Kirchenkreis Göttingen

Informationen und Termine aus den Kirchengemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Kreisen im Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen.

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Bild: Marcel Kreipe und Martin Grobecker "Logo des Designprojektes" © HAWK

ReFORMation in Göttingen

Designausstellung zum Reformationsjubiläum
(11.05.2015) Vom 23. Mai bis zum 11. Juni 2015 findet in der St. Johanniskirche Göttingen die Ausstellung ReFORMation statt. Sie zeigt Exponate von zwölf Designerinnen und Designern der Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, die einem Thema der Reformation eine neue Form geben. Die Ausstellungsstücke sollen den Blick darauf lenken, wie wir von Zeugnissen und Errungenschaften, Worten und Bildern der Vergangenheit für die Zukunft lernen können. Sie laden zum Betrachten, Mitmachen, Querdenken, Schmunzeln und Diskutieren ein.
So gehört zum Beispiel die Arbeit von Sina Faikosch zu den Exponaten. Sie hat mehr als 2 kg Munition aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg genommen und daraus eine Glocke gegossen. Damit reformiert sie das Material, das während der Kriege durch das Einschmelzen von Glocken gewonnen wurde und führt es zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück. (-> weiterlesen)
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Bild: LaSup

Kirche – wozu?

(21.05.2015) Pfingsten feiern wir den Geburtstag der Kirche. Alle Jahre wieder erinnern wir uns daran, wie das war, damals in ihrer Geburtsstunde: Wie aus verzagten Jüngerinnen und Jüngern mutige Zeugen des Glaubens wurden. Wie der Geist Gottes über alle kam und sie sich alle verstehen und verständigen konnten. Nicht nur die Christen. Pfingsten - ein Fest der Be-Geisterung.
Inzwischen ist die Kirche eine alte Dame geworden. Vielleicht hier und da auch schon ein wenig verknöchert. Mit einer behördlichen Verwaltung, kirchlichen Gesetzen und Ordnungen. Nicht mehr besonders attraktiv für manche. Wozu braucht man eine solche Einrichtung überhaupt? Glauben kann man im Zweifelsfalle doch auch ohne sie. Sagen auch manche Fromme. Wer lässt sich in heutigen Zeiten noch gerne vorschreiben, was und wie er zu glauben hat? Und dann kostet das Ganze auch noch...
Was hilft uns da die Erinnerung an den ersten Geburtstag der Kirche vor 2000 Jahren? Bringt sie uns mehr als ein paar nostalgische Gefühle nach dem Motto "früher war immer alles besser": Mehr Begeisterung, mehr Lebendigkeit, mehr Glauben? Erzählt doch die Bibel auch davon, wie die Christen dann nach Pfingsten alles miteinander geteilt haben: Das Gebet, das Brot und das Geld. Gute alte Zeit, aber leider vergangen!? Und zugleich irgendwie utopisch.
In der Erinnerung an den ersten Geburtstag der Kirche steckt mehr als nur der verklärende Blick zurück. Sie enthält auch einen Überschuss an Zukunft: So ist sie gemeint, die Kirche. Das war der Anfang und der große Traum: Dass die Begeisterung, die Gott schafft, mutige Menschen macht. Dass Verstehen möglich wird, über die Barrieren der Sprache und der Kulturen hinweg. Dass Brücken geschlagen und aus Fremden Freunde werden.
Oft ist etwas von diesem Ursprungsgeist auch in der alt gewordenen Kirche zu finden. Ich spüre ihn, wenn Gott gelobt wird - mit alten und neuen Liedern und Tönen, die einen mitnehmen. Wenn Brücken geschlagen werden zwischen Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Arm und reich, deutsch und ausländisch, immer schon hier heimisch und auf der Flucht.
Die Erinnerung an den ersten Geburtstag der Kirche weckt Hoffnungen. Dazu wurde sie aufgeschrieben. Kirche ist dazu da, diese Erinnerung mit ihrem Glauben und ihren Hoffnungen wach zu halten. Die alten Geschichten bauen bis heute mit an einer lebendigen Kirche.
Den Pfingstgeist kann man nicht auf Flaschen ziehen. Aber wir wünschen uns mit den Christen aller Jahrhunderte: "Komm, Heiliger Geist!" Komm in unsere Gemeinden und unsere Gottesdienste. Komm in diese Welt, die nichts so sehr braucht wie Verstehen über Grenzen hinweg. Überwinde unseren Kleinglauben und die manchmal drohende Hoffnungslosigkeit. Komm Heiliger Geist und erneure die ganze Schöpfung - auch durch uns.
Gesegnete Pfingsten!
Eckhard Gorka, Landessuperintendent Sprengel Hildesheim-Göttingen

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Bild: KG Gladebeck

"Was dein Leben t(p)rägt"

(09.05.2015) Im Rahmen der Feierlichkeiten „1000 Jahre Gladebeck“ findet in der St. Nicolauskirche vom 7. Juni bis zum 16. August 2015 immer sonntags von 15 bis 17 Uhr eine Ausstellung statt. Unter dem Motto „Himmel – Herrgott – Sakrament • Was dein Leben t(p)rägt“ werden 16 Taufkleider ausgestellt, die aus Gladebecker Familien stammen. Sie bilden das komplette 20. Jahrhundert ab: Die ältesten Kleider stammen aus den ersten Jahren (1908), das jüngste aus dem Jahr 1998.
Jedes der Ausstellungsstücke ist mit vielen Geschichten verbunden. Interessant sind die modischen Ausprägungen der einzelnen Stücke. Die ältesten Kleider sind aus feinstem Baumwollbatist. In den fünfziger Jahren wurden dann Kunstfasern verwendet. Auch fehlt der kuschlig-weiche Baumwoll-Nickiplüsch nicht.
In der Ausstellung sind weitere Exponate zu sehen, die zeigen, welch hohen Stellenwert dieses traditionelle Familienfest hatte und heute noch hat. Da sind erste Taufgeschenke, alte Kinderwagen, Wiegen, Kinderbestecke und wertvolle Münzen zu sehen.

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Bild: eshg

"Campustag" 2015

(09.05.2015) Beim diesjährigen Campustag, dem Informationstag zum Studium der Theologie oder der Evangelischen Religion am 18. Juni 2015 von 9 bis 16 Uhr im Evangelischen Studienhaus, Obere Karspüle 30 können interessierte Schülerinnen und Schüler Studierende und Lehrende der Theologischen Fakultät treffen, an einer Lehrveranstaltung teilnehmen und einen Blick hinter die Kulissen der Uni werfen.
Durch den Tag begleiten Dr. Michael Emmendörffer (www.eshg.de) und Daniel Küchenmeister (www.esg-goettingen.de) (-> weitere Informationen)
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Bild: Peter Friele

Haus in der Merkelstraße zu verkaufen

(08.05.2015) Die Kreuz-Kirchengemeinde Göttingen bietet die Immobilie "Merkelstraße 50" zum Verkauf an. Das Wohn- und Geschäftshaus in attraktiver Lage am Rand des Ostviertels ist sowohl für Eigentümer als auch für Investoren interessant. Es diente früher als Gemeindehaus und wurde im ausgebauten Obergeschoss zu Wohnzwecken genutzt.
Derzeit steht das Haus leer.
Die Immobilie liegt ungefähr einen Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das neue Stadtquartier "Zietenterrassen" befindet sich wenige 100 Meter entfernt in süd-östlicher Richtung. Die Schillerwiesen und der Göttinger Wald sind fußläufig zu erreichen. Nähere Informationen sind beim Kirchenkreisamt Göttingen-Münden, Peter Friele, Tel.: (0551) 4961-255) erhältlich. (-> Exposé)
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Bild: Rotatebot, Creative Commons BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

"Einen Versuch ist es wert!"

Göttinger Universitätsgottesdienst
für Nachwuchswissenschaftler/innen

(08.05.2015) Junge Forschende der Theologischen Fakultät laden den wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität Göttingen am Donnerstag, dem 21. Mai 2015, um 19 Uhr zu einem Gottesdienst in der Universitätskirche St. Nikolai, Nikolaikirchhof 9, ein.
Ausgehend vom Leitspruch "Einen Versuch ist es wert!" denkt dieser Gottesdienst über die Lust und Last nach, die der akademische Betrieb jungen Forschenden und Lehrenden machen kann. Er richtet sich an alle, die sich zurzeit wissenschaftlich qualifizieren, etwa im Rahmen einer Promotion oder Habilitation oder als Mitarbeitende in einem Forschungsprojekt.
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Bild: St. Jacobi

Evangelische Bilderwelten •
Konfirmationsscheine im Wandel

(07.05.2015) Die Ausstellung "Evangelische Bilderwelten", die vom 17. Mai bis 9. August 2015 in der St. Jacobikirche zu sehen ist, zeigt 150 Konfirmationsscheine aus dem Jahren 1822 bis 2012.
Die Ausstellung dokumentiert den Wandel dieser typisch evangelischen Bilderwelt. Sie regt zur Auseinandersetzung mit der eigenen kirchlichen Biographie und eigenen religiösen Glaubensbildern an.
Anfangs dienten die Scheine der Erinnerung an die Konfirmation. Sie waren meist schmucklose, handschriftliche Bescheinigungen. Mancherorts mussten Auszubildende diese als Zeugnis sittlicher Reife vorlegen. Wer fremd in eine neue Kirchengemeinde kam, konnte damit nachweisen, dass er abendmahlsberechtigt ist. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Möglichkeit genutzt, aus den Bescheinigungen Schmuckblätter zu erstellen. So entstanden aufwendig gestaltete Urkunden, die gerahmt als Wandschmuck in vielen Wohnstuben und Schlafzimmern hingen.
Die in der St. Jacobikirche gezeigten Konfirmationsscheine wurden von Archiven und aus drei Privatsammlungen zur Verfügung gestellt, ergänzt durch zahlreiche Einzelleihgaben aus Familienbesitz. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 11-16 Uhr und freitags bis sonntags von 11-18 Uhr geöffnet. (-> Begleitprogramm)
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Bild: KG-Bezirk NiederaussemGlessen

Ökumenische Vesper
in der Innenstadt

(23.04.2015) Die Vesper hat als besonderer Gottesdienst zur Abendzeit eine lange Tradition und wird in der evangelischen und der katholischen Kirche gleichermaßen gefeiert. Mit Psalmengesang, biblischer Lesung und Gebet bildet sie einen Ruhepunkt im Tageslauf. Und was es an Trennendem zwischen den Konfessionen geben mag – bei der Feier der Vesper spielt es keine Rolle.
Darum finden immer am zweiten Freitag im Monat um 18 Uhr abwechselnd in der St. Paulus- und der St. Albanikirche ökumenische Vespern statt, zu der Christinnen und Christen aller Konfessionen eingeladen sind. Jeweils um 17.45 Uhr gibt es eine kleine Einführung in die besondere Form des Psalmensingens.
Die Termine für 2015: 8. Mai (St. Paulus), 11. Juni (St. Albani), 10. Juli (St. Paulus), 14. August (St. Albani), 11. September (St. Paulus), 9. Oktober (St. Albani), 13. November (St. Paulus). Weitere Informationen auch auf www.st-albani.wir-e.de und www.st-paulus-goettingen.de.