Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Bild: wgt

Nehmt Kinder auf
und ihr nehmt mich auf

(12.02.2016) Kuba steht im Mittelpunkt des diesjährigen Weltgebetstags am Freitag, 4. März, der in vielen Kirchengemeinden rund um den Erdball gefeiert wird. Die Göttinger Kirchengemeinden bieten erstmals ein Vorprogramm an: Über "Kuba in Zeiten des Wandels" spricht Konstanze Schiedeck am Sonntag, 14. Februar, um 10.45 Uhr im Pfarrheim St. Paulus (Wilhelm-Weber-Straße 15). Der kubanische Spielfilm "Conducta" läuft am Donnerstag, 25. Februar, um 20 Uhr im Kino Lumière (Geismarlandstraße 19). Anschließend diskutiert Christian Schüler von der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba mit dem Publikum über den Film.
"Wir wollen mit dem Vorprogramm neben aktiven Gemeindemitgliedern auch Menschen erreichen, die sonst nicht am Weltgebetstag teilnehmen", sagt Dr. Corinna Morys-Wortmann vom ökumenischen Vorbereitungsteam. Gezielt seien dafür andere gesellschaftliche Gruppen angesprochen worden. "Mit dem Entwicklungspolitischen Informationszentrum EPIZ und dem Kino Lumiére sowie der Regionalgruppe der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba ist es uns gelungen, länderspezifische Partner in Göttingen zu finden", sagt Morys-Wortmann.
Texte, Lieder und Gebete für die Gottesdienste am 4. März haben über 20 kubanische Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen ausgewählt. Unter dem Titel "Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf" erzählen sie von ihren Sorgen und Hoffnungen angesichts der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in ihrem Land.
Von der "schönsten Insel, die Menschenaugen jemals erblickten" schwärmte Christopher Kolumbus, als er 1492 im heutigen Kuba an Land ging. Mit subtropischem Klima, weiten Stränden und ihren Tabak- und Zuckerrohrplantagen ist die Insel ein Natur- und Urlaubsparadies. Seine 500-jährige Zuwanderungsgeschichte hat eine kulturell und religiös vielfältige Bevölkerung geschaffen. Der Großteil der über elf Millionen Kubanerinnen und Kubaner ist katholisch getauft. Eine wichtige Rolle im spirituellen Leben vieler Menschen spielt die afro-kubanische Religion Santería. Der sozialistische Inselstaat ist nicht erst seit Beginn der US-kubanischen Annäherung Ende 2014 ein Land im Umbruch – mit seit Jahren wachsender Armut und Ungleichheit.
Die Weltgebetstagsgottesdienste werden ökumenisch vorbereitet und durchgeführt. Am 4. März gibt es in der Region Göttingen mehr als 25. Am 5. März ist ein Kinder-Weltgebetstag in der Kirche St. Paulus in Göttingen vorgesehen. (-> alle Termine)
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Bild: Freilichtbühne Lilienthal

Wintertheater Lilienthal spielt:

Die Prinzessin
und das Bettlermädchen

(11.02.2016) Am 27. Februar 2016 kommt es im Kirchenkreis Göttingen gleich zweimal zur Aufführung des Theaterstücks "Die Prinzessin und das Bettlermädchen" nach Mark Twains "Prinz und Bettlerknabe".
Morgens um 11 Uhr spielt das Wintertheater Lilienthal in der Bethlehemgemeinde, Londonstraße 11A auf dem Holtenser Berg und um 17 Uhr im Jochen-Klepper-Haus, Ernst-Fahlbusch-Straße 18, in Weende.
"Prinzessin Johanna lebt wohlbehütet am Hofe ihres Vaters, König Heinrich VIII. Ann schlägt sich mit ihren Geschwistern und ihren Freunden, der "Lausegang", in den ärmsten Gassen von London mühsam durchs Leben. Bei einer zufälligen Begegnung tauschen die beiden ihre Kleider. Aus dem ursprünglichen Spaß am Rollentausch wird jedoch plötzlich dramatischer Ernst..."
Wie die beiden Mädchen ihre jeweilige Situation erleben, sie meistern, überraschende für alle gerechtere Lösungen finden, wird in teils dramatischen, teils komischen wie auch anrührenden Szenen gezeigt.
Das Wintertheater der Freilichtbühne aus Lilienthal spielt "Die Prinzessin und das Bettlermädchen" mit 32 Kindern und Jugendlichen. Unter der Leitung von Dieter Klau-Emken werden diese in Singen, Tanzen und Schauspiel unterrichtet. Viele von ihnen spielen auch in Sommerstücken der Freilichtbühne eine Rolle.
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Bild: overdick

1. Kinderchortag in Göttingen

(10.02.2016) Am 5. März 2016 findet in der St. Albani-Kirche der 1. Göttinger Kinderchortag statt, zu dem alle Kinderchöre des Kirchenkreises Göttingen eingeladen sind.
Von 9.30-17 Uhr wird gemeinsam gesungen und Musik gemacht. Gerhart Roth, ehemaliger Kinderchorleiter des Hessischen Rundfunks bietet Workshops für unterschiedliche Altersgruppen an.
Um 16 Uhr ist dann ein öffentlicher Gottesdienst in der St. Albani-Kirche, bei dem alle Kinderchöre mitwirken werden. Zu dem sind nicht nur die Familien und Bekannten der Sängerinnen und Sänger eingeladen, sondern alle Interessierte. Pastor Martin Hauschild wird mit einem Team diesen Gottesdienst vorbereiten und durchführen.
Gosia Borrée, Beauftragte für die musikalische Arbeit mit Kindern im Kirchenkreis, findet die Idee, einen Kinderchortag im Kirchenkreis zu gestalten, gut: "Für die Kinderchorleiterinnen und -leiter bietet dieser Tag die Möglichkeit des Austausches und die Chance, die Schwerpunkte der Kolleginnen und Kollegen in der Chorarbeit kennenzulernen.
Kinderchöre gehören zum Profil der Kirchengemeinden. Ihr Singen bereichert den Gottesdienst. Durch ihre Kinder finden Familien wieder einen Weg in die Kirche. "Wenn Eltern erleben, mit welcher Intensität ihre Kinder geistliche Lieder singen und wie unkompliziert sie sich den religiösen Themen öffnen, dann ist das oft ein "Mutmacher", sich wieder auf Kirche einzulassen", so Beate Quaas, Kinderchorleiterin in der St. Albani-Gemeinde.

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Bild: Lisa Huber

Verschwunden

(09.02.2016) "Entdecken durch Verhüllen" ist die Grundidee für eine Kunstinstallation im Kloster Bursfelde. In der Passionszeit, vom 10. Februar bis zum 23. März 2016, wird die Kreuzigungsgruppe in der Bursfelder Klosterkirche durch ein fünf Meter breites und sechs Meter hohes Fastentuch der österreichischen Künstlerin Lisa Huber verhüllt.
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Mit dieser Installation wird eine seit 1000 Jahren bestehende Tradition aufgegriffen, Kreuze und Altäre in der Passionszeit zu verhüllen. Man 'fastet', verzichtet auf einen gewohnten Anblick, um anschließend Vertrautes neu zu sehen" erklärt Pastor Klaus Dettke, Leiter des Geistlichen Zentrums Kloster Bursfelde. Dadurch entstehe ein ungewohnter und überraschender Weg, sich dem Geheimnis der Passion Christi anzunähern und die Kreuzigungsgruppe in ihrer Ausstrahlung wieder neu zu entdecken, so Dettke weiter.
Die Künstlerin Lisa Huber, die in Berlin, Wien und Villach lebt und arbeitet hat im Jahr 1999 das moderne Fastentuch geschaffen, das mit 27 Holzschnitten Motive aus dem Alten und Neuen Testament zeigt. Sie war Meisterschülerin von Adolf Frohner an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. In Berlin studierte sie unter anderem bei Georg Baselitz und hat sich, angeregt durch die Auseinandersetzung mit seinen Grafiken, auf Holzschnitte spezialisiert. Sie wird beim Aufhängen des Fastentuches am Aschermittwoch, 10. Februar 2016, ab 18 Uhr dabei sein. Im Rahmen eines festlichen Abendgebetes unter Leitung von Pastorin Silke Harms und Diakon Klaas Grensemann wird die gewohnte Kreuzigungsgruppe verhüllt.
In den folgenden Wochen wird das Fastentuch mit seinen Bildtafeln liturgisch mit in die Abendgebete
des Klosters einbezogen. Mit seinen Bildern eignet es sich auch zur persönlichen Meditation. Hefte zur inhaltlichen Orientierung liegen aus.
Die Klosterkirche Bursfelde ist täglich von 8-18 Uhr geöffnet. Kirchenführungen zum Fastentuch können im Büro des Geistlichen Zentrums unter Telefon (05544) 1688 verabredet werden.
Das Kloster Bursfelde gehört zum Haus kirchlicher Dienste in Hannover. Das Kunst-Projekt wird gefördert von der Klosterkammer Hannover.
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Bild: fabi

Neuer Förderverein stellt sich vor

(05.02.2016) Im Foyer des Kirchenkreisamtes Göttingen-Münden in der Düsteren Straße 19, Göttingen, stellt sich in der Woche vom 8. bis zum 12. Februar 2016 der neue Förderverein der Ev. Familien-Bildungsstätte vor.
Der Förderverein will für Teilnehmende Angebote machen, die über den Rahmen der Zuschüsse und Kursgebühren hinausgehen, zum Beispiel unbürokratisch – bei kleinem Familienbudget – Nachlässe gewähren, Anschaffungen tätigen, die den Familien-Bildungsstätten-Haushalt sprengen würden, Projekte weiterführen, wenn Gelder ausbleiben, zusätzliche Kinderbetreuung finanziell unterstützen usw.
Auch kostenlose Angebote wie offene Eltern-Kind-Gruppen, Entdeckungsreisen durch die nähere Umgebung oder Angebote für besondere Zielgruppen, wie Alleinerziehende oder Trauernde, sollen mit den Mitteln des Fördervereins unterstützt werden.
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Bild: boat people projekt

18. Aschermittwoch der Künste:

Eine Art Veränderung

(04.02.2016•laki) "Eine Art Veränderung" ist der Titel des 18. Aschermittwochs der Künste am 10. Februar 2016 von 12-14.30 Uhr in der St. Johanniskirche in Göttingen, Johanniskirchhof 2.
Jugendliche Flüchtlinge aus Eritrea, Afghanistan und Syrien führen gemeinsam mit dem Göttinger "boat people projekt" Lieder und Szenen aus ihrem Leben auf. Premiere feiert dabei eine Szene, die eigens für die Veranstaltung geschrieben wurde.
Den jährlichen Kunstempfang gibt die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers gemeinsam mit der Hanns-Lilje-Stiftung und dem Arbeitsfeld Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste.
Landesbischof Ralf Meister sagt: "Kirche und Kultur sind gute Partner, um gesellschaftlichen Veränderungen und Ängsten zu begegnen. Gemeinsam können wir Wege und Visionen für eine integrative Gesellschaft entwickeln."
Hinter dem "boat people projekt" stehen die Autorin und Regisseurin Luise Rist und die Regisseurin Nina de Chevallerie: "Mit unseren poetischen Theaterstücken möchten wir einen Schritt in die Zukunft gehen, gemeinsam mit denen, die zu uns kommen, und denen, die schon da sind", sagen die beiden Theatermacherinnen zu ihrer Arbeit. Das Göttinger "boat people projekt" fragt in ihren Inszenierungen nach Heimat, Integration, Flucht und Identität. Im Mittelpunkt stehen dabei immer Menschen mit Bühnenerfahrung und Fluchterfahrung. Dafür erhalten die Künstler auch im März den Göttinger Friedenspreis der Stiftung Dr. Röhl. 2015 wurde die Theatergruppe bereits mit dem Initiativpreis der Hanns-Lilje-Stiftung ausgezeichnet.

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Interkultureller Austausch in der Kreuzkirche

(29.01.2016) Die Evangelische Jugend der Kreuzkirchengemeinde und der Südstadtregion lädt am 20. Februar 2016 zu einem Ostafrika-Workshop ein. Jugendliche ab 14 Jahren können von 11-18 Uhr im Gemeindehaus der Kreuzkirchengemeinde, Immanuel-Kant-Straße 46, landesübliches Tanzen, Trommeln und Kochen lernen und erleben. Das Team der "Ewakafoundation" erzählt außerdem etwas über Ostafrika und die Menschen, die dort leben. Teilnehmende zahlen 8 Euro, eine Ermäßigung ist möglich. Weitere Informationen gibt es bei Diakonin Eva Heinke, Tel.: (0551) 37073957 oder per eMail: eva.heinke@kirchenkreis-goettingen.de, bei der man sich auch anmelden kann.

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Bild: urknall

"Urknall in Göttingen"

Workshop und Konzert
in der Friedenskirchengemeinde

(21.01.2016) In Gottesdiensten, Frauenkreisen oder Seminaren, besonders aber bei der Vorbereitung der Weltgebetstage werden rhythmische Lieder gesungen. Den Rhythmus richtig in den Gesang, der Bewegung oder der perkussiven Begleitung aufzunehmen, bereitet oft Schwierigkeiten.
Tanz, Musik, Gesang und Bewegung – alles aufeinander abgestimmt – bringen Körper und Seele zum Schwingen. Gesang wird eindrücklich, wenn er rhythmisch unterstützt wird. Die Lebensfreude wird geweckt und frei gesetzt.
Das Frauenwerk im Sprengel Hildesheim-Göttingen veranstaltet in der Friedenskirchengemeinde Göttingen, Auf dem Hagen 23, einen Trommel- und Percussion-Workshop mit Joachim Bruns, Musiker, Religionspädagoge, Leiter und Dozent der Schule für Rhythmus & Spiel der URKNALL-Akademie e.V.. Er findet am Samstag, dem 20. Februar 2016 von 14.30-18.30 Uhr statt.
Am gleichen Abend um 19.30 Uhr ist in der Friedenskirche ein Konzert der Gruppe Urknall, zu dem auch über die Seminarteilnahme hinaus eingeladen wird.
Die Teilnahme am Workshop kostet 20 €. Beim Konzert wird eine Spende zur Kostendeckung eingesammelt. Die Leitung des Tages hat Diakonin Cornelia Renders, Leiterin des Frauenwerkes im Sprengel Hildesheim-Göttingen. Bei ihr gibt es auch weitere Informationen (renders@kirchliche-dienste.de oder Tel.: 0551-45022).