Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus Kirchenkreis, Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen.

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Nennt mich einfach: Eseltreiber!
Viele Grüße
Freiwilligenmanger Andreas Overdick

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Bild: Charlotte Scheller

Herbstgottesdienst

(23.09.2016) Am Sonntag, dem 16. Oktober 2016 ist um 15.30 Uhr in der St. Marien-Kirche Göttingen der einmal im Jahr stattfindende Herbstgottesdienst für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und die ganze Gemeinde.
Die Gestaltung des Gottesdienstes haben Renate Kirchner und Gudrun Oldenburg von der Demenzhilfe Göttingen und Pastorin Charlotte Scheller mit dem Herbstgottesdienst-Team übernommen. Die Waaker Harmoniker-Freunde begleiten den Gottesdienst mit bekannten Volks- und Kirchenliedern.
Der Gottesdienst dauert eine gute halbe Stunde. Im Anschluss daran gibt es Kaffee und Kuchen in den Räumen der St. Mariengemeinde. Geschulte Mitarbeiterinnen stehen im Gottesdienst und während des Beisammenseins den Gästen zur Seite. Die Kirche und Gemeindehaus sind rollstuhlgerecht. Zu erreichen ist die St. Marienkirche mit dem Auto über die Goetheallee/Neustadt. Ein Parkplatz vor der Tür steht zur Verfügung. Auf Wunsch werden Gäste abgeholt. In diesem Fall ist eine Meldung bis Montag, den 10. Oktober 2016 an Renate Kirchner bei der Demenzhilfe Göttingen, Tel.: (0551) 37073970 nötig.
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Bild: Michael Hagedorn

Humor in der Pflege und Betreuung

(22.09.2016) Die Demenzhilfe des Diakonieverbandes Göttingen bietet in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Südniedersachsen von September bis November 2016 Vorträge und Workshops unter dem Motto "Manchmal hilft da der Humor..." an.
Ulrich Fey, Autor und Clown aus Friedberg spricht am Mittwoch, dem 28. September 2016 um 18 Uhr im Gemeindesaal der St. Johannis Kirchengemeinde Göttingen über "Clowns für Menschen mit Demenz – das Potential einer komischen Kunst". Moderiert das anschließende Gespräch von Markus Gerlach, dem Vorsitzenden der Alzheimer Gesellschaft Göttingen e.V.
Am Mittwoch, dem 26. Oktober 2016 ist um 18 Uhr am gleichen Ort der Vortrag "Lachen und Weinen: Angehörige begleiten und unterstützen!" von Prof. Dr. Dr. Rolf D. Hirsch aus Bonn. Hirsch bemerkt, dass wir oft erschüttert über die Auswirkungen der Krankheit auf den Betroffenen und seine Angehörigen sind und dass unser Blick starr auf die Krankheit gerichtet und auf den angeblich schicksalhaften Verlauf ist. Er stellt die Frage, ob in der Betreuung von Menschen mit Demenz Heiterkeit und Humor noch Platz hat.
Außerdem gibt es in dieser Reihe zwei Workshops mit dem Thema "Humor und Kontakt in der Pflege und Betreuung". Unter der Leitung von Ulrich Fey machen sich die Teilnehmenden auf die Suche, den Grund des auffälligen Verhaltens zu erkennen und um mehr Verständnis zu erlangen. Die voneinander unabhängigen Workshops sind am Mittwoch, dem 28. September 2016 von 14-17 Uhr und am Sonnabend, dem 5. November 2016 von 10-17 Uhr im Haus der offenen Tür, St. Petri-Kirchengemeinde, Martin-Luther-Straße 18, 37081 Göttingen. Anmeldungen sind bei der Demenzhilfe Göttingen unter der Telefonnummer (0551) 37073970 und per E-Mail demenzhilfe@diakoniestation-goettingen.de möglich.
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Heute einmal ein kleiner Film, der den Freiwilligenmanager des Kirchenkreises Göttingen glücklich macht!

Alles Gute Ehrenamtskoordinator Wilhard Dehnerdt
und St. Martinsgemeinde in Geismar!



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Bild: Landeskirche Hannovers

Ehrenamtliche
feiern Festtag in Hannover

(28.08.2016) Über 4.000 Besucherinnen und Besucher begrüßte Landesbischof Ralf Meister beim Ehrenamtlichentag, zu dem die Landeskirche Hannovers nach Hannover eingeladen hatte. Auch aus dem Kirchenkreis Göttingen hatten sich Ehrenamtliche und beruflich Mitarbeitende auf den Weg gemacht. "Ich freue mich, dass ich schon morgens am Göttinger Bahnhof Teilnehmende aus den Kirchengemeinden St. Martin Geismar und St. Petri Weende begrüßen konnte", sagte Andreas Overdick, Freiwilligenmanager des Kirchenkreises. Auf dem Messegelände verbrachten sie unter dem Motto "... von Herzen" einen Tag mit Vorträgen, Workshops, dem Markt der Möglichkeiten, Bühnenprogrammen und einem Abendmahlsgottesdienst.
"Das Schönste ist unsere Gemeinschaft! Deshalb haben wir Sie heute eingeladen! Sie halten in Ihren Gemeinden diese Gemeinschaft aufrecht, durch all die ehrenamtliche Arbeit, die Sie tun!" sagte Meister in seiner Bibelarbeit. Auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen ist deutlich geworden, wie unverzichtbar das Ehrenamt für die Gesellschaft ist, so der Landesbischof weiter. "Da haben die Menschen Herz gezeigt."
"Wir feiern heute und wir feiern das Reformationsjubiläum im nächsten Jahr", betonte Margot Käßmann, Botschafterin für das Reformationsjubiläum in ihrem Hauptvortrag. "Das heißt ja nicht, dass es nur Feuerwerk und Luftballons gibt. Feiern schließt Nachdenken nicht aus." Trotz Freude am Feiern und Nachdenken sei Vorsicht geboten, sagte Käßmann. Über die Jahrhunderte sei Luther von immer wieder neuen Ideologen interpretiert und vereinnahmt worden. 2017 werde das anders laufen: "Ich bin überzeugt, es wird keinen Kult um Luther geben." Der Protestantismus in Deutschland und das Luthertum weltweit seien souverän genug, die Schattenseiten ihres großen Vorbildes nicht auszublenden, sagte die Theologin.
"Es war wie Kirchentag", sagten Teilnehmende aus Göttingen, die sich ihr Programm aus der Vielzahl der Angebote zusammengestellt hatten. Eine Teilnehmende fasste ihre Eindrücke so zusammen: "Es war richtig schön und bestärkend. Ich nehme viel mit und fahre glücklich nach Hause".
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Bild: Andreas Overdick

Verein Hilfe im Alltag
auf neuen Wegen aktiv

(17.08.2016) In einer Kirchengemeinde wohnen viele Menschen, die keine oder wenige Kontakte nach außen haben. Viele von ihnen leben allein, sind einsam und haben niemanden, der ihnen bei den alltäglichen Angelegenheiten zur Seite steht.
Allein schaffen sie es nicht, Hilfe zu suchen und zu finden. Manchmal fehlt ihnen ein Gesprächspartner, oder sie wünschen sich jemanden, der mit ihnen spazieren geht oder sie zum Arzt oder zur Behörde begleitet. Auch ein Theater- oder Kinobesuch ist ohne Begleitung nicht möglich. Vieles, was den Alltag schöner und lebenswerter machen würde, ist für sie sehr schwierig.
Der Verein Hilfe im Alltag hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen zur Seite zu stehen, die diesen Bedarf haben. Mit ehrenamtlichen Mitarbeitern ist es realisierbar, diese Hilfe kostenlos anzubieten. Wer sich angesprochen fühlt oder in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis jemanden kennt, für den dieses Angebot eine Hilfe im Alltag wäre, bekommt nähere Informationen unter der unten angegebenen Telefonnummer. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, werden noch weitere Ehrenamtliche gesucht, die sich vorstellen können, für diese Auf-gabe – ab und zu – Zeit zu schenken.
Interessierte, die mehr Information möchten und Fragen zu diesem Angebot haben, wenden sich bitte an Inge Kaufmann-Tödter und Ulrike Wehmeier-Rose vom Verein Hilfe im Alltag, Tel.: (0551) 51781-22, montags und freitags von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr, mittwochs von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Zu allen anderen Zeiten kann auf den Anrufbeantworter gesprochen werden.
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Steuerungsgruppe für den DiakonieFonds und den FlüchtlingsFonds hat Arbeit aufgenommen

(11.08.2016) Vom Diakonieausschuss des Kirchenkreises Göttingen wurde eine Steuerungsgruppe für den DiakonieFonds und den FlüchtlingsFonds eingerichtet. Sie ist für die Sichtung und Bearbeitung der Anträge aus den Gemeinden, Gruppen und Einrichtungen des Kirchenkreises zuständig und gibt dem Kirchenkreisvorstand eine Empfehlung für dessen Entscheidung.
Aus den Mitteln des DiakonieFonds können neben der Unterstützung von Einzelpersonen nun auch diakonische Angebote von Kirchengemeinden oder von Beratungsdiensten bezuschusst werden, wie beispielsweise die Verringerung von Teilnehmendenbeiträgen bei Freizeiten oder der Aufbau eines Treffpunktes für Bedürftige.
Der Zuschuss wird nach den vom Ausschuss erarbeiteten und vom Kirchenkreisvorstand beschlossenen Richtlinien vergeben. Sie sind unter www.fonds.wir-e.de abrufbar. Ab sofort können Anträge mit den auf der Webseite vorhandenen, am Computer ausfüllbaren Formularen gestellt werden.
Für Rückfragen stehen gern Dr. Cornelis van Tuyll, Klostergut 1, 37130 Gleichen (FlüchtlingsFonds), Dieter Krüger, Harzstraße 10, 37081 Göttingen (DiakonieFonds) und Kirchenkreissozialarbeiterin Anja Schweitzer, Schillerstraße 21, 37083 Göttingen
Telefon: (0551) 51781-0 zur Verfügung.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe (v.l.n.r.): Gunda-Marie Meyer, Dr. Kees van Tuyll, Petra Ausburg, Ingelind Laucks, Anja Schweitzer, Dieter Krüger, Renate Wintermeyer, Christel Steding und Klaus Bendig.
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Bild: Andreas Overdick

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Bild: Bahnhofsmission

Jugend-Kunstprojekt
der Bahnhofsmission Göttingen braucht Spenden!

(22.07.2016) Im Rahmen ihres Praktikums bei der Bahnhofsmission in Göttingen haben Schülerinnen und Schüler in der Göttinger Innenstadt Fotos zum Thema "Kreuze im Alltag" gemacht. Die Schülerinnen und Schüler sollten dabei nach "zufälligen", versteckten Kreuzmotiven in der Stadt Ausschau halten und sich am Ende passende Texte zu den 13 ausgewählten Bildern überlegen.
Um diese Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit noch mehr Menschen die Augen für die kleinen und besonderen Dinge des Alltags zu öffnen, soll eine Ausstellung der Bilder in Göttingen organisiert werden. Zur Eröffnung wird es eine Vernissage mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern, Ehrenamtlichen und weiteren Gästen in einer Göttinger Schule geben.
Ziel der Ausstellung ist die Vorstellung und Unterstützung der Arbeit der Bahnhofsmission, ihres Praktikumsprogrammes, sowie die Ermutigung jedes Einzelnen, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und einen Blick für die kleinen, unscheinbaren und oft versteckten Dinge des Alltags zu entwickeln.
Begleitend zu der Ausstellung und Vernissage soll ein Fotokalender entstehen und eine Auktion der Bilder (auf Leinwand) stattfinden.
Um den Druck der Bilder, Flyer und Kalender, wie auch die Vernissage finanzieren zu können und somit einen guten, professionellen Auftakt für eine mehrwöchige Ausstellung zu ermöglichen, benötigen wir einen Betrag von 500€ und würden uns sehr über eine Unterstützung freuen!
Spenden kann man unter: https://betterplace.org/p43949
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Bild: Mohr Siebeck

Buchtipp:
Öffentliche Religion
im säkularen Staat

(22.07.2016) Religion ist ein Phänomen, das wie wenige andere höchst divergierende Haltungen und Reaktionen auslöst – zwischen Identifikation, Selbstverständlichkeit, Gleichgültigkeit und Gereiztheit. Gegenwärtig stellt die Bewältigung der religiös-weltanschaulichen Pluralität für die Individuen, die Gemeinschaften sowie Staat und Gesellschaft eine besondere, in diesem Ausmaß bisher unbekannte und nicht erwartete Herausforderung dar. Die in diesem Buch versammelten Beiträge beleuchten das Verhältnis von Religionsgemeinschaften, Gesellschaft und Staat aus historischer, religionsrechtlicher und kirchlicher Perspektive. Dabei geht es Hendrik Munsonius um eine Vermittlung zwischen dem Anliegen und Selbstverständnis der (evangelischen) Kirche und dem für Deutschland geltenden religionsrechtlichen Arrangement. Es soll gezeigt werden, wie staatliche, gesellschaftliche und kirchliche Erwartungen zu einem freiheitlichen und pluralitätsfähigen Ausgleich kommen können. Das bestehende Religionsrecht mag so seine Zukunftsfähigkeit erweisen.
Hendrik Munsonius, geboren 1973, ist Referent im Kirchenrechtlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirchenvorsteher in der St. Albanigemeinde in Göttingen, Mitglieder des Kirchenkreistages Göttingen. Er ist vielen über die Region Göttingen hinaus als Prädikant und Organist bekannt.