, wie "Weißt du, wie viel Sternlein stehen", "Der Mond ist aufgegangen" oder "Geh aus, mein Herz".
Für Martin Luther gehörten einst geistliche Volkslieder zu den wichtigsten Motoren der Reformation. Durch sie verbreitete sich seine Lehre nicht nur in den Kirchen, sondern auch landesweit auf den Marktplätzen.
Baltruweit ist bekannt von Kirchentagen und aus Rundfunk- und Fernsehsendungen. Einige seiner Lieder sind in das Evangelische Gesangbuch und in das katholische Gesangbuch "Gotteslob" aufgenommen worden. Mit seinem Programm, der Flötistin und Harfenistin Konstanze Kuß und dem Pianisten und Kulturpädagogen Valentin Brand ist er noch mal am 26. Juni 2015 um 20 Uhr in der Kreuzkirche Göttingen, Immanuel-Kant-Straße 46 zu hören.
Die Ausstellung ReFORMation in der St. Johanniskirche ist bis zum 10. Juni 2015 täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
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Bild: A.G. '15

Gospelkonzert mit fünf Chören

Benefit für Erdbebenopfer

(24.06.2015) Am Freitag, dem 29. Mai 2015, um 19 Uhr singen fünf Gospelchöre aus Göttingen und Umgebung in der Universitätskirche St. Nikolai in Göttingen. Die Gospelchorleiterinnen Lisa Hintz und Caroline Hempel kamen auf die Idee, ein Benefizkonzert zugunsten der Erdbebenopfer in Nepal zu veranstalten und holten Rüdiger Brunkhorst, Popularmusiker im Kirchenkreis Göttingen, für diesen Zweck mit ins Boot.
Eingeladen zu diesem Abend ist, neben den Gospelchören Canto Allegro (Gleichen), Gospelfire (Geismar), Gospelchor ToGether (Rosdorf), Damian Gospel Singers (Herberhausen) und Spirit of Glory (Evangelische Studierenden- und Hochschulgemeinde), auch Sandra Pisano von Contigo Göttingen. Sie stellt das "Poor and orphan children relife center" (PAORC) in Nepal vor. Außerdem werden das Ehepaar Busch aus Kirchhorst/Hannover anwesend sein, das 1998 den Verein "Kiran Kinderhaus" in Nepal gegründet hat und Uwe Becker, Beauftragter für "Brot für die Welt" der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe im Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.
Die Moderation des Abends übernimmt Dr. Florian Wilk, Professor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität. "Bei diesem Konzert ist der Eintritt absichtlich frei, damit die Spenden für die Erbebenopfer hoch ausfallen", ist der Wunsch der Veranstaltenden.
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Bild: Marcel Kreipe und Martin Grobecker "Logo des Designprojektes" © HAWK

ReFORMation in Göttingen

Designausstellung zum Reformationsjubiläum
(11.05.2015) Vom 23. Mai bis zum 10. Juni 2015 findet in der St. Johanniskirche Göttingen die Ausstellung ReFORMation statt. Sie zeigt Exponate von zwölf Designerinnen und Designern der Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, die einem Thema der Reformation eine neue Form geben. Die Ausstellungsstücke sollen den Blick darauf lenken, wie wir von Zeugnissen und Errungenschaften, Worten und Bildern der Vergangenheit für die Zukunft lernen können. Sie laden zum Betrachten, Mitmachen, Querdenken, Schmunzeln und Diskutieren ein.
So gehört zum Beispiel die Arbeit von Sina Faikosch zu den Exponaten. Sie hat mehr als zwei kg Munition aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg genommen und daraus eine Glocke gegossen. Damit reformiert sie das Material, das während der Kriege durch das Einschmelzen von Glocken gewonnen wurde und führt es zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück. (-> weiterlesen)
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Bild: KG Gladebeck

"Was dein Leben t(p)rägt"

(09.05.2015) Im Rahmen der Feierlichkeiten „1000 Jahre Gladebeck“ findet in der St. Nicolauskirche vom 7. Juni bis zum 16. August 2015 immer sonntags von 15 bis 17 Uhr eine Ausstellung statt. Unter dem Motto „Himmel – Herrgott – Sakrament • Was dein Leben t(p)rägt“ werden 16 Taufkleider ausgestellt, die aus Gladebecker Familien stammen. Sie bilden das komplette 20. Jahrhundert ab: Die ältesten Kleider stammen aus den ersten Jahren (1908), das jüngste aus dem Jahr 1998.
Jedes der Ausstellungsstücke ist mit vielen Geschichten verbunden. Interessant sind die modischen Ausprägungen der einzelnen Stücke. Die ältesten Kleider sind aus feinstem Baumwollbatist. In den fünfziger Jahren wurden dann Kunstfasern verwendet. Auch fehlt der kuschlig-weiche Baumwoll-Nickiplüsch nicht.
In der Ausstellung sind weitere Exponate zu sehen, die zeigen, welch hohen Stellenwert dieses traditionelle Familienfest hatte und heute noch hat. Da sind erste Taufgeschenke, alte Kinderwagen, Wiegen, Kinderbestecke und wertvolle Münzen zu sehen.

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Bild: eshg

"Campustag" 2015

(09.05.2015) Beim diesjährigen Campustag, dem Informationstag zum Studium der Theologie oder der Evangelischen Religion am 18. Juni 2015 von 9 bis 16 Uhr im Evangelischen Studienhaus, Obere Karspüle 30 können interessierte Schülerinnen und Schüler Studierende und Lehrende der Theologischen Fakultät treffen, an einer Lehrveranstaltung teilnehmen und einen Blick hinter die Kulissen der Uni werfen.
Durch den Tag begleiten Dr. Michael Emmendörffer (www.eshg.de) und Daniel Küchenmeister (www.esg-goettingen.de) (-> weitere Informationen)
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Bild: Peter Friele

Haus in der Merkelstraße zu verkaufen

(08.05.2015) Die Kreuz-Kirchengemeinde Göttingen bietet die Immobilie "Merkelstraße 50" zum Verkauf an. Das Wohn- und Geschäftshaus in attraktiver Lage am Rand des Ostviertels ist sowohl für Eigentümer als auch für Investoren interessant. Es diente früher als Gemeindehaus und wurde im ausgebauten Obergeschoss zu Wohnzwecken genutzt.
Derzeit steht das Haus leer.
Die Immobilie liegt ungefähr einen Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das neue Stadtquartier "Zietenterrassen" befindet sich wenige 100 Meter entfernt in süd-östlicher Richtung. Die Schillerwiesen und der Göttinger Wald sind fußläufig zu erreichen. Nähere Informationen sind beim Kirchenkreisamt Göttingen-Münden, Peter Friele, Tel.: (0551) 4961-255) erhältlich. (-> Exposé)
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Bild: St. Jacobi

Evangelische Bilderwelten •
Konfirmationsscheine im Wandel

(07.05.2015) Die Ausstellung "Evangelische Bilderwelten", die vom 17. Mai bis 9. August 2015 in der St. Jacobikirche zu sehen ist, zeigt 150 Konfirmationsscheine aus dem Jahren 1822 bis 2012.
Die Ausstellung dokumentiert den Wandel dieser typisch evangelischen Bilderwelt. Sie regt zur Auseinandersetzung mit der eigenen kirchlichen Biographie und eigenen religiösen Glaubensbildern an.
Anfangs dienten die Scheine der Erinnerung an die Konfirmation. Sie waren meist schmucklose, handschriftliche Bescheinigungen. Mancherorts mussten Auszubildende diese als Zeugnis sittlicher Reife vorlegen. Wer fremd in eine neue Kirchengemeinde kam, konnte damit nachweisen, dass er abendmahlsberechtigt ist. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Möglichkeit genutzt, aus den Bescheinigungen Schmuckblätter zu erstellen. So entstanden aufwendig gestaltete Urkunden, die gerahmt als Wandschmuck in vielen Wohnstuben und Schlafzimmern hingen.
Die in der St. Jacobikirche gezeigten Konfirmationsscheine wurden von Archiven und aus drei Privatsammlungen zur Verfügung gestellt, ergänzt durch zahlreiche Einzelleihgaben aus Familienbesitz. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 11-16 Uhr und freitags bis sonntags von 11-18 Uhr geöffnet. (-> Begleitprogramm)
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Bild: KG-Bezirk NiederaussemGlessen

Ökumenische Vesper
in der Innenstadt

(23.04.2015) Die Vesper hat als besonderer Gottesdienst zur Abendzeit eine lange Tradition und wird in der evangelischen und der katholischen Kirche gleichermaßen gefeiert. Mit Psalmengesang, biblischer Lesung und Gebet bildet sie einen Ruhepunkt im Tageslauf. Und was es an Trennendem zwischen den Konfessionen geben mag – bei der Feier der Vesper spielt es keine Rolle.
Darum finden immer am zweiten Freitag im Monat um 18 Uhr abwechselnd in der St. Paulus- und der St. Albanikirche ökumenische Vespern statt, zu der Christinnen und Christen aller Konfessionen eingeladen sind. Jeweils um 17.45 Uhr gibt es eine kleine Einführung in die besondere Form des Psalmensingens.
Die Termine für 2015: 8. Mai (St. Paulus), 11. Juni (St. Albani), 10. Juli (St. Paulus), 14. August (St. Albani), 11. September (St. Paulus), 9. Oktober (St. Albani), 13. November (St. Paulus). Weitere Informationen auch auf www.st-albani.wir-e.de und www.st-paulus-goettingen.de.