Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Johannisempfang: DIAKONIE ein Auftrag der Kirche

Der traditionelle Empfang des Kirchenkreises Göttingen am Johannistag, 24. Juni, fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Im Mittelpunkt steht das Thema Diakonie.

Wir beginnen in St. Johannis um 10.00 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst, in dem OLKR Hans-Joachim Lenke, der neue Sprecher des Vorstandes des Diakonischen Werkes in Niedersachsen (DWiN), die Predigt halten wird.

Die musikalische Gestaltung wird der Popularkirchenmusiker unseres Kirchenkreises, Rüdiger Brunkhorst, zusammen mit seinem Chor "Lean on Me" sowie einer Band beisteuern.

Anschließend hören wir einzelne Grußworte zum Thema. Und natürlich soll Zeit für Begegnungen und Gespräche sein.
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Festgottesdienst der ACK am Pfingstmontag

Am Pfingstmontag, 21. Mai 2018, feiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, ACK-Göttingen in Zusammenarbeit mit der Internationalen Händel-Gesellschaft Göttingen e.V. ihren traditionellen ökumenischen Festgottesdienst.
Die Festpredigt wird Prof. Dr. Martin Nicol halten. An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen hat er den Lehrstuhl für Praktische Theologie und Homiletik inne. Er ist Begründer der Dramaturgischen Predigtlehre.
Musikalisch wird der Gottesdienst von der walisischen Sopranistin Fflur Wyn und dem Kantor Stefan Kordes gestaltet.
Der Gottesdienst beginnt um 10.00 Uhr und findet in St. Jacobi statt.
Ein Plakat finden Sie mit einem Klick auf diesen Link.
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Bild: Privat

Diakon und Kantor Ulrich Krause
begeht in Grone seinen 90. Geburtstag

Geboren am 8.5.1928 in Hermsdorf, Kreis Waldenburg (Schlesien), kam er 1946 als Flüchtling mit der Familie nach Grone. Er begann die Ausbildung zum Diakon im Stephansstift Hannover und war 43 Jahre, vom 1.11.1950 - 31.10.1993, Diakon und Kantor in der Kirchengemeinde St. Petri-Grone, die er nachhaltig als offen und diakonisch prägte. Eine große Kantorei und einen Posaunenchor mit ca. 40 Bläsern gründete er in dieser Zeit als Kantor und besuchte mit ihnen lückenlos die Kirchentage bis 1993. 1961 hat er den Bau des Studentenwohnheimes und des Jugendzentrums "Haus der Offenen Tür" in der Martin-Luther-Str. initiiert. 1973 war er Mitbegründer des Diakonischen Werkes St. Petri e.V. und von Beginn bis 2010 ehrenamtlicher Geschäftsführer. Auf dessen Initiative wurden zwei Ferien-Freizeithäusern in Scharbeutz erworben, in denen er über 100 Gemeindefreizeiten durchgeführte. 1975 hat er den Bau des Zentrums für ältere Menschen angestoßen und realisiert. 1973-1987 war er Mitglied der Synode der Hannoverschen Landeskirche und hat dort das Profil der Synodalgruppe "Offenen Kirche" wesentlich mitgeprägt. Ebenso war er im Vorstand des Diakonischen Werkes der Landeskirche Hannover. Im Rahmen der intensiven Partnerschaftsarbeit mit der Kirchengemeinde Ebersdorf und Lichtenwalde (heute Chemnitz) führte von Mitte der 50er Jahre bis zur Wiedervereinigung regelmäßige Begegnungsreisen durch, die wechselweise in "Karl-Marx-Stadt" und in Berlin stattfanden, wo er Kontakte zum Berliner Senat nutzen konnte. Eine langjährige Partnerschaft mit der Gemeinde in seinem Heimatort Waldenburg (Polen) beinhaltete jährliche Begegnungen, bei denen auch tonnenweise Hilfsgüter für diakonische Einrichtungen übergeben wurden.

Für seine Verdienste wurde ihm 1992 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Für den Aufbau und Pflege der Partnerschaft mit Waldenburg die Gerhard-Hauptmann-Plakette, für sein diakonisches Engagement das Kronenkreuz der Diakonie und für seinen ehrenamtlichen Einsatz die Groner Ehrennadel.

Dankbar für alles Engagement und in herzlicher Verbundenheit gratuliert der Kirchenkreis sehr herzlich und wünscht Gottes Segen und Geleit für das neues Lebensjahr.



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Bild: Jens Schulze

Abschied von der Martinsgemeinde

Nach vier Jahren verabschiedet sich Pastorin Dr. Simone Liedtke aus St. Martin Geismar. Sie wird zum 01. Juni 2018 als Hochschulpastorin in der Evangelischen Studierendengemeinde Hannover eine neue Stelle antreten. Zum selben Zeitpunkt übernimmt sie außerdem im Religionspädagogischen Institut in Loccum eine Stelle als Dozentin für Medienpädagogik.

Die Verabschiedung mit Entpflichtung wird am Sonntag, dem 13. Mai, um 10.00 Uhr im Gottesdienst in St. Martin, Geismar, vollzogen.





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Pop-Piano-Gottesdienst in der Christophoruskirche

Einen Pop- Piano Gottesdienst mit vielen neuen Liedern gestalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines mehrtägigen Piano Workshops am Sonntag, den 29.04.2018 um 18 Uhr in der Christophoruskirche , Theodor-Heuss-Str. 47, 37075 Göttingen. Liturgische Gestaltung und Predigt: Pn. Elke Reichardt und Superintendent Friedrich Selter

In einem dreiteiligen Workshop haben sich insgesamt 11 Musikerinnen und Musiker unter Anleitung von Andreas Hülsemann (Netzwerk Popularmusik), Matthias Vespermann (Apostelkirche Northeim) und Rüdiger Brunkhorst (Popularmusik im Kirchenkreis Göttingen) in ihren Fähigkeiten zur Liedbegleitung fortgebildet. Etliche hiervon probieren ihre neu erworbenen oder vertieften Fähigkeiten praktisch aus. Herzliche Einladung zum Mitsingen!


Dokument: Pop-_Piano_Gottesdi... (PDF)
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„Kräfte finden“

Ökumenischer Gottesdienst von und für Nachwuchswissenschaftler_innen

 

Nachwuchswissenschaftler_innen der Universität Göttingen laden wieder ein zum ökumenischen Gottesdienst in der Universitätskirche St. Nikolai (Nikolaikirchhof 9). Am Dienstag, den 29. Mai 2018 um 19:00 Uhr steht das Thema „Kräfte finden“ im Zentrum. Aus der Perspektive der akademischen Nachwuchskräfte geht es dabei um die Ressourcen für wissenschaftliche Kreativität, um das Potenzial von Auszeiten und um andere Quellen der Inspiration.

Der jährlich stattfindende Gottesdienst wird von Nachwuchswissenschaftler_innen verschiedener Fakultäten in Kooperation mit der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) und der Katholischen Hochschulgemeinde (khg) vorbereitet. Herzlich eingeladen sind Nachwuchsforschende sowie Interessierte innerhalb und außerhalb der Universität. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen: www.facebook.com/MittelbauGD


Dokument: Plakat_Kräfte_finde... (PDF)
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Matthias Opitz wird neuer Pastor in Stephanus

Am kommenden Sonntag, 15. April, wird Matthias Opitz als neuer Pastor der Stephanus-Gemeinde in einem Festgottesdienst um 15.00 Uhr durch Superintendent Friedrich Selter eingeführt. Mit ihm zusammen wird auch Pastorin Dr. Inke Wegener im Umfang einer viertel Stelle mit dem Dienst in Stephanus beauftragt. Denn zunächst einmal wird Pastor Opitz aus persönlichen Gründen nur mit einer dreiviertel Stelle in Stephanus sein.

Weitere Informationen

Bild: Privat

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25-jähriges Jubiläum des Drogenberatungszentrums

Eigentlich hätte das Drogenberatungszentrum im Diakonieverband unseres Kirchenkreises bereits im vergangenen Jahr 25-jähriges Bestehen gehabt. Allerdings wurde da der Umzug in die neugestalteten Räume im Gemeindehaus der St. Mariengemeinde durchgeführt. Da hatte einfach niemand den Kopf für eine Jubiläumsfeier frei. Diese wurde jetzt um so schöner nachgeholt. Den Festvortrag hielt Prof. Dr.med. Wolfgang Poser zur Geschichte der pharmakologischen und psychosozialen Therapie von Menschen mit Suchterkrankungen mit spannenden Einblicken in die Geschichte der Behandlungsmethoden. Zuvor hatte der Geschäftsführer des Diakonieverbandes, Jörg Mannigel, bereits begrüßt und durch die Veranstaltung moderiert, die Abteilungsleiterin der Suchtberatung, Sieglinde Bulla, einführende Worte gesprochen, und Ratsherr Dr. Klaus-Peter Hermann die sehr wertschätzenden Grüße von Stadt und Landkreis ausgerichtet. Außerdem gab das Leitungsteam, bestehend aus Elisabeth Mikler-Kirchhelle und Markus Lingemann einen Einblick in die Geschichte der Einrichtung. Pastor und Hausherr Markus Wackernagel grüßte alle Gäste und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass mit der Drogenberatung die erste Abteilung des Diakonieverbandes an die Marienkirche gezogen sei. Dabei spielte er auf das geplante Forum der Kirche und Diakonie an, das auf dem angrenzenden Platz vom Kirchenkreis gebaut werden wird. Superitendent Friedrich Selter schließlich unterstrich die christliche Grundhaltung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Klienten gegenüber. Diese würden nicht zuerst als Süchtige angesehen, sondern als Mitgeschöpfe Gottes, die von daher eine unverlierbare Würde haben.
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Bild: Kirchenkreis

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Konzert des Syrisches Exilorchesters

Weitere Informationen und Bilder

Am Dienstag, dem 3. April, war das Syrian Expat Philharmonic Orchestra (SEPO) in Göttingen angekommen. Aus allen Teilen Deutschlands, europäischen Nachbarländern, Skandinavien, Kanada und sogar Australien waren die syrischen Exilanten zu diesem Projekt zusammengekommen. Dana Gaef von der Leitung unseres Migrationszentrums hatte die Initiative zu dieser Einladung ergriffen und bei Sandra Hinz, Geschäftsführerin des Deutschen Theaters ebenso wie bei Anne Moldenhauer, Geschäftsleiterin des KAZ und Birgit Sacher, Geschäftsführerin des Integrationsrates Göttingen "offene Türen" eingerannt. So kamen nicht nur die syrischen Profimusiker in Göttingen zusammen, sondern stifteten zugleich eine wunderbare Kooperation zwischen den genannten örtlichen Institutionen.
Intensive Probearbeiten konnten im Saal des Zentrums für ältere Menschen (ZäM) in Grone stattfinden, der großzügig zur Verfügung gestellt wurde. Neben mehrern Workshops z.B. mit Flüchtlingen, die auf Zieten untergebracht sind, oder interessierten Teilnehmern im KAZ, war das Konzert am Freitagabend im DT der Höhepunkt des Aufenthaltes in Göttingen. Wobei hier nicht nur ein Konzert mit vertrauten und arabischen Klängen im Mittelpunkt stand, sondern besonders auch die Gelegenheit zur Begegnung und zu Gesprächen im Anschluss beim "Meet &Eat". "Das war ein bereichernder Abend", war eine Aussage, die oft zu hören war.
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Bild: Kirchenkreis

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Ergebnisse liegen vor

Kirchenvorstandswahlen 2018

Die Kirchenvorstandswahlen liegen hinter uns und die Ergebnisse liegen vor. Zunächst aber ist allen zu danken, die sich als Wahlvorstände für einen guten und ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen engagiert haben. Die Stimmung in vielen Wahllokalen war fröhlich, fast wie bei einem Gemeindefest. Und in vielen Gemeinden hat man sich einiges einfallen lassen, um die Wähler an die Urne zu bekommen.

Allerdings ist die Wahlbeteiligung gegenüber der letzten Wahl im Jahre 2012 gesunken. Haben damals von 68.532 Wahlberechtigten 12.349 ihre Stimme abgegeben (18.02 %) so waren es jetzt von 64.575 lediglich 10.765 (16,67 %), die zur Wahlurne gegangen sind oder Briefwahl (28,68 %) gemacht haben. Dies entspricht einem Rückgang der Wahlbeteiligung von 1,35 % gegenüber der Beteiligung an den Kirchenvorstandswahlen im Jahr 2012.

Damit liegt unser Kirchenkreis Göttingen aber immer noch deutlich über der Wahlbeteiligung, die landeskirchenweit erziehlt wurde und lediglich 15,37 % betrug. Auch der Rückgang der Wahlbeteiligung war landeskirchenweit mehr als doppelt so hoch, wie in Göttingen, nämlich -3,31 % im Vergleich zur letzten Wahl 2012. Allerdings liegt die Beteiligung in unserem Kirchenkreis insgesamt fast 2 % unter der, die im Sprengel Hildesheim-Göttingen mit 18,74 % erreicht wurde. Mit diesem Wert bildet unser Sprengel mit deutlichem Abstand die höchste Wahlbeteiligung in der Hannoverschen Landeskirche.

Innerhalb unseres Kirchenkreises divergierte die Wahlbeteiligung zwischen den drei Altkirchenkreisen: In ehemals Göttingen Stadt betrug die Zahl der WählerInnen 2.626 (10,09 %). Dies bedeutet im Vergleich zu 2012 eine geringfügige Steigerung der Wahlbeteiligung um 0,1 %.  In weiland Göttingen Nord wählten 3.687 (19,13 %), was einem Rückgang der Beteiligung um 2,34 % entspricht.  Und in ehemals Göttingen Süd wählten 4.452 (23.11 %), was einem Rückgang gegenüber 2012 von 2,55 % entspricht. 

Die höchste Wahlbeteiligung erzielte Ludolfshausen, wo von 37 Wahlberechtigten 27 ihre Stimme abgaben (72,97 %). Die niedrigste Wahlbeteiligung gab es in der Christophorusgemeinde, wo von 2.716 Wahlberechtigten 125 zur Urne gingen (4,6 %). 

Dass in den Gemeinden Roringen und Klein Schneen alle Wahlberechtigten zwischen 14 und 16 Jahren motiviert werden konnten, sich an den Wahlen zu beteiligen, hat besondere Freude ausgelöst. Und auch unter den Gewählten finden sich erfreulicherweise junge Leute, die sich künftig im Leitungsgremium für eine attraktive Gemeinde einsetzen wollen. 

Die teilweise starke Wahlbeteiligung in den Dörfern bei nicht selten um 50% hat deutlich gemacht, wie sehr sich die Menschen dort für ihre Kirche einsetzen und die Vertreter der Gemeinde in ihrem Amt unterstützen und legitimieren. Aber auch im städtischen Bereich gab es durchaus erfreuliche Ergebnisse. So hat sich dank der allgemeinen Briefwahl die Beteiligung in St. Petri-Weende von 11,03 % in 2012 auf jetzt 14,65 % steigern lassen, und in St. Johannis wählten fast doppelt so viele, wie in 2012, nämlich 13,11 % statt 7,19 % damals! Auch im Altkirchenkreis Stadt erzielten Gemeinden wie Friedens oder Corvinus Beteiligungen um 16,00 %. Bei den teilweise mageren Ergebnissen bei der Wahlbeteiligung in Innenstadtgemeinden muss bedacht werden, dass hier deutlich über 50% der Gemeindemitglieder der Altersgruppe der 20 bis 40-jährigen angehören. Unter ihnen sind viele, die nur zeitweise in Göttingen leben, etwa weil sie hier studieren.

Das waren jetzt viele Zahlen für interessierte Leserinnen und Leser unserer Website. Die Tabellen mit den Wahlergebnissen für die einzelnen Gemeinden sind hier hinterlegt.

Den neu- und wiedergewählten Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern ist viel Freude an ihrem verantwortungsvollen Amt zu wünschen. Denen, die nicht gewählt wurden, ist für ihre Bereitschaft zur Kandidatur zu danken und zu hoffen, dass sie in anderer Funktion weiter mitarbeiten werden. Den langjährigen Mitgliedern unserer Leitungsgremien, die nun ausscheiden, ist bereits auf diesem Wege herzlich für Ihr treues Engagement zu danken!




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